Allgemeine News

Ölpreis macht Billigfliegern zu schaffen (TA)

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Wegen des drastischen Anstiegs der Ölpreise erwartet Ryanair-Chef Michael O\'Leary eine Pleitewelle bei Fluggesellschaften.

«Öl kostet 120 Dollar pro Barrel. Wenn das die nächsten 12 Monate so bleibt, wird mancher Wettbewerber noch pleite gehen», sagte der Chef der grössten europäischen Billigfluglinie der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

Besonders AirBerlin stecke in grosser Not: «AirBerlin ist verloren», sagte O\'Leary. In fünf Jahren werde der deutsche Markt aus der Lufthansa und Ryanair bestehen.

Lärmige Euro-Nächte für Flughafenanwohner (TA)

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Im Juni wird es laut am Zürcher Himmel: Wegen der Euro sind bereits 42 Nachtflüge geplant. Auch tagsüber wird deutlich mehr geflogen.

Was Kritiker befürchtet haben, scheint sich zu bewahrheiten - mindestens für drei Nächte: Die Fluggesellschaften schöpfen das für die EM bewilligte Kontingent von 20 Flügen zwischen Mitternacht und zwei Uhr morgens aus.

Am lautesten wird es wohl in der Nacht vom 17. auf den 18. Juni. Dann findet um 20.45 Uhr in Zürich das Spiel Frankreich-Italien statt, gleichzeitig spielen in Bern die Niederlande gegen Rumänien.

Feilschen trotz Merkels Nein (TA)

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Unternehmer möchten Teile des Paketes retten, das Angela Merkel ablehnte. In Bern lässt man diese Frage offen. Aber im Volkswirtschaftsdepartement Zürich winkt man klar ab.

Angela Merkels Nein zu einer Paketlösung, welche allenfalls den Fluglärmstreit hätte beenden können, wirkt auch bei Wirtschaftsvertretern nach. Unternehmer-Vereinigungen dies- und jenseits des Rheins wollen Merkels Nein nicht als Absage an bessere Bedingungen in der grenzüberschreitenden wirtschaftlichen Zusammenarbeit hinnehmen.

Wer eine Lärm-Entschädigung erhält (NZZ)

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Bundesgericht fällt weitere Entscheide beim Flughafen Zürich

Das Bundesgericht hat Regeln für Spezialfälle bei der Entschädigung von lärmgeplagten Liegenschaftsbesitzern beim Flughafen Kloten aufgestellt. Wer Land vor 1961 erworben und erst später bebaut hat, erhält nur den Minderwert des Bodens ersetzt.

(sda) In seinem Leitentscheid vom Februar 2008 hatte das Bundesgericht die zentralen Fragen der Fluglärmentschädigung geregelt.

Neue Runde im Fluglärmstreit (NZZ)

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Bern und Berlin bilden Verkehrs-Arbeitsgruppe

Die Schweiz und Deutschland wollen beim ungelösten Streit um den Fluglärm eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Messung der Belastung einsetzen. Das gaben Bundespräsident Pascal Couchepin und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einem Treffen in Lohn bei Bern bekannt.

(ap/sda) Die Schweiz und Deutschland wollen beim ungelösten Streit um den Fluglärm über süddeutschem Gebiet noch einmal «back to the roots».

Zürichs Hoffnungen ruhen auf der Bundeskanzlerin (TA)

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In der Flughafenregion wird gehofft, dass Angela Merkels Staatsbesuch das Ende des Fluglärmstreits einläutet. Stellt sich die Frage, ob sie den Willen zum Durchbruch mitbringt.

Das Angebot steht: Die Schweiz will ihren nördlichen Nachbarn an den Verhandlungstisch locken mit verschiedenen grenzüberschreitenden Projekten. Zur Offerte gehören der Ausbau der S-Bahn von Zürich nach Waldshut und die Lockerung des Nachtfahrverbots für Lastwagen im Grenzraum Basel.

Grenzüberschreitende Turbulenzen (Der Tagesspiegel)

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Im Verhältnis zur Schweiz knirscht es: Südbaden ärgert sich über Zürcher Fluglärm und Merkel will über das Bankgeheimnis reden.

Von Christine-Felice Röhrs

Wird die Schweiz sich ihr Bankgeheimnis abhandeln lassen? Wird sie es wenigstens aufweichen, um deutschen Steuerfahndern zu helfen? Das ist wohl die spannendste Frage zum morgigen Staatsbesuch von Angela Merkel bei Amtspartner Pascal Couchepin.

Unübliche Rempeleien (Weltwoche)

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Deutschland ist der engste Partner der Schweiz: Handel, Investitionen, Einwanderer. Trotzdem nehmen die Spannungen zu. Merkels Besuch in Bern könnte helfen.

Kommentar von Markus Somm (Auszug):

Offiziell gelten die Beziehungen zwischen Deutschland und der Schweiz als sehr eng, freundschaftlich und gut – und wenn die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kommende Woche zum Staatsbesuch in Bern eintrifft, wird man in den wohl abgehangenen Pressecommuniqués, den schmeichelhaften Ansprachen und den rührenden Tischreden nichts anderes hören.