Allgemeine News

Nord- und Ostanflüge an Stelle der Südanflüge (NZZ)

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Zürcher Regierung stellt Planungen vor

Eine vom Zürcher Regierungsrat eingesetzte Expertengruppe empfiehlt, den Flugbetrieb auf dem Flughafen Zürich-Kloten in Zukunft nach Norden und Osten ausrichten. Die Ost-West- und die Nord-Süd-Piste sollen verlängert werden. Südanflüge würden damit hinfällig. Mit diesen Vorschlägen sucht der Kanton Zürich den Ausweg aus der Sackgasse im Fluglärmstreit.

Südanflüge nehmen Lebensqualität (Glattaler)

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Dübendorf / Mahnmal zum Widerstand gegen Südanflüge auf dem Stadthausplatz aufgestellt

Gegen 100 «Schneiser» und Interessierte wohnten dem Einzug des Mahnmals auf dem Stadthausplatz bei. Verschiedene Redner demonstrierten Entschlossenheit, sich gegen Südanflüge zu wehren. (Glattaler, 9.7.04)

Von Martin Allemann

Gelb war die Farbe, welche am vergangenen Samstag den Stadthausplatz beherrschte.

ILS-Bau für Piste 28 bleibt auf Eis (TA)

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Vor sechs Wochen hatte die Rekurskommission des Uvek die Bauarbeiten für das Instrumentenlandesystem auf der Piste 28 provisorisch gestoppt. Jetzt wurde dem Gesuch der Stadt Kloten die aufschiebende Wirkung definitiv zugestanden.  (TA, 8.7.04)

Auszug:

Die Kommission sei zum Schluss gekommen, dass keine Gründe für einen sofortigen Bau eines ILS und die Verlängerung der Anflugbefeuerung auf Piste 28 vorliegen. Namentlich die Sicherheit des Flugbetriebs würde durch eine späteren Baubeginn nicht beeinträchtigt.

21\'500 Unterschriften für weniger Flugbewegungen in Kloten (NZZ)

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Fluglärmgegner reichen Initiative ein

In zwei Monaten haben die Initianten der kantonalen Volksinitiative für eine realistische Flughafenpolitik über 21500 Unterschriften gesammelt. Am Mittwoch wurde sie eingereicht. Das Begehren will weniger Flugbewegungen und eine längere Nachtruhe.

Gekröpfter Nordanflug über AKW verantwortbar (AZ)

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Der gekröpfte Nordanflug über die Aargauer Atomkraftwerke ist für das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) verantwortbar. Dies im Gegensatz zur Aargauer Regierung, wie sie am Freitag in ihrer Antwort auf einen Vorstoss der Grünen schreibt.  (AZ, 2.7.04)

Auszug:

Der gekröpfte Nordanflug würde die Dichte des Flugverkehrs über den Atomkraftwerken nicht zwangsläufig verändern, wird die Auffassung des BAZL begründet.

Neue Sicherheitslücke entdeckt (TA)

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Bei einem Sicherheitstest im Flughafen Zürich ist nur eine von zwei Bombenattrappen entdeckt worden. Die andere wurde in Containern der Catering-Firma Gate Gourmet ins Flugzeug geladen.

Gate Gourmet bestätigt in einem Communiqué einen Bericht des «Blicks». Ein Gate-Gourmet-Mitarbeiter habe in Anwesenheit Mitarbeiterin des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl) zwei Bombenattrappen in Containern platziert.

«Plafonierungs-Initiative gefährdet die Mediation» (NZZ)

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Regierungsrätin Rita Fuhrer in Effretikon

ark. An einer Podiumsveranstaltung in Effretikon diskutierte Regierungsrätin Rita Fuhrer am Montagabend mit Fluglärmkritikern. Es war der erste Auftritt der neuen Volkswirtschaftsdirektorin an einem derartigen Anlass im Osten des Flughafens Zürich. Dieser längst vereinbarte Termin hatte durch das halb geheime Projekt «Relief» der Baudirektion (Forcierung des Ostanflugs statt Südanflug) inzwischen an Brisanz gewonnen. Die Gemüter der rund 300 Besucher im Saal waren hör- und sichtbar in Wallung geraten.

Mediation: Harziger Start im Fluglärm-Streit (Südkurier)

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Gedämpfte Erwartungen nach Auftaktveranstaltung für Vermittlungsverfahren

Mit gedämpften Erwartungen hat das Vermittlungsverfahren um den Fluglärm des Zürcher Flughafens begonnen. Der Waldshuter Landrat Bernhard Wütz kritisierte, dass die deutsche Seite keine Gelegenheit hatte, ihre Vorbehalte gegen das Verfahren öffentlich vorzubringen.

Mediation: Die Koordinationsgruppe muss schrumpfen (NZZ)

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Grossandrang auf Mediationsvorbereitung

ark. Die Auftaktveranstaltung zur Mediation im Lärmkonflikt um den Flughafen wurde vom Vorbereitungsteam am Freitagabend als Erfolg gewertet. Nach knapp vierstündiger Dauer hatten sich die rund 200 Teilnehmer mit Hilfe des Vorbereitungsteams auf einen Modus für das weitere Vorgehen geeinigt.

Mediation: Sonderbehandlung für die Deutschen (NZZ)

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Süddeutsche Vorbehalte bei der Fluglärm-Mediation sind von Bundesrat Leuenberger abgesegnet worden

Die deutsche Seite nimmt nur an der Mediation um die Fluglärmverteilung teil, wenn die Ergebnisse für sie nicht bindend sind. Bundesrat Leuenberger hat dem zugestimmt. Die Schweizer Teilnehmer reagieren mit Unverständnis.