Allgemeine News

«Rein arithmetisch mehr als zuversichtlich» (ZOL)

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Herr Geiger*, welche Flughafenpolitik vertreten Sie?
Der Flugplatz Zürich-Kloten ist gebaut. Er hat Pisten, die auf Nordanflug ausgerichtet sind. Im Norden ist ein Bruchteil der Bevölkerung vom Lärm betroffen, verglichen mit allen anderen Flugrichtungen. Aber wir haben das Problem mit Deutschland, das nicht gut gelöst wurde. Der Flughafen ist zentral für die Schweiz. Wir müssen die Lärmbelästigung in Betracht ziehen. Aber wir dürfen nicht den Verkehr einschränken.  

Immer weniger Flugbewegungen (ZOL)

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Passagierzahl erreicht mit 19,2 Millionen den höchsten Wert seit fünf Jahren   Die Diskussion um eine Plafonierung der Flugbewegungen erhält neue Nahrung. Gemäss Unique wurde in Kloten im vergangenen Jahr so wenig gelandet und gestartet wie seit 1996 nicht mehr.

Für die einen ist es die Lösung des Fluglärmproblems, für die anderen der Todesstoss für den Wirtschaftsstandort Zürich. Die Diskussion um eine Plafonierung der Flugbewegungen bei 250 000 oder 320 000 pro Jahr wirft entsprechend hohe Wellen.

Gekröpfter Nordanflug - sicher genug? (NZZ)

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Studie warnt vor Einführung des Nicht-Präzisions-Verfahrens

Der gekröpfte Nordanflug ist für die einen ein Heilsversprechen, während andere seine Möglichkeiten für weit überschätzt halten. Im folgenden Diskussionsbeitrag befasst sich der Autor Rudolf Bolli kritisch mit den Sicherheitsaspekten des Anflugverfahrens.

Was 2007 bewegt (AVU)

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2007 finden einige Weichenstellungen für den Flughefen statt Allerdings können die Zürcher nur Wünsche anbringen - die wichtigen Entscheide werden beim Bund oder gar in Deutschland getroffen.

Alfred Borter

Das Jahr 2007 bringt für den Flughafen mehrere wichtige Weichenstellungen. Eine davon ist die Abstimmung über die Volksinitiative »für eine realistische Flughafenpolitik». Sie muss spätestens am 17. Juni vors Volk gebracht werden, die dreijährige Frist seit der Einreichung lauft nämlich am 7. Juli ab.

Wohnungsbau-Boom am Flughafen (NZZaS)

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Rund um den Flughafen Zürich werden mehr Wohnungen gebaut als je zuvor. Flughafen- Chef Felder fordert den Kanton Zürich zu einem Planungsstopp auf, bis die neuen Flugrouten feststehen. Der Kanton winkt ab.

Francesco Benini

Der Flughafen Zürich verlangt vom Kanton einen Planungsstopp für den Bau von Wohnungen in flughafennahen Gemeinden. «Man sollte damit aufhören, dort neue Wohnungen zu bewilligen, wo heute und künftig geflogen wird oder geflogen werden könnte», sagt Flughafen-Chef Josef Felder.

Fast alle Lärmklagen abgewiesen (TA)

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Drei Grundeigentümer der Flughafengemeinde Opfikon-Glattbrugg erhalten wegen Wertminderung ihrer Liegenschaften eine Entschädigung. In einem Pilotverfahren gehen dagegen 15 Eigentümer leer aus.

Wegen der Wertminderung von Liegenschaften reichten bereits 1998 die Gemeinde Opfikon-Glattbrugg und Liegenschaftenbesitzer der Flughafengemeinde die Pilotklagen ein. Wie die Eidgenössische Schätzungskommission, Kreis 10, heute miteilte, wurden jetzt für drei Einfamilienhäuser Entschädigungen von 15 bis 17 Prozent der Verkehrswerte zugesprochen.

Fluglärmindex soll überprüft werden (BR)

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Die Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU) des Zürcher Kantonsrates plädiert für einen revidierten Fluglärmindex (ZFI). Er soll aber nicht als Gegenvorschlag zur Flughafen-Initiative dienen.

Mit einer Motion will die KEVU den Regierungsrat beauftragen, den ZFI als Überwachungsinstrument zu überarbeiten. Der Index sei dann ins Flughafengesetz zu integrieren. Lärmseitige Verbesserungen müssten dabei anteilsmässig der Bevölkerung zugute kommen, heisst es in der am Montag veröffentlichten Kommissions-Motion.

Die Trennung von Plafonierung und Lärmindex dränge sich auf.

Terminprobleme mit der Flughafen-Abstimmung (NZZ)

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Debatte im Kantonsrat am 5. Februar

Die Terminierung der Abstimmung über die Plafonierungsinitiative und den Gegenvorschlag beschert den Amtsstellen Probleme. Entweder werden Gesetze verletzt oder hohe Kosten verursacht.

ark. Am 5. Februar wird der Kantonsrat in erster Lesung über die Initiative «für eine realistische Flughafenpolitik» und die von der Kommission vorgelegten Varianten für einen Gegenvorschlag debattieren.