Gekröpfter Nordanflug über AKW verantwortbar (AZ)
Auszug:
Der gekröpfte Nordanflug würde die Dichte des Flugverkehrs über den Atomkraftwerken nicht zwangsläufig verändern, wird die Auffassung des BAZL begründet.
Auszug:
Der gekröpfte Nordanflug würde die Dichte des Flugverkehrs über den Atomkraftwerken nicht zwangsläufig verändern, wird die Auffassung des BAZL begründet.
Bei einem Sicherheitstest im Flughafen Zürich ist nur eine von zwei Bombenattrappen entdeckt worden. Die andere wurde in Containern der Catering-Firma Gate Gourmet ins Flugzeug geladen.
Gate Gourmet bestätigt in einem Communiqué einen Bericht des «Blicks». Ein Gate-Gourmet-Mitarbeiter habe in Anwesenheit Mitarbeiterin des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl) zwei Bombenattrappen in Containern platziert.
Regierungsrätin Rita Fuhrer in Effretikon
ark. An einer Podiumsveranstaltung in Effretikon diskutierte Regierungsrätin Rita Fuhrer am Montagabend mit Fluglärmkritikern. Es war der erste Auftritt der neuen Volkswirtschaftsdirektorin an einem derartigen Anlass im Osten des Flughafens Zürich. Dieser längst vereinbarte Termin hatte durch das halb geheime Projekt «Relief» der Baudirektion (Forcierung des Ostanflugs statt Südanflug) inzwischen an Brisanz gewonnen. Die Gemüter der rund 300 Besucher im Saal waren hör- und sichtbar in Wallung geraten.
Gedämpfte Erwartungen nach Auftaktveranstaltung für Vermittlungsverfahren
Mit gedämpften Erwartungen hat das Vermittlungsverfahren um den Fluglärm des Zürcher Flughafens begonnen. Der Waldshuter Landrat Bernhard Wütz kritisierte, dass die deutsche Seite keine Gelegenheit hatte, ihre Vorbehalte gegen das Verfahren öffentlich vorzubringen.
Grossandrang auf Mediationsvorbereitung
ark. Die Auftaktveranstaltung zur Mediation im Lärmkonflikt um den Flughafen wurde vom Vorbereitungsteam am Freitagabend als Erfolg gewertet. Nach knapp vierstündiger Dauer hatten sich die rund 200 Teilnehmer mit Hilfe des Vorbereitungsteams auf einen Modus für das weitere Vorgehen geeinigt.
Süddeutsche Vorbehalte bei der Fluglärm-Mediation sind von Bundesrat Leuenberger abgesegnet worden
Die deutsche Seite nimmt nur an der Mediation um die Fluglärmverteilung teil, wenn die Ergebnisse für sie nicht bindend sind. Bundesrat Leuenberger hat dem zugestimmt. Die Schweizer Teilnehmer reagieren mit Unverständnis.
Auch neue Lösungen könnten diskutiert werden, etwa neue An- und Abflugvarianten. Explizit erwähnte Leuenberger den gekröpften Nordanflug:
Der werde, so lange die Mediation dauere, nur eingeführt, wenn darüber ein Konsens zustande komme. Abgesehen davon brauche man für den Sicherheitsnachweis und die Zertifizierung sechs oder sieben Jahre bis zur Einführung.
Ziel des Abends sei «der Beginn eines Dialogs», sagte Ursula König vom Viererteam um den Zürcher Mediator Wolfgang Wörnhard, das die gütliche Einigung im interkantonalen und grenzüberschreitenden Fluglärmstreit seit Januar aufzugleisen versucht. In 91 Gesprächen hatten sie 280 Organisationen kontaktiert.
Auftaktveranstaltung zur Flughafen-Mediation in Bülach
Vertreter von über hundert Institutionen haben in Bülach an der Auftaktveranstaltung zum Mediationsverfahren um den Zürcher Flughafen teilgenommen. Bundesrat Leuenberger erklärte, der Bund werde allfällige Ergebnisse als verbindlich betrachten. Eine nationale Luftverkehrspolitik soll erst nach Abschluss der Mediation vorgelegt werden.
Auftakt zum Mediationsverfahren um den Flughafen Zürich
Als «letzte Chance» einer aussergerichtlichen Lösung im Streit um die Verteildung des Fluglärms haben das Departement Leuenberger, der Kanton Zürich und die Flughafen Zürich AG ein Mediationsverfahren ins Leben gerufen. Heute findet eine erste grosse Versammlung aller involvierten Gruppen statt. An einen Erfolg des Verfahrens will aber im Vorfeld niemand so richtig glauben.
rel.