Allgemeine News

Regierung setzt auf Fluglärm-Index (TA)

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Der Regierungsrat will mit einem Fluglärm-Index die vom Fluglärm betroffenen Menschen ins Zentrum stellen und damit die Volksinitiative zur Plafonierung der Flugbewegungen in Kloten bodigen.

Die Zürcher Regierung will, dass künftig maximal 47\'000 Menschen durch Fluglärm stark belästigt werden, wie Regierungsrätin Rita Fuhrer bekannt gab. Damit steht eine neue Zahl im Raum. Sie bezieht sich aber nicht auf die Flugbewegungen oder die Dauer der Nachtruhe, wie dies die Initiative tut.

Dieser Richtwert ist inakzeptabel (Initiativkomitee)

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Das Initiativkomitee für eine realistische Flughafenpolitik nimmt mit Unverständnis und Empörung Kenntnis vom Richtwert, den der Regierungsrat seinem Gegenvorschlag zur Initiative von 47\'000 betroffenen Bürgerinnen und Bürgern zugrunde legt. Der Richtwert "Zürcher Fluglärm-Index" geht von fundamental falschen Annahmen aus und setzt ein gefährliches Signal.

Die Einschätzung der Regierung:

  • die Fluglärmverteilung von 2004 sei für die Betroffenen akzeptabel gewesen
  • sogar ein Verkehrswachstum von ca.

Facetten des Widerstands gegen Südanflüge (NZZ)

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«Geplagt und enteignet»   ein Buch über den Kampf der Anwohner

ark. Seit knapp drei Jahren muss Zürich wegen der deutschen Anflugbeschränkungen von Süden her angeflogen werden. Unter der Agide des ehemaligen Fernsehmoderators Urs P. Gasche ist nun unter dem Titel «Geplagt und enteignet» ein Buch erschienen, das die Folgen der Süd- und Ostanflüge für die Anwohner thematisiert.  Der Band ist gestern den Medien vorgestellt worden.

«Nur wegen des Fluglärms weggezogen» (TA)

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Der Kampf gegen die Südanflüge hat seine Chronik. Herausgeber ist Urs P. Gasche, der ehemalige Leiter des «Kassensturzes».

Mit Urs P. Gasche sprach Daniel Suter

«Geplagt und enteignet» heisst der schmale Band, in dem Betroffene schildern, was es heisst, täglich nach nur sechseinhalb Stunden Nachtruhe vom ersten Flugzeug geweckt zu werden. Die Darstellung ist bewusst einseitig (auch geografisch, denn die Ostanfluggegner kommen kaum vor).

Fluglärm-Gegner veröffentlichen Buch (TA)

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Seit der Flughafen Zürich in Folge deutscher Bestimmungen auch vom Süden her angeflogen wird, kämpfen Bewohner der neuen Anflugschneise gegen den Fluglärm. Im Buch «Geplagt und enteignet» schreiben sie von ihrer Situation und ihrem Kampf.

Das Buch behandelt vor allem Erlebnisberichte von Fluglärm-Betroffenen. Sie beschreiben, wie sie die Anflüge über ihren Häusern wahrnehmen oder wie sie im Kampf gegen den Lärm zum ersten Mal an eine Demonstration gingen.

Mit klaren Zielen nach Berlin für eine bessere Anflugregelung (NZZ)

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Vergangene Woche hat der baden-württembergische Staatsminister Willi Stächele hierzulande in Rekordzeit Berühmtheit erlangt. Mit einem furiosen flughafenpolitischen Ausritt ist es ihm gelungen, einen kleinen Sturm im Wasserglas auszulösen. Er erklärte in einem Mediengespräch, Deutschland fordere eine Obergrenze von 80 000 Anflügen auf Zürich über seinem Hoheitsgebiet und Verhandlungen stünden unmittelbar bevor. Dieser Vorstoss - bis jetzt gibt es keine zahlenmässige Begrenzung der Anflüge - löste verschiedenenorts in der Schweiz Entrüstung aus.

«Swiss ist mit Lufthansa nicht stärker geworden» (Finanz & Wirtschaft)

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«Finanz und Wirtschaft», 16. August 2006

Pat Gaffey, Europachef von British Airways, über Konkurrenten, den Flughafen Zürich, Billigflüge und die Belastung durch den hohen Ölpreis

«Swiss ist mit Lufthansa nicht stärker geworden»

Flugzeuge bleiben ein Ziel für Terroristen. Das haben die Verhaftungen vergangene Woche in London gezeigt. Trotzdem ist nicht anzunehmen, dass die Leute wie nach dem 11. September 2001 über längere Zeit auf Flugreisen verzichten werden. Anders als vor fünf Jahren ist die Wirtschaft weltweit im Aufschwung.

Geheimnisvoller Fluglärmwert (ZSZ)

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Wie Rita Fuhrer eine Beschränkung auf 250 000 Flugbewegungen pro Jahr verhindern will

Nicht mehr als 250 000 Flugbewegungen pro Jahr und neun Stunden Nachtruhe: So will eine Volksinitiative den Fluglärm eindämmen.

Matthias Scharrer

Der Flughafen Zürich ist unter Druck: Eine Kantonalzürcher Volksinitiative fordert eine Plafonierung bei maximal 250 000 Flugbewegungen pro Jahr. Zudem soll die Nachtruhe (heute 24 bis 6 Uhr) bei einem Ja der Stimmberechtigten auf neun Stunden (22 bis 7 Uhr) ausgedehnt werden.

Stächele erntet blanken Hohn (Südkurier)

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Die Vorschläge Baden-Württembergs zur Beilegung des Fluglärmstreits stoßen auf Schweizer Seite auf deutliche Ablehnung. "Das würde eine noch schlechtere Situation als heute bedeuten," erklärte ein Sprecher des Berner Verkehrsministeriums (UVEK).

Waldshut/Zürich - Auf die Vorschläge von Staatsminister Willi Stächele am Freitag brauchte es offenbar ein paar Stunden, bis die Nachricht bei den politischen Entscheidungsträgern in Bern und Zürich gesackt war. Von einem "absurden Angebot" war ebenso die Rede wie vom ungestümen Säbelrasseln aus Baden-Württemberg.

Bewegung im Fluglärmstreit (NZZ)

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Berlin kündigt für den Herbst Gespräche mit Bern über den Anflug auf Kloten an. Diese Gespräche könnten der Auftakt offizieller Verhandlungen sein.

Zwischen der Schweiz und Deutschland finden in wenigen Wochen Gespräche über eine neue Regelung des Anflugs auf den Flughafen Zürich statt. Dies hat Jürgen Frank, Sprecher des deutschen Verkehrsministeriums, auf Anfrage bestätigt. Den Äusserungen Franks ist zu entnehmen, dass sich Deutschland dem Wunsch der Schweiz nach der Aufnahme offizieller Verhandlungen kaum mehr lange verschliessen wird.