Allgemeine News

Wohnungsbau-Boom am Flughafen (NZZaS)

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Rund um den Flughafen Zürich werden mehr Wohnungen gebaut als je zuvor. Flughafen- Chef Felder fordert den Kanton Zürich zu einem Planungsstopp auf, bis die neuen Flugrouten feststehen. Der Kanton winkt ab.

Francesco Benini

Der Flughafen Zürich verlangt vom Kanton einen Planungsstopp für den Bau von Wohnungen in flughafennahen Gemeinden. «Man sollte damit aufhören, dort neue Wohnungen zu bewilligen, wo heute und künftig geflogen wird oder geflogen werden könnte», sagt Flughafen-Chef Josef Felder.

Fast alle Lärmklagen abgewiesen (TA)

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Drei Grundeigentümer der Flughafengemeinde Opfikon-Glattbrugg erhalten wegen Wertminderung ihrer Liegenschaften eine Entschädigung. In einem Pilotverfahren gehen dagegen 15 Eigentümer leer aus.

Wegen der Wertminderung von Liegenschaften reichten bereits 1998 die Gemeinde Opfikon-Glattbrugg und Liegenschaftenbesitzer der Flughafengemeinde die Pilotklagen ein. Wie die Eidgenössische Schätzungskommission, Kreis 10, heute miteilte, wurden jetzt für drei Einfamilienhäuser Entschädigungen von 15 bis 17 Prozent der Verkehrswerte zugesprochen.

Fluglärmindex soll überprüft werden (BR)

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Die Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU) des Zürcher Kantonsrates plädiert für einen revidierten Fluglärmindex (ZFI). Er soll aber nicht als Gegenvorschlag zur Flughafen-Initiative dienen.

Mit einer Motion will die KEVU den Regierungsrat beauftragen, den ZFI als Überwachungsinstrument zu überarbeiten. Der Index sei dann ins Flughafengesetz zu integrieren. Lärmseitige Verbesserungen müssten dabei anteilsmässig der Bevölkerung zugute kommen, heisst es in der am Montag veröffentlichten Kommissions-Motion.

Die Trennung von Plafonierung und Lärmindex dränge sich auf.

Terminprobleme mit der Flughafen-Abstimmung (NZZ)

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Debatte im Kantonsrat am 5. Februar

Die Terminierung der Abstimmung über die Plafonierungsinitiative und den Gegenvorschlag beschert den Amtsstellen Probleme. Entweder werden Gesetze verletzt oder hohe Kosten verursacht.

ark. Am 5. Februar wird der Kantonsrat in erster Lesung über die Initiative «für eine realistische Flughafenpolitik» und die von der Kommission vorgelegten Varianten für einen Gegenvorschlag debattieren.

Plafonierung mit Grenzen (TA)

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Zwar verletzt die Plafonierungsinitiative für Zürich-Kloten das Bundesrecht nicht. Das hält der Bundesrat in den Antworten auf parlamentarische Vorstösse fest. Müsste die Initiative umgesetzt werden, hätte der Bund aber das letzte Wort.

Die so genannte Plafonierungsinitiative kommt nächstes Jahr im Kanton Zürich zur Abstimmung.

Von Skepsis bis Entgeisterung (TA)

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Für Zürcher Fluglärm-Bürgerverbände ist nach der Präsentation der Betriebsvarianten durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) klar: Jene, die einen Pistenausbau erfordern, kommen nicht in Frage und eine Plafonierung der Flugbewegungen ist nötig.

Die vorgestellte Auswahl an Varianten enthält gemäss dem Verein «Flugschneise Süd NEIN» (VFSN) Schreckensszenarien in allen Himmelsrichtungen und Zündstoff für weitere jahrelange Grabenkämpfe. Interessanter als das technisch Mögliche seien die Aussagen von Bazl, Unique und Zürcher Regierungsrat über das politisch Machbare.

«Wir werden keine Ruhe geben» (TA)

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Die Südschneiser wollen sich stärker von Scharfmachern in ihren Reihen abgrenzen. Das sagt ihr Präsident Thomas Morf nach anonymen Todesdrohungen.

Mit Thomas Morf* sprachen Edgar Schuler und Roger Keller

Sind Sie auch schon ab Kloten geflogen?
Ja, viermal – in die Ferien. Davon einmal seit Einführung der Südanflüge.

Und das machen Sie mit gutem Gewissen?
Ja, weil ich kein Flughafen-Gegner bin. Zürich braucht einen Flughafen, aber einen mit Vernunft.

Die Wandlung eines guten Bürgers (TA)

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Walter Bader, 41, glaubte an den Staat, an Recht und Ordnung.
Seit die Flugzeuge über sein Haus donnern, ist diese Haltung ins Wanken geraten.

Von Barbara Bürer

Zumikon. – Das wars, habe er gedacht. Und über die eine Hand, die flach in der Luft liegt, schiebt er die andere. Seit jenem Moment, als zwei Flugzeuge sich kreuzten, wisse er, dass die Flieger, die über sein Eigenheim hinwegkrachen, nicht nur laut, sondern auch «ein Sicherheitsrisiko» sind.