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Zürcher Fluglärm-Index als Gegenvorschlag ungeeignet (Fluglärmforum Süd)

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Ansatz des Regierungsrats interessant, aber kaum verständlich:

Zürcher Fluglärm-Index als Gegenvorschlag ungeeignet

Der heute als Gegenvorschlag zur Plafonierungsinitiative vorgestellte FluglärmIndex ist ein Versuch des Zürcher Regierungsrats, das Fluglärm-Thema zu verwissenschaftlichen. Der Ansatz führt jedoch in eine politische Sackgasse, weil der Kanton keine Massnahmen treffen kann, welche ein allfälliges Überschreiten des Fluglärm-Indexes verhindern können.

«Lex Bäumle» zeigte Wirkung (ZOL)

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Regierungsrätin Rita Fuhrer lud zur Orientierung über den Zürcher Fluglärmindex. «Bitte beachten Sie, dass an der Medienkonferenz nur Medienschaffende und Mitglieder des Kantonsrates Zutritt haben», hiess es im Einladungsschreiben. Dieser Passus ärgerte vor allem Martin Bäumle, Ex-Kantonsrat und jetzt Nationalrat der Grünliberalen. «Das ist eine Lex Bäumle, die wollen mich einfach nicht mehr dabei haben», ärgerte er sich. Und blieb dem Anlass tatsächlich fern. Nicht so Thomas Isler (fdp, Rüschlikon), auch er Ex-Kantonsrat. Er hatte Glück und wurde nicht hinauskomplimentiert.

Weshalb der Index ist, wie er ist (TA)

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Der Zürcher Fluglärmindex gibt zu reden. Kritiker sagen, er verharmlose den Ärger in der Bevölkerung – es fühlten sich mehr gestört als angegeben.

Von Roger Keller

Die mathematische Formel für den ZFI, den neu geschaffenen Zürcher Fluglärmindex (TA von gestern Freitag), ist nicht nur für jene Leute ein Schreckgespenst, die in der Schule einen Fensterplatz hatten. Nur wenige Spezialisten verstehen diese Ansammlung von mathematischen Operationen und Abkürzungen (siehe Grafik).

Skepsis gegenüber Fluglärm-Index überwiegt (NZZ)

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Reaktionen zurückhaltende bis ablehnend

Fluglärm-Organisationen, Verbände und Parteien sind sich noch nicht alle sicher, was sie vom Fluglärm-Index (ZFI) für den Flughafen Kloten halten sollen. Sie haben auf den Vorschlag der Zürcher Kantonsregierung zurückhaltend oder klar ablehnend reagiert. Der Index will die Zahl der vom Fluglärm Betroffenen auf 47\'000 begrenzen.

(sda) Der Fluglärm-Index stösst bei den Betroffenen auf grosse Skepsis. Positiver bewerten die politischen Parteien den Vorschlag.

Regierung setzt auf Fluglärm-Index (TA)

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Der Regierungsrat will mit einem Fluglärm-Index die vom Fluglärm betroffenen Menschen ins Zentrum stellen und damit die Volksinitiative zur Plafonierung der Flugbewegungen in Kloten bodigen.

Die Zürcher Regierung will, dass künftig maximal 47\'000 Menschen durch Fluglärm stark belästigt werden, wie Regierungsrätin Rita Fuhrer bekannt gab. Damit steht eine neue Zahl im Raum. Sie bezieht sich aber nicht auf die Flugbewegungen oder die Dauer der Nachtruhe, wie dies die Initiative tut.

Dieser Richtwert ist inakzeptabel (Initiativkomitee)

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Das Initiativkomitee für eine realistische Flughafenpolitik nimmt mit Unverständnis und Empörung Kenntnis vom Richtwert, den der Regierungsrat seinem Gegenvorschlag zur Initiative von 47\'000 betroffenen Bürgerinnen und Bürgern zugrunde legt. Der Richtwert "Zürcher Fluglärm-Index" geht von fundamental falschen Annahmen aus und setzt ein gefährliches Signal.

Die Einschätzung der Regierung:

  • die Fluglärmverteilung von 2004 sei für die Betroffenen akzeptabel gewesen
  • sogar ein Verkehrswachstum von ca.

Facetten des Widerstands gegen Südanflüge (NZZ)

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«Geplagt und enteignet»   ein Buch über den Kampf der Anwohner

ark. Seit knapp drei Jahren muss Zürich wegen der deutschen Anflugbeschränkungen von Süden her angeflogen werden. Unter der Agide des ehemaligen Fernsehmoderators Urs P. Gasche ist nun unter dem Titel «Geplagt und enteignet» ein Buch erschienen, das die Folgen der Süd- und Ostanflüge für die Anwohner thematisiert.  Der Band ist gestern den Medien vorgestellt worden.

«Nur wegen des Fluglärms weggezogen» (TA)

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Der Kampf gegen die Südanflüge hat seine Chronik. Herausgeber ist Urs P. Gasche, der ehemalige Leiter des «Kassensturzes».

Mit Urs P. Gasche sprach Daniel Suter

«Geplagt und enteignet» heisst der schmale Band, in dem Betroffene schildern, was es heisst, täglich nach nur sechseinhalb Stunden Nachtruhe vom ersten Flugzeug geweckt zu werden. Die Darstellung ist bewusst einseitig (auch geografisch, denn die Ostanfluggegner kommen kaum vor).

Fluglärm-Gegner veröffentlichen Buch (TA)

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Seit der Flughafen Zürich in Folge deutscher Bestimmungen auch vom Süden her angeflogen wird, kämpfen Bewohner der neuen Anflugschneise gegen den Fluglärm. Im Buch «Geplagt und enteignet» schreiben sie von ihrer Situation und ihrem Kampf.

Das Buch behandelt vor allem Erlebnisberichte von Fluglärm-Betroffenen. Sie beschreiben, wie sie die Anflüge über ihren Häusern wahrnehmen oder wie sie im Kampf gegen den Lärm zum ersten Mal an eine Demonstration gingen.

Mit klaren Zielen nach Berlin für eine bessere Anflugregelung (NZZ)

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Vergangene Woche hat der baden-württembergische Staatsminister Willi Stächele hierzulande in Rekordzeit Berühmtheit erlangt. Mit einem furiosen flughafenpolitischen Ausritt ist es ihm gelungen, einen kleinen Sturm im Wasserglas auszulösen. Er erklärte in einem Mediengespräch, Deutschland fordere eine Obergrenze von 80 000 Anflügen auf Zürich über seinem Hoheitsgebiet und Verhandlungen stünden unmittelbar bevor. Dieser Vorstoss - bis jetzt gibt es keine zahlenmässige Begrenzung der Anflüge - löste verschiedenenorts in der Schweiz Entrüstung aus.