Allgemeine News

Fuhrer geht in die Höhle des Löwen (TA)

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Auf ihrer «Roadshow» zum Fluglärm- Index muss Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer heute Mittwochabend erstmals Gas geben. Im Loorensaal in Forch/ Maur erklärt sie der Bevölkerung um 20 Uhr den Gegenvorschlag der Regierung zur Plafonierungsinitiative sowie den komplizierten Fluglärm-Index. Da die Gemeinde Maur direkt in der Südanflugschneise liegt, werden rund 200 Personen erwartet. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Rita Fuhrer erfreut über Haltung des Bundes zu Plafonierung (TA)

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Die Zürcher Initiativen sind nicht widerrechtlich.
Aber sie laufen der Luftfahrtpolitik des Bundes zuwider. Die Regierungsrätin fühlt sich bestätigt.

Sind die beiden Plafonierungsinitiativen, die im Kanton Zürich hängig sind, überhaupt zulässig, oder widersprechen sie Bundesrecht? Diese Frage war bisher nicht restlos klar beantwortet, weil der Bundesrat bisher keine eindeutige Stellungnahme dazu abgegeben hatte.

Viele Emotionen in der Luft (ZU)

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Applaus für die Fluglärmgegner, Pfiffe für den «Flughafenturbo»: Die Diskussion über die Flughafenpolitik verlief emotional. Einig war man sich einzig über die Nordausrichtung des Flughafens.

Marcel Amhof

Wie schon seine Vorredner Thomas Morf, Präsident des VFSN, und Nationalrat Filippo Leutenegger befürwortete auch Thomas Koller vom Komitee Weltoffenes Zürch den Gekröpften Nordanflug (GNA).

Niederlage für Südanflug-Gegner (TA)

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Die Gegner der Südanflüge auf den Flughafen Zürich-Kloten sind vor Bundesgericht abgeblitzt. Die Südanflug-Verfahren und das Beschwerdeverfahren zum vorläufigen Betriebsreglement sind zu Recht vereinigt worden.

Die Vereinigung der beiden Verfahren war von der Instruktionsrichterin der Eidgenössischen Rekurskommission für Infrastruktur und Umwelt Ende Juni 2006 verfügt worden.

«Die Probleme sind nicht gelöst» (Sonntagszeitung)

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Lärmforscher CARL OLIVA über Regierungsrätin Rita Fuhrers Zürcher Fluglärm-Index

Statt der Flugbewegungen will Zürichs Regierungsrätin Rita Fuhrer die Anzahl vom Fluglärm stark gestörter Personen (AsgP) beschränken. Die letzte Woche vorgestellte Berechnungsmethode sei untauglich, kritisiert der Lärmforscher Carl Oliva, Autor der Studie «Belastung der Bevölkerung durch Flug- und Strassenlärm» von 1998.

Herr Oliva, Sie hatten Regierungsrätin Fuhrers Vorschlag für einen Zürcher Fluglärm-Index (ZFI) im Januar als untauglich kritisiert.

Zürcher Fluglärm-Index als Gegenvorschlag ungeeignet (Fluglärmforum Süd)

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Ansatz des Regierungsrats interessant, aber kaum verständlich:

Zürcher Fluglärm-Index als Gegenvorschlag ungeeignet

Der heute als Gegenvorschlag zur Plafonierungsinitiative vorgestellte FluglärmIndex ist ein Versuch des Zürcher Regierungsrats, das Fluglärm-Thema zu verwissenschaftlichen. Der Ansatz führt jedoch in eine politische Sackgasse, weil der Kanton keine Massnahmen treffen kann, welche ein allfälliges Überschreiten des Fluglärm-Indexes verhindern können.

«Lex Bäumle» zeigte Wirkung (ZOL)

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Regierungsrätin Rita Fuhrer lud zur Orientierung über den Zürcher Fluglärmindex. «Bitte beachten Sie, dass an der Medienkonferenz nur Medienschaffende und Mitglieder des Kantonsrates Zutritt haben», hiess es im Einladungsschreiben. Dieser Passus ärgerte vor allem Martin Bäumle, Ex-Kantonsrat und jetzt Nationalrat der Grünliberalen. «Das ist eine Lex Bäumle, die wollen mich einfach nicht mehr dabei haben», ärgerte er sich. Und blieb dem Anlass tatsächlich fern. Nicht so Thomas Isler (fdp, Rüschlikon), auch er Ex-Kantonsrat. Er hatte Glück und wurde nicht hinauskomplimentiert.

Weshalb der Index ist, wie er ist (TA)

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Der Zürcher Fluglärmindex gibt zu reden. Kritiker sagen, er verharmlose den Ärger in der Bevölkerung – es fühlten sich mehr gestört als angegeben.

Von Roger Keller

Die mathematische Formel für den ZFI, den neu geschaffenen Zürcher Fluglärmindex (TA von gestern Freitag), ist nicht nur für jene Leute ein Schreckgespenst, die in der Schule einen Fensterplatz hatten. Nur wenige Spezialisten verstehen diese Ansammlung von mathematischen Operationen und Abkürzungen (siehe Grafik).

Skepsis gegenüber Fluglärm-Index überwiegt (NZZ)

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Reaktionen zurückhaltende bis ablehnend

Fluglärm-Organisationen, Verbände und Parteien sind sich noch nicht alle sicher, was sie vom Fluglärm-Index (ZFI) für den Flughafen Kloten halten sollen. Sie haben auf den Vorschlag der Zürcher Kantonsregierung zurückhaltend oder klar ablehnend reagiert. Der Index will die Zahl der vom Fluglärm Betroffenen auf 47\'000 begrenzen.

(sda) Der Fluglärm-Index stösst bei den Betroffenen auf grosse Skepsis. Positiver bewerten die politischen Parteien den Vorschlag.