Allgemeine News

Mediation schon vor dem Start gescheitert (eBund)

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Die von Bundesrat Moritz Leuenberger ins Leben gerufene Flughafen-Mediation ist noch vor dem Start gescheitert. Fluglärmgegner und Wirtschaftsvertreter konnten sich nicht auf ihre Vertretung bei den Gesprächen einigen. Damit liegt der Ball wieder bei der Politik.

ap. Bis Freitagnacht um halb zwei rangen die 28 Vertreter der mehr als 120 interessierten Organisationen in Glattbrugg (ZH) um einen Kompromiss, gebracht hat es nichts: «Wir müssen akzeptieren, dass die Beteiligten einen anderen Umgang mit der Flughafenproblematik vorziehen», sagte Mediator Wolfgang Wörnhard.

Südgemeinden fordern Übergangslösung (Fluglärmforum Süd)

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Neuer Runder Tisch akzeptierbar – Jahrelanges Verhandeln nicht
Stellungnahme des Fluglärmforums Süd zum Scheitern der Mediation

Das Scheitern der Mediation ist das Scheitern von Bundesrat Moritz Leuenberger. Der Bundesrat muss das Dossier noch diesen Sommer an­ders verteilen und mit Deutschland sofort neu das Gespräch suchen, um eine Übergangslösung zu erreichen, welche die Rechtsstaatlichkeit im Kanton Zürich wieder herstellt.

Signale aus Deutschland, dass dies möglich wäre, gibt es.

Die Zürcher Fluglärm-Mediation ist vor dem Start gescheitert (NZZ)

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Keine Einigung der 28 Interessensgruppen

Die Zürcher Fluglärm-Mediation ist gescheitert. Die 28 Interessensgruppen konnten sich beim Treffen in Glattbrugg nicht auf die weitere Vorgehensweise einigen und beendeten die Mediation vor deren eigentlichem Beginn. Damit hat das Verfahren, das von Bundesrat Moritz Leuenberger initiiert wurde, bereits in der Vorbereitungsphase Schiffbruch erlitten.

(sda) Es sei «hart und lange verhandelt worden», sagte der Leiter des Mediationteams, Wolfgang Wörnhard, nach der bis tief in die Nacht dauernden Sitzung.

Mehr Passagiere am Flughafen Zürich im ersten Halbjahr 2004 (CASH-Online)

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ZÜRICH - Der Flughafen Zürich hat im ersten Halbjahr 2004 einen Anstieg der Passagierzahlen um 2,3 Prozent auf rund 8,1 Millionen verzeichnet. Die Flugbewegungen haben sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2003 um 4,3 Prozent auf rund 129 500 verringert. (CASH-Online, 14.7.04)

Auszug:

"Wir hoffen, dass es jetzt aufwärts geht", erklärte auf Anfrage Sonja Zöchling, Sprecherin der Flughafenbetreiberin Unique.

Mediation: «Eine Beruhigungspille fürs Volk» (TA)

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Seit das Projekt Relief enthüllt ist, zweifeln viele am Sinn der Mediation. Kann sie noch zum Erfolg führen? Ein Soziologe und Lärmexperte ist skeptisch.

Mit Andreas Meyer sprachen Niels Walter und René Staubli (TA, 14.7.04)

Auszug:

Dennoch: Mediation ist zurzeit das Zauberwort. Vor allem Politiker klammern sich an diesen Strohhalm. Weshalb?

Im Laufe der Zeit haben sich die konventionellen und bewährten Mittel der Konfliktlösung erschöpft.

«Relief» für Leuenberger möglich (NZZ)

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(ap) Für Bundesrat Moritz Leuenberger ist die von einer Expertenkommission vorgeschlagene Neuverteilung der Anflüge auf den Flughafen Zürich grundsätzlich eine Möglichkeit. «Das ist nicht schlecht», sagte der Verkehrsminister in der «Tagesschau» von Fernsehen DRS. Wie tauglich der Vorschlag sei, müsse aber die Mediation entscheiden.

Es werde vielleicht noch andere Vorschläge geben. Je konkreter diese Ideen seien, desto seriöser könne man sich damit auseinandersetzen.

«Der Südanflug muss verschwinden» (NZZaS)

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Regierungsrätin Rita Fuhrer über das neue Konzept zur Verteilung des Fluglärms

Rita Fuhrer stimmt dem im Projekt «Relief» postulierten Verzicht auf den Südanflug zu. Als heikel erachtet sie aber die Verlängerung von Pisten.

Interview: Francesco Benini

NZZ am Sonntag: Frau Fuhrer, Sie haben der Baudirektorin Dorothée Fierz vor den versammelten Medien die Kappe gewaschen.
Rita Fuhrer: Ihren Eindruck verstehe ich nicht. Ich habe meinen Beitrag zu einer vollständigen Information geleistet.

Weitgehender Verzicht auf Südanflüge (NZZ)

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Zukunftsoptionen für den Flughafen Zürich

Die Regierungsrätinnen Dorothée Fierz und Rita Fuhrer haben Perspektiven für die Entwicklung des Flughafens und der Flughafenregion präsentiert. Der Expertenbericht «Relief» schlägt vor, auf Südanflüge zu verzichten und die Flugbewegungen im Osten und im Norden zu konzentrieren. Dazu wären Verlängerungen der Pisten 10/28 und 14/32 notwendig. Die betroffenen Regionen erhielten gelockerte Bauvorschriften.

Fluglärm soll kanalisiert werden (TA)

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Die Zürcher Baudirektorin Dorothée Fierz hat eine brisante Flughafenstudie präsentiert, die Landungen von Osten und Starts nach Norden propagiert. (TA, 10.7.04)

Von Daniel Bach

Eine Gruppe von Raumplanern arbeitete seit Herbst 2002 an der Zukunft des Flughafens. Den Auftrag dafür hatten die Experten von der Zürcher Baudirektorin Dorothée Fierz erhalten, die mit dem Projekt «Relief» dafür sorgen will, dass in den umliegenden Gemeinden trotz Fluglärm weiterhin gelebt und gebaut werden kann.