Allgemeine News

Ausländische Taxifahrer protestieren gegen 90-Tage-Vorschrift (Cash)

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Österreichischen und deutsche Taxifahrer-Verbände haben eine gemeinsame Protest-Resolution gegen die ab 2012 am Flughafen Zürich geltende 90-Tage-Regelung ans Bundesamt für Verkehr geschickt. Die deutschen und österreichischen Verbände bezeichnen die Regelung als unangemessen und lebensfremd.

Ab Juli 2012 dürfen Taxis aus Österreich und Deutschland nur noch während 90 Tagen pro Jahr Fahrgäste an den Flughafen Zürich bringen und von dort auf Bestellung abholen.

«Emotionen aus Debatte nehmen» (BZ)

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BZ-INTERVIEW mit Jochen Stotmeister, Chef der Sto AG, zum Thema Fluglärmstreit / Flughafen Zürich hat für die Unternehmen eine große Bedeutung .

KREIS WALDSHUT. Seit Mitte der 80er Jahre schwelt der Fluglärmstreit zwischen der Schweiz und Deutschland. Die Lärmbelastung durch die An- und Abflüge am Flughafen Zürich-Kloten sorgt immer wieder für heftige Diskussionen. In jüngster Zeit kochen die Gemüter beidseits der Grenze wieder kräftig hoch. Der Ton wird rauer, die Fronten scheinen sich zu verhärten.

Zürich-Kloten: Wohin mit dem Fluglärm? (BZ)

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Nervosität am Hochrhein und in Zürich vor dem Ende der deutsch-schweizerischen Verhandlungen.

Über dem Hochrhein dröhnen nach wie vor die Flugzeugmotoren im Anflug auf Zürich-Kloten. Doch politisch war es lange Zeit still geworden ums Thema Fluglärm. Ein deutliches Indiz, dass die deutsch-schweizerischen Verhandlungen im entscheidenden Stadium stehen.

Fluglärm: Ärzte fordern Nachtflugverbot (TA)

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In Deutschland schlägt eine Gruppe von Fachleuten Alarm wegen des steigenden Fluglärms. Und sie stellt konsequente Forderungen an die Politik.

Ein neu gegründeter Arbeitskreis aus Ärzten in den grossen Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bayern, Berlin, Hessen und Rheinland-Pfalz warnt laut mehreren Medienberichten vor den gesundheitlichen Risiken durch den Lärm von Flugzeugen – insbesondere in der Nacht.

Laut den Fachleuten begünstigt der erhöhte Lärmpegel die Entstehung von Herzkreislauf-Erkrankungen bei betroffenen Menschen.

Der Minister ist nicht beleidigt (SB)

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Uneingeschränkt steht Verkehrsminister Winfried Hermann hinter der einseitigen Verordnung des Bundes zur Beschränkung der Anflüge zum Flughafen Zürich über deutsches Gebiet.

Diese Verordnung habe er seinerzeit unter der rot-grünen Bundesregierung sogar selbst mit vorangetrieben, bekannte Hermann jetzt in einem Pressegespräch in VS. "Das tut der Schweizer Verkehrspolitik richtig weh", meinte er. Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg wolle nun nur noch 80\'000 Flugbewegungen, das wird von Hermann uneingeschränkt mitgetragen.

Leuthard entschuldigt sich für Taliban-Vergleich (TA)

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Bundesrätin Doris Leuthard bedauert ihre Aussage, süddeutsche «Taliban» blockierten im Fluglärmstreit die Lösungssuche. An ihrer Meinung hält sie jedoch fest.

Bundesrätin Doris Leuthard hat sich für ihre Aussage entschuldigt, süddeutsche «Taliban» blockierten im Fluglärmstreit die Lösungssuche. Die Wortwahl «in der Hitze der Debatte» sei nicht adäquat gewesen, räumte die Verkehrsministerin am Rande des «Radio Day» in Zürich ein. Sie habe dem Landratsamt Waldshut einen Brief geschickt, in dem sie ihre Wortwahl bedauere, sagte Leuthard gegenüber dem Schweizer Fernsehen (SF).

Frust über frühere Versäumnisse (TA)

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Verkehrsministerin Doris Leuthard markiert in der Aussenpolitik gerne Härte. Aber wann ruft sie Freundin Angela Merkel an und regelt mit ihr endlich den Fluglärmstreit Schweiz-Deutschland?

Bei einer Podiumsdiskussion in Zürich zum Flughafenstreit zwischen der Schweiz und Deutschland forderte Verkehrsministerin Doris Leuthard den deutschen CDU-Fraktionschef Volker Kauder auf, die «Taliban» in Deutschland, die den Flughafen Kloten torpedierten, in die Schranken zu weisen.

Taktischer Taliban-Vergleich (BaZ)

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Doris Leuthard erntet nach ihrer Provokation gegenüber deutschen Fluglärmgeplagten Verständnis, auch von den Deutschlandkennern Thomas Borer und Klaus Stöhlker. Vielleicht sei dies sogar der Anstoss für substanzielle Verhandlungen.

Das hatte sich die Verkehrsministerin wohl nicht im Skript notiert: Der giftige Hinweis auf die «Taliban», einen Teil der Bevölkerung von Hohentengen, die den Flughafen Zürich torpedierten. Der Vergleich, den Doris Leuthard bei einem Podiumsgespräch mit CDU-Fraktionschef Volker Kauder Anfang Woche anstellte, muss ein spontaner Einfall gewesen sein.