Allgemeine News

Flughafen: Dilemma nach Entscheid (TA)

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Dass SVP und FDP am Montag ihren «ZFI plus» im Kantonsrat durchbrachten, stürzt CVP und EVP in ein Dilemma: Welche Vorlage sollen sie unterstützen?

Von Liliane Minor

Spätestens am 25. November - wenn sich Regierungs- und Kantonsrat beeilen sogar schon am 17. Juni - werden die Stimmberechtigten entscheiden müssen: über die Volksinitiative, die eine Plafonierung der Flugbewegungen bei 250\'000 und neun Stunden Nachtruhe verlangt, und über den Gegenvorschlag des Kantonsrats, der den Zürcher Fluglärm-Index (ZFI) mit 320\'000 Bewegungen und sieben Stunden Nachtruhe kombiniert.

«Schlag ins Gesicht der Gemeinden» (ZOL)

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Der Gegenvorschlag «ZFI Plus» löst kaum Begeisterung aus. Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer zeigte sich hingegen sehr zufrieden. Oliver Steimann Die Flughafeninitiative mit ihren Forderungen von maximal 250 000 Flugbewegungen und einer neunstündigen Nachtruhe wird definitiv zur Abstimmung kommen, ein möglicher Rückzug ist vom Tisch. Felix Jaccaz vom Initiativkomitee gab sich unmittelbar nach der Kantonsratssitzung kämpferisch: «Der Zürcher Fluglärmindex (ZFI) hat überhaupt keine Wirkung.» Man sei daran, den Abstimmungskampf zu planen, und

Kantonsrat gegen feste Begrenzung der Flugbewegungen (NZZ)

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Bürgerliche beschliessen Marschhalt bei 320 000 Bewegungen als Gegenvorschlag zur Plafonierung

Die bürgerliche Mehrheit des Kantonsrats will dem Wachstum des Flughafens keine starren Grenzen setzen. Im Streit um den Fluglärm hat sie am Montag ein flexibles Regulierungsmodell durchgesetzt. Voraussichtlich im November kommt der Vorschlag zusammen mit der Plafonierungsinitiative zur Abstimmung.

fur. Der Entscheid war knapp.

Trotz Einigkeit über Wachstumsgrenzen Chance verpasst (Initiativkomitee)

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Der Kantonsrat ist sich einig, dass dem Flughafen Wachstumsgrenzen gesetzt werden müssen. Unter dem Druck der 21\'000 Unterzeichnenden unserer Volksinitiative will er einstweilen von den irrwitzigen Wachstumsplänen der Luftverkehrs-Lobby, die als "nachfrageorientierte Flughafenpolitik" schöngeredet wird, Abstand nehmen.

Wohin eine solche unüberlegte Wachstumspolitik führt, kann Tag für Tag der Berichterstattung vom Bülacher Swissair-Prozess entnommen werden.

An- und Abflüge in nicht beschränken (NZZ)

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Kantonsrat für Fluglärmindex als Gegenvorschlag zur Plafonierung

Beim Thema Fluglärm haben sich im Zürcher Kantonsrat die Bürgerlichen durchgesetzt. Als Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Für eine realistische Flughafenpolitik» beschloss der Rat, den Fluglärm zu begrenzen. Das Parlament folgte knapp einem Antrag von SVP und FDP und sprach sich für den vom Regierungsrat vorgeschlagenen Zürcher Fluglärmindex aus.

(ap/sda) Mehrere Stunden debattierte der Zürcher Kantonsrat am Montag über das heisse Eisen Fluglärm.

Ledergerber provoziert Süddeutsche (TA)

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In Zeitungsinseraten rechnet Stadtpräsident Ledergerber den Deutschen vor, dass sie von der Schweiz profitieren - und tönt Drohungen wie Brückensperren oder Passagierboykott an.
Von Ruedi Baumann

Das war wieder einmal typisch Elmar Ledergerber: In ganzseitigen Inseraten in den grossen süddeutschen Zeitungen und einem offenen Brief an Günther Oettinger, den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, legt Zürichs Stadtpräsident Elmar Ledergerber eine ganze Reihe von Argumenten zum Fluglärmstreit auf den Tisch - aber auch Gegenmassnahmen, wie man sie sonst am Stammtisch hört.

Ledergerber mit deutlichen Worten (TA)

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Der Ton im schweizerisch-deutschen Fluglärmstreit verschärft sich wieder. Zürichs Stadtpräsident Elmar Ledergerber hat die zuständigen Behörden aufgefordert, die Beschränkungen für den Flugverkehr am Flughafen Kloten zu lockern.

«Diese schweren Einschränkungen sind weltweit einmalig» schreibt Ledergerber in einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Günther Oettinger. Der Brief wurde heute in der «Badischen Zeitung» und dem «Südkurier» veröffentlicht.

Wo sich grün und grünliberal unterscheiden (TA)

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Eine Gegenüberstellung des grünlibewralen Martin Bäumli und des grünen Martin Graf. Wir beschränken uns auf die Flughafenrelevanten Fragen. Der komplette Artikel ist im Tages-Anzeiger vom 01.02.2007, Seite 16 zu finden.

TA: Sind Sie für eine Plafonierung der Flugbewegungen in Kloten? Bei wie vielen Bewegungen?

«Wir wollen die Oberländer sensibilisieren» (AVU)

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Thomas Morf befürchtet, das mit dem Sachplan Infrastruktur Luftfahrt die Südanflüge zementiert werden

Am kommenden Dienstag informiert Thomas Morf vom Verein Flugschneise Süd - Nein in Uster über die möglichen Auswirkungen des SIL und des gekröpften Nordanflugs im Zürcher Oberland.

Interview Christian Brütsch

AVU/ZO: Sind Sie den gekröpften Nordanflug schon geflogen?
Thomas Morf: Ja, zusammen mit Professor Clark vom MIT konnte ich den gekröpften Nordanflug im MD-11-Simulator zehnmal problemlos fliegen - als Passagier.

Abgestempelte Schneiser (heute)

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ZÜRICH • Jetzt haben die Südanflug-Gegner sogar ihre eigene Briefmarke. Sie verschicken damit gleich doppelt Propaganda.

«Unsere offiziell gültige Marke mit dem Sujet ‹Gekröpfter Nordanflug Ja› ist ein Renner», sagt Thomas Morf, Präsident des Vereins «Flugschneise Süd Nein» zu heute. «Schon über 3000 Stück sind im Umlauf.» Die A- und B- Post-Sonderfrankaturen, welche Morf via www.postmail.ch ganz legal entworfen hat, verkauft er im Dutzend für 15 bzw. 13 Franken über praesident@vfsn.ch.