Allgemeine News

«Aufruf gegen Lebensraum-Zerstörung» (Vorstadt)

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Schwamendingen / Mahnmal gegen die Südanflüge
Am heutigen Samstag weihen die Vereine Zürich-Nord gegen Fluglärm und Stopp den Südanflügen über Zürich auf dem Schwamedingerplatz das Mahnmal Südschneise ein. Dies ist der Auftakt einer langfristigen Protestaktion gegen Südanflüge.

Die Eisenplastik wird im Beisein von Stadtrat Robert Neukomm um 14.30 Uhr auf dem Schwamendingerplatz eingeweiht. Im kommenden Jahr wird sie dann für jeweils einen Monat in den vom Fluglärm betroffenden Gemeinden aufgestellt.

FDP plädiert für Nordanflüge (NZZ)

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Forderung nach klaren Positionen des Regierungsrates

Die FDP des Kantons Zürich fordert in einer Mitteilung «unverzüglich einen Positionsbezug der Zürcher Regierung zum Betriebsreglement des Flughafens Zürich». Der Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer wirft die Partei vor, «im Moment alles zu tun, um die lähmende Ungewissheit über die Anflugregime zu verlängern». Die FDP spielt damit auf Fuhrers jüngste Aussagen an, wonach es völlig offen sei, ob der gekröpfte Nordanflug dereinst praktiziert werde.

Swiss kehrt Oneworld den Rücken (NZZ)

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Verzicht auf Beitritt zur Allianz

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss tritt der Allianz Oneworld nicht bei. Sie begründet ihren Entscheid mit der Unmöglichkeit, ihr Vielfliegerprogramm in das der British Airways zu integrieren. (NZZ, 3.6.04)

Auszug:

Spekulationen um Lufthansa-Zusammenarbeit

Im April gab die Swiss bekannt, dass sich der Beitritt zu Oneworld verzögere.

Massive Sicherheitsmängel am Flughafen (TA)

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Während Passagieren auch noch die Nagelfeile aus dem Handgepäck geklaubt wird, können Unbekannte im Auto gegen Hinterlegung eines Ausweises problemlos an die heikelsten Stellen im Flughafen Zürich fahren. Was sie mitführen, interessiert nicht.

Zwei Reporter des «SonntagsBlicks» (SoBli) hatten die Probe gemacht. Gemäss ihrem Bericht fuhren sie durch Tor 101 südlich des Airside-Center ins Flughafengelände ein, weiter zu den Terminals 1 und 2, zum Tower, unter der Landepiste 28 durch zum Dock Midfield und zurück.

Blocher verlangte Leuenbergers Rücktritt (TA)

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Offener Krach in der Landesregierung: In der Sitzung vom 12. Mai forderte erstmals ein Bundesrat einen Kollegen direkt zum Rücktritt auf, wie das «Magazin» heute schreibt.

Justizminister Christoph Blocher (SVP) und Bundesrat Moritz Leuenberger (SP) kennen sich seit ihrer Studentenzeit, doch zu sagen haben sie sich wenig. Seit fünf Monaten sitzen die beiden gegensätzlichen Politiker in der Landesregierung. Vor gut zwei Wochen kam es zum Eclat.

Rückschlag für Südanflug-Gegner (TA)

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Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde der Stadt Zürich gegen die Installation von Warnlichtern auf dem Adlisberg nicht eingetreten.

Die Weigerung der Stadt, die Auflage des Bazl zu erfüllen, war eine Strategie im Kampf gegen die Südanflüge. Laut den Lausanner Richtern erwächst der Stadt Zürich durch das Anbringen der Warnlichter kein «nicht wieder gutzumachender Nachteil», da die Flughafen Zürich AG die Kosten dafür tragen müsse.

Wir sind ausgetrickst worden (Südkurier)

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CDU-Bundestagsabgeordneter Siegfried Kauder über Fluglärm und Entschädigungsfragen

Das künftige Betriebsreglement des Flughafens Zürich sieht die Warteschleife Rilax über dem Schwarzwald-Baar-Kreis als festen Bestandteil vor. Fühlen Sie sich ausgetrickst?

Wir sind ausgetrickst worden. Es wurde uns lange von den Schweizern vorgekaukelt, das sei technisch anders nicht machbar. Aber Rilax ist flugtechnisch nicht notwendig. Man kann Flüge über Rapex und damit über die sogenannte Zürcher Goldküste leiten. Man hält an Rilax fest, um die Schweizer Goldküste zu entlasten.

St. Gallen lehnt Zürcher Flughafen-Betriebsreglement ab (NZZ)

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(sda) Die St. Galler Regierung lehnt das vorläufige Betriebsreglement des Flughafens Zürich-Kloten ab. Der Fluglärm über Rapperswil-Jona und Wil dürfe nicht zum Dauerzustand werden, schreibt die Regierung in einer Stellungnahme vom Mittwoch. Sie verlangt eine Überarbeitung des Umweltverträglichkeitsberichts. In den Gebieten, die heute unter Fluglärm litten, müsse der Lärm «auf ein erträgliches Mass reduziert» werden. Zudem dürften möglichst keine neuen Gebiete mit Fluglärm belastet werden.

Mediation - Die Skepsis überwiegt (ZU

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Am 25. Juni sollen die Vertreter von 104 Behörden und Organisationen zusammenkommen, um über das weitere Vorgehen in Sachen Mediation zu entscheiden. Die Erwartungen sind gering, und das Vorbereitungsteam steht in der Kritik.

Von Oliver Steimann und Patrick Huber

Der ehrgeizige Zeitplan, den das Process Providing Team um Wolfgang Wörnhard Anfang April präsentiert hat, ist bereits Makulatur. Mit zweimonatiger Verspätung erst wird Ende Juni eine erste Grossveranstaltung mit allen Parteien stattfinden, die ins Mediationsverfahren zum Flughafen einsteigen möchten.