Allgemeine News

Leuthards Worte empören Deutschland (TA)

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Die Bundesrätin hat süddeutsche Fluglärmgegner als «Taliban» bezeichnet. Dafür erhält sie in der Schweiz viel Applaus. Die Deutschen dagegen sind entsetzt.

Hätte Doris Leuthard (CVP) gewusst, welchen Wirbel sie auslösen würde, als sie am Montagabend an einer Podiumsdiskussion in Zürich die süddeutschen Fluglärmgegner als «Taliban» bezeichnete, hätte sie im Nachhinein wohl andere Worte gewählt. So heisst es aus ihrem Umfeld – allerdings sei der Begriff in einer relativ freien Rede spontan gefallen.

Freilich erntete Leuthard bei weitem nicht nur Kritik.

Treffen Calmy-Rey-Westerwelle in Ascona (BT)

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Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey ist am Samstag am Rande des Filmfestivals von Locarno in Ascona mit dem deutschen Aussenminister Guido Westerwelle zusammentgetroffen. Beide Seiten lobten die Fortschritte im Steuerbereich.

(sda) Calmy-Rey zeigte sich nach einer Mitteilung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) erfreut darüber, dass die Verhandlungen über ein Abgeltungssteuerabkommen vor einem baldigen Abschluss stehen.

1000 Seelen gegen eine Startpiste (TA)

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Der Münchner Flughafen verstimmt mit seinen Ausbauplänen ein Dorf. Die Bewohner versuchen, eine neue Piste direkt vor ihren Häusern zu verhindern. Ein Anwalt fordert, notfalls den ganzen Ort umzusiedeln.

Die Zürcher Südschneiser, denen in den letzten Jahren beim Kampf gegen das Anflugregime des Flughafens Zürich etwas die Luft ausgegangen zu sein scheint, wären von den Bewohnern von Attaching beeindruckt. Die 1000-Seelen-Gemeinde, die seit 1978 zur Stadt Freising gehört, probt den Aufstand gegen den Flughafen München.

Ein 30 Jahre alter Konflikt (Handelszeitung)

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Der Fluglärmstreit zwischen der Schweiz und Deutschland ist ein bald 30-jähriger Disput, der seit dem Jahr 2000 auf höchster Politebene ausgetragen wird.   Kern ist der Lärm, den die Flugzeuge bei ihrem Landeanflug auf Zürich über Süddeutschland machen. Ab 1984 galt eine Verwaltungsvereinbarung, wonach die Pisten 14 und 16 (siehe Grafik) ausgewogen genutzt werden sollten was so nie geschah. 2000 kündigte Deutschland deshalb das Abkommen und setzte der Schweiz ein Ultimatum zur Lösung.

«Wir planen am Flughafen Module für Gesundheit und Schönheit» (TA)

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Trotz Widerstand gegen den Fluglärm setzt Flughafen-Chef Thomas Kern mit dem Dienstleistungszentrum Circle klar auf die Karte Ausbau. Ein Volks-Ja zum Pistenbaustopp wäre für ihn «ein ganz schlechtes Signal».

Herr Kern, mit dem Projekt Circle wird das Fluggeschäft in Kloten definitiv zur Nebensache. Freut Sie das als früheren Detailhändler?
Da liegen Sie absolut falsch. Mich freut, dass der Flughafen Zürich heute die bedeutendste Verkehrsdrehscheibe der Schweiz ist und das auch bleiben will.