Allgemeine News

Der Kanton Zürich will einen Pistenausbau verhindern (TA)

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Am kommenden Montag berät der Kantonsrat drei Initiativen zum Flughafen. Dabei wird es zu neuen Allianzen und Gräben quer durch die Fraktionen kommen.

Von Liliane Minor

 Zürich. – Eine Volks- und zwei Behördeninitiativen stehen am Montag auf der Traktandenliste des Kantonsrats. Alle haben sie das Ziel, die Lärmbelastung für die Bevölkerung rund um den Flughafen zu senken – die Mittel, um dieses Ziel zu erreichen, sind allerdings sehr unterschiedlich (siehe auch Übersicht unten).

Der Regierungsrat beharrt auf dem Nachtflugverbot (TA)

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Zürich/Kloten. – In den Wochen der Fussball-EM im Juni des letzten Jahres sind in Kloten 43 Fanflüge während der Nachtsperrzeit gestartet. Zudem fielen in diese Sperrzeit 18 Landungen von Maschinen, die nicht in Zürich parkiert werden konnten und leer einflogen, um die Fans abzuholen. 16 Flüge seien vor 01 Uhr und 27 vor 02 Uhr erfolgt, schreibt der Regierungsrat in seinem Bericht auf ein vom Kantonsrat dringlich erklärtes Postulat von Priska Seiler Graf (SP, Kloten), Robert Brunner (Grüne, Steinmaur) und Thomas Maier (GLP, Dübendorf).

Der Kampf der Lobbyisten um das Pistenmoratorium (NZZ)

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Kommentar VFSN:
Ungenaue Berichterstattung

Bei der Behördeninitiative „Kein Neu- und Ausbau von Pisten“ handelt es sich nicht um ein Moratorium. Ein Moratorium bewirkt die vorläufige Aufschiebung einer Sache resp. Handlung und ermöglicht ein erneutes Eingehen darauf. Die Behördeninitiative will die Diskussionsmöglichkeit über Pistenverlängerungen definitiv und endgültig unterbinden. Ein Unterschied mit grossen Folgen!

Dass wir als Südanflug- und Südstartgegner mit den Flughafen-Befürwortern „erstmals“ für das gleiche Ziel einstehen ist nicht korrekt.

Umweg-Trick: Fliegen zum Spartarif (Sonntag)

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Der Tarifdschungel kennt bei Fluggesellschaften wie Swiss keine Grenzen. Doch findige Passagiere können die Airlines austricksen.

VON PETER BURKHARDT

Wer in der Business-Class der Swiss von Zürich nach Singapur und zurück fliegt, zahlt beim Online-Ticketshop «Vornesitzen» 4008 Franken, exklusive Gebühren. Nimmt der Reisende hingegen einen Umweg in Kauf, kommt er um bis zu einem Drittel günstiger weg.

Und zwar so: Für 594 Euro inklusive Taxen fliegt die Swiss nach London. Von dort gehts für 2746 Franken zuerst zurück nach Zürich, dann mit Umsteigen nach Singapur.

Eine Null-Energie-Stadt auf dem Flugplatz (TA)

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Die Idee eines Innovationsparks auf dem Flugplatz Dübendorf erhält Konkurrenz. Eine Zürcher Firma will eine Ökostadt bauen, wie sie derzeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten entsteht.

Von Nina Santner Dübendorf. – Wenn eine Utopie im Emirat Abu Dhabi Wirklichkeit werden kann, dann sollte das auch auf dem Flugplatz Dübendorf möglich sein, findet Nick Beglinger.

Fraport darf mit Flughafenausbau beginnen - Zweifel an Nachtflügen (Zus)

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KASSEL (AWP International) - Der Frankfurter Flughafen des Betreibers Fraport kann ausgebaut werden. Für die Erweiterung des grössten deutschen Airports gab der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel am Donnerstag grünes Licht. Gleichzeitig äusserte das Gericht aber massive Bedenken gegen die Zahl der geplanten Nachtflüge und will darüber später entscheiden.

Der VGH wies mit seinen Entscheidungen die Eilanträge von Anliegerkommunen zurück und bestätigte damit, dass sofort mit dem Bau begonnen werden könne.