Allgemeine News

Fiebermesser für den Fluglärm (SoZ)

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Wie der Zürcher Fluglärm-Index die Zahl lärmbelästigter Personen festlegt

Von Joachim Laukenmann

Heute in einer Woche haben die Zürcher Stimmbürger die Wahl. Sie können über die Plafonierungs-Initiative und den Gegenvorschlag, den «Zürcher Fluglärm-Index» (ZFI), entscheiden. Das Problem des ZFI: Kaum jemand versteht ihn.

Das Volksbegehren will auf dem Flughafen bei neun Stunden Nachtruhe noch maximal 250 000 Flugbewegungen zulassen. Grosse, kleine, laute und leise Flugzeuge werden dabei gleich gewichtet.

Nächste SIL-Runde erst im Frühling (TA)

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Die Entscheidung über die künftigen Betriebsvarianten des Flughafens Zürich verzögert sich.

Das ursprünglich für Dezember geplante dritte Koordinationsgespräch im SIL-Prozess zwischen Bund und Kantonen wird auf April 2008 verschoben, wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) heute mitteilt. Die im Rahmen des zweiten Koordinationsgesprächs beschlossenen vertieften Abklärungen hätten dazu geführt, dass die Optimierungsarbeiten mehr Zeit in Anspruch nehmen würden, heisst es weiter.

Der Hub-Betrieb wäre nicht bedroht (TA)

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Die Gegner eines Flugplafonds sagen, eine längere Nachtruhe auf dem Flughafen Kloten gefährde den Hub und die Swiss. Berechnungen zeigen aber, das dies so nicht zutrifft.

In der Flughafenpolitik ist die Swiss ein wichtiger Meinungbildner. Die nationale Airline lehnt nicht nur die Plafonierungs-Initiative kategorisch ab, sondern auch den weicheren Gegenvorschlag, den Lärm-Index ZFI plus. Vor den Delegierten des Flughafen-Schutzverbandes hat Swiss-CEO Christoph Franz Ende Juni ein düsteres Szenario skizziert.

Luftverkehr als Prügelknabe der Politik? (TA)

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Immer gereizter reagieren die Vertreter der Airline-Branche auf neue Regulierungsvorschläge der EU. Sie lehnen sie zumeist als geschäftsschädigend ab.

«Es sieht danach aus, dass mache EU-Parlamentarier lieber die europäischen Fluggesellschaften und ihre Passagiere bestrafen als der Umwelt einen echten Dienst zu erweisen», enervierte sich Ulrich Schulte-Strathaus, Generalsekretär des europäischen Airline-Dachverbands AEA Anfang Woche.

Stellungsnahmen zur Initiative (ZOL)

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3 Stellungsnahmen zur Plafonierungsinitaitive und zum Gegenvorschlag:

Lufthansa-Chef warnt vor Ja (HZ)

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FLUGHAFEN ZÜRICH - Wird die Plafonierungsinitiative angenommen, sieht Swiss Investitionen seitens des Mutterkonzerns Lufthansa in Gefahr und könnte sich deshalb den Wegzug aus Zürich vorstellen. Unique fürchtet um neue Airline-Partner.

ROBERT WILDI

Wolfgang Mayrhuber, CEO von Lufthansa, prophezeit, dass Zürich im Fall einer Plafonierung zum Teilzeitflughafen degradiert würde. Er will zwar nicht direkt damit drohen, dass Lufthansa die Bedeutung des Flughafens Zürich gegenüber Frankfurt und München automatisch zurückstufen würde.