Allgemeine News

Neue Grabenkämpfe um Flughafen (TA)

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Das politische Ringen um die Fluglärmverteilung wird neu lanciert. Am Freitag legt der Bund rund 20 technische Varianten für den Flugbetrieb in Kloten auf den Tisch.

Von Jürg Schmid Bern/Zürich. – Die Süddeutschen haben gut lachen. Sie sind mit Sperrzeiten vor nächtlichem Fluglärm besser geschützt. Und das wird vermutlich noch lange so bleiben. Die Schweizer Bevölkerung am und um den Flughafen Kloten hingegen kommt noch lange nicht zur Ruhe. Das Ringen um die An- und Abflugschneisen und eine längere Nachtruhe wird am kommenden Freitag wieder losgetreten.

Kommission: Fuhrers Fluglärmindex «unausgereift» (20min)

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Die Zürcher Verkehrskommission will die Volksinitiative «Für eine realistische Flughafenpolitik» mit einem Gegenvorschlag bodigen. Auch den von der Zürcher Regierung vorgeschlagenen Fluglärmindex lehnt sie ab.

Der ZFI sei zwar ein interessantes Lärmbekämpfungsinstrument, sagte KEVU-Präsidentin Sabine Ziegler am Mittwoch auf Anfrage. Er sei aber noch nicht ausgereift. Zudem sei er für die Öffentlichkeit verwirrend sowie zu wenig verständlich und verbindlich. Laut Ziegler ist es sinnvoll, dass über zwei vergleichbare Vorlagen abgestimmt wird.

Abfuhr für Rita Fuhrers Fluglärm-Index (TA)

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Die Verkehrskommission des Kantonsrats lehnt Rita Fuhrers Fluglärm-Index ab. Sie will die Flugbewegungen stattdessen bei 320\'000 plafonieren. Von Hans-Peter Bieri

Die kantonsrätliche Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (Kevu) hat die Vorberatung der Plafonierungsinitiative und des Gegenvorschlags der Regierung abgeschlossen, doch einig war sie sich nur in einem Punkt: Es braucht einen Gegenvorschlag zur Plafonierungsinitiative.

Bastelt auch Berlin an einer Paketlösung? (Suedkurier)

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Nicht nur Stuttgart, auch Berlin bereitet offenbar eine Paketlösung zur Beilegung des Fluglärmstreits mit der Schweiz vor. Dieser Verdacht keimt seit einer Plauderei des Vorsitzenden des Bundesverkehrsausschusses, Klaus Lippold (CDU) auf, der bei einer Veranstaltung der IHK Hochrhein-Bodensee zu den laufenden Fluglärmverhandlungen Stellung nahm. Lippold erklärte: "Zurzeit befinden sich Deutschland und die Schweiz in Gesprächen zu diesem Thema (Paketlösung Anm.d.Red.).

Wie Studien die Wirtschaft fünfmal grösser machen (NZZaS)

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Der Nutzen von Nutzenstudien ist gross - für Berater, die sie verfassen, und für Lobbys, die sie nutzen. Für die anderen sind sie unnötig und politisch gefährlich, schreibt Tilman Slembeck.

Wussten Sie, dass der Gesundheitssektor mehr als eine halbe Million Menschen beschäftigt und dass seine Wertschöpfung 60 Milliarden Franken beträgt? Oder dass der Luftverkehr für die Schweiz bis zu 24 Milliarden wert ist? Und das jedes Jahr. Die Zahlen sind beeindruckend - und genau darin liegt ihr Zweck.

Diskrete Annäherung an Zürich (Südkurier)

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Die Landesregierung arbeitet an der Beilegung der deutsch-schweizerischen Grenzstreitigkeiten. In einer Arbeitsgruppe wurde eine Liste erstellt, die Anfang 2007 umgesetzt werden soll. Dabei verdichten sich die Hinweise, dass der Fluglärmstreit im Paket gelöst werden soll - trotz hartnäckiger Dementis.

Konstanz/Stuttgart - Gerade mal einen Monat ist es her, als in Berlin im Anschluss an den Fluglärmgipfel Bund und Land Baden-Württemberg stolz verkündeten, dass ein Geschäft auf Gegenleistung zur Lösung des Flugverkehrsstreites um den Flughafen Zürich nicht zu machen sei.

Auf dem Weg zu einem europäischen Luftraum (NZZ)

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Schweiz an Projekt beteiligt

Die Schweiz, Frankreich, Deutschland und die Benelux-Staaten haben eine Machbarkeitsstudie für einen gemeinsamen Luftraumblock im Herzen Europas beschlossen. Ein entsprechender Entscheid wurde am Freitag in Brüssel an einer gemeinsamen Sitzung der Aufsichtsbehörden und Flugsicherungen dieser Länder gefällt.

Gutachten zum Zürcher Fluglärm-Index (ZFI) (ltonline)

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Mit dem Zürcher Fluglärm-Index (ZFI) werden laut einem Gutachten die flughafennahen Gebiete benachteiligt. Die Analyse gab die Stadt Zürich bei einem Lärmforscher in Auftrag, der selber bei der Entwicklung des ZFI beteiligt war. 

Im 40-seitigen Gutachten kritisiert der Lärmforscher den ZFI als «in wesentlichen Gesichtspunkten unvollständig». Der ZFI reagiere stärker auf die Veränderung der Bevölkerungsdichte als auf die Entwicklung der Flugbewegungen, heisst es im Gutachten.