Allgemeine News

Starttermin für Mediation steht (TA)

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Das Mediationsverfahren im Fluglärmstreit beginnt am 25. Juni. Noch offen ist die Teilnahme der süddeutschen Landkreise: Sie wollen erst in einigen Wochen darüber entscheiden.

104 Behörden und Vereinigungen haben sich bereits angemeldet, wie das Zürcher ProcessProviding-Team mitteilt. Insgesamt vertreten sie 230 Organisationen und Gemeinden. Eine Organisation habe abgesagt. (TA, 19.5.04)

Am ersten Treffen werden die Teilnehmenden erst einmal informiert über den geplanten Prozess.

Leiser zum Südanflug (TA)

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Unique und Skyguide fordern die Piloten auf, in den Kurven zum Endanflug mit möglichst wenig Lärm zu gleiten.

Kloten. - Bisher sind die Piloten für den Südanflug schon weit vor dem Endanflugpunkt bei Stäfa auf 6000 Fuss (1829 Meter über Meer) gesunken und haben diese Höhe mit Triebwerkschub gehalten, bis sie zum Sinkflug über den Pfannenstiel ansetzten.

Kette von Fehlern führte zu Kollision (NZZ)

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Abschlussbericht zu Katastrophe von Überlingen übt harte Kritik an Skyguide

Die Flugzeugkollision von Überlingen ist auf fünf Ursachen zurückzuführen. Das geht aus dem Abschlussbericht der deutschen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hervor. Sowohl der Lotse der Skyguide als auch die Piloten der russischen Maschine trafen falsche Entscheidungen. Harte Kritik wird am Qualitätsmanagement der Skyguide geübt.

Wenn komplexe Systeme zusammenbrechen (NZZ)

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Das Risikoumfeld, in dem Fluglotsen arbeiten

Am Mittwoch will die deutsche Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung den Untersuchungsbericht zur Kollision über Überlingen im Jahr 2002 vorlegen. Dass dabei die Lotsendienste der im Unglücksgebiet zuständigen Skyguide breiten Raum einnehmen werden, steht zum Vorneherein fest. Im Folgenden macht sich ein Flugverkehrsleiter Gedanken über die Rolle des einzelnen Mitarbeiters im Gesamtsystem Luftfahrt, über Systemversagen und über das Spannungsfeld Strafandrohung und Flugsicherheit.

Frachtflugzeug in Nordwestchina auf Wohnhäuser gestürzt (TA)

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PEKING - Ein Frachtflugzeug aus Aserbaidschan ist nahe Urumqi in Nordwestchina abgestürzt. Die Transportmaschine vom Typ Iljushin 76 sei in Wohnhäuser gestürzt, berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. (TA, 18.5.04)

Über mögliche Opfer ist noch nichts bekannt.

Schneiser ziehen falsche Schlüsse (ZU)

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Die Gegner der Südanflüge werden nicht müde, die Gefährlichkeit dieses Anflugverfahrens zu unterstreichen. Sie verunsichern die Bevölkerung mit falschen Angaben, monieren Skyguide und Bazl.

Mit Behauptungen wie die Sicherheitsmargen für die Südanflüge würden «auf ihr striktes Minimum reduziert» oder «der kleinste Piloten- oder Lotsenfehler könne zu einem Absturz führen zitiert der Verein Flugschneise Süd - Nein (VFSN) aus einem internen Skyguide-Bericht.

Über der Schweiz gab es 25 Beinahe-Zusammenstöße (Spiegel)

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GEFÄHRLICHER LUFTRAUM

Über den Schweizer Bergen fliegt es sich gefährlicher als in den Jahren zuvor. Die Zahl der Beinahe-Zusammenstöße ist 2003 um zehn auf 25 Fälle gestiegen, Schuld sind zumeist die Piloten.

Im vergangenen Jahr wurden so viele Beinahe-Zusammenstöße von Flugzeugen über der Schweiz registriert wie noch nie zuvor. Insgesamt wurden dem Büro im vergangenen Jahr 65 Luftzwischenfälle, so genannte Airprox, gemeldet, 16 mehr als 2002. (Spiegel, 14.5.2004)

Schweizer Luftraum unsicherer (TA)

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Im Luftraum über der Schweiz sind im vergangenen Jahr 25 Beinahe-Crashs von Flugzeugen registriert worden - so viele wie noch nie.

Insgesamt wurden dem Büro für Flugunfalluntersuchungen (BFU) 2003 65 Luftzwischenfälle, so genannte «Airprox», gemeldet, wie das Büro mitteilte. Das sind 16 mehr als 2002 beim bisherigen Rekord. Die Zwischenfälle würden jeweils von Piloten oder Fluglotsen in einem Rapport gemeldet, sagte BFU-Chef Jean Overney auf Anfrage.