Schwarzbuch gegen FDP-Politiker (NZZ)
Andreas Schürer
Es ist eine Posse, doch sie lässt tief blicken: Die radikalen Akteure im Fluglärmstreit beginnen in Süddeutschland offenbar anzuecken.
Auf den ersten Blick ist allerdings das Gegenteil der Fall.
Andreas Schürer
Es ist eine Posse, doch sie lässt tief blicken: Die radikalen Akteure im Fluglärmstreit beginnen in Süddeutschland offenbar anzuecken.
Auf den ersten Blick ist allerdings das Gegenteil der Fall.
Mit Blick auf die blockierte Ratifikation des Luftverkehrsabkommens in Deutschland und die laufenden Sicherheitsüberprüfungen ist es grundsätzlich sinnvoll, gewisse Projekte in einem vorgezogenen ersten Teil des SIL festzulegen. Wenn man aber das Knäuel an Gründen für die Etappierung sowie den beschlossenen und unterlassenen Massnahmen zu entwirren versucht, will sich kein Glücksgefühl einstellen.
Dies vor allem aus vier Gründen: Erstens ist das grundsätzliche Problem nicht gelöst.
Andreas Schürer
Wie bereits im Vorfeld der Bundesratssitzung durchgesickert ist, sind die Südstarts geradeaus ab der Piste 16 bei Nebel und Bise am Flughafen Zürich neu grundsätzlich zulässig.
Was ist der kleinste gemeinsame Nenner in der Auseinandersetzung um den deutsch-schweizerischen Staatsvertrag zum Flughafen Zürich? Der Bodenseerat hat diese Operationsbasis formuliert.
Butterbrezen gibt’s, am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Denn es ist anstrengend in der Sporthalle zu Attaching. Von 10 bis 17 Uhr prasseln am Samstag Daten, Fakten, Gutachten und Zahlen auf die Teilnehmer ein.
Wegen des zähen Konflikts mit Deutschland wird das Sachplanverfahren zum Flughafen Zürich verzögert. Südstarts geradeaus sollen aber bei Nebel und Bise schon bald ermöglicht werden. Die Südschneiser lancieren derweil ihre Abwehr-Kampagne.
Der umstrittene Südstart geradeaus ist heute am Flughafen Zürich nicht zugelassen – das soll sich jedoch bald ändern. Dem Vernehmen nach soll diese Start-Variante bereits im ersten, vorgezogenen Objektblatt des Sachplans Infrastruktur Luftfahrt (SIL) enthalten sein.
(sda) Für das Beibehalten des Kredits im Rahmen der Fabi-Vorlage setzten sich die Basler und Schaffhauser Ständeräte ein.