Allgemeine News

Schluss mit dem Krach (Weltwoche)

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Kann der Zürcher Fluglärmstreit beigelegt werden? Ja. Falls Politiker ins Spiel kommen, die fähig sind, unpopuläre Entscheide durchzusetzen.

Von Lukas Hässig

Die Hoffnungen auf die Flughafenmediation waren riesig. Nach dem brutalen Ende stellt sich die Frage: Gibt es im Zürcher Fluglärmstreit überhaupt keine Lösung?

So paradox es klingen mag: Seit der Streit um die Lärmverteilung ausbrach, standen die Chancen auf einen Ausweg noch nie so gut. Denn das Scheitern der Mediation zeigt: Die gerechte Verteilung von Fluglärm ist eine Illusion.

Erneut drei Fast-Crashs (Südkurier)

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Zürich/Genf (nik) Wieder hat es im Schweizer Luftraum Beinahe-Kollisionen gegeben. Wie der Schweizer Teletext gestern meldete, sollen Flugzeuge der Schweizer Airline Swiss sowie der Al Italia und der Air France in die Vorfälle verwickelt sein. So soll es in Genf zwei Beinahe-Zusammenstöße gegeben haben.

In Zürich-Kloten soll eine Maschine der Swiss beim Anflug auf den Airport Probleme bekommen haben. Nach dem Teletext-Bericht ist es im Schweizer Luftraum in diesem Jahr bereits zu elf Fast-Zusammenstößen gekommen. Im vergangenen Jahr lag die Zahl bei 28.

Der Luftverkehr und der Flughafen Zürich (NZZ)

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Der Weg aus der Krise fordert die Führungskräfte

Im Folgenden umschreibt Doris Fiala, Präsidentin der Freisinnig-Demokratischen Partei des Kantons Zürich, die FDP-Flughafenpolitik nach dem Scheitern der Mediation. (NZZ, 20.7.04)

Auszug:

Verlässlichkeit und Rechtssicherheit

Der Flughafen Zürich und die ihn umgebende Region mit ihrer dichten Besiedelung und der darin lebenden und arbeitenden Bevölkerung haben sich in den letzten fünfzig Jahren gemeinsam entwickelt.

Kanalisierung des Fluglärms nach dem Aus der Mediation (NZZ)

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In einem Interview nach dem Scheitern der Mediation sprach Verkehrsminister Moritz Leuenberger die entlarvenden Worte, er habe mit einem Scheitern der Mediation gerechnet - nur nicht zu einem so frühen Zeitpunkt. Es ging ihm offenbar primär darum, ein leidiges Problem auf die lange Bank zu schieben.

Wenig souverän wirkt auch das jüngste Beispiel einer Leuenberger\'schen Schuldzuweisung, die in diesem Fall an die Adresse der Mediatoren gerichtet war: Die Vorbereitung sei wohl ungenügend gewesen.

Jeker bringt Fuhrer zur Verzweiflung (NZZ)

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Streit um Verteilung des Fluglärms führt zu Zerreissprobe in Zürcher Regierung

Rita Fuhrer will den Fluglärm kanalisieren, dringt im Zürcher Regierungsrat aber nicht durch. Mehrheitsbeschaffer Ruedi Jeker will sich zum Ärger seiner Partei, der FDP, nicht festlegen und torpediert somit die bürgerliche Mehrheit.

Francesco Benini

Nach der gescheiterten Mediation erwartet die Öffentlichkeit eine klare Positionierung des Zürcher Regierungsrats: Will er den Fluglärm in alle Himmelsrichtungen verteilen oder kanalisieren? Der Entscheid ist eigentlich überfällig.

Leuenberger konsterniert (NZZ)

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Deutsche künftig stärker einbinden

m. v. An einer improvisierten Medienkonferenz vor dem Nietzsche-Haus in Sils Maria hat der zurzeit im Engadin in den Ferien weilende Verkehrsminister Moritz Leuenberger zum Scheitern der Mediation Stellung genommen. Er sei konsterniert und sehr enttäuscht, dass dieses Verfahren, in das er grosse Hoffnung gesetzt habe, gescheitert sei, dazu noch so früh. Es gelte jetzt, wieder den gesetzlichen Weg zu beschreiten, und dieser werde wohl schneller zum Ziel führen als ein Mediationsverfahren.

Kommentar: Das falsche Instrument (NZZ)

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ark. Das schnelle Ende der Mediation hat allenthalben nur mässiges Bedauern ausgelöst, eher schien es, als seien gewisse Teilnehmer erleichtert über das Scheitern des Prozesses. Dass man sich in einer siebenstündigen Sitzung nicht einmal auf die Zusammensetzung eines Vorbereitungsteams hat einigen können, lässt vermuten, dass das Vorhaben spätestens bei der Diskussion von inhaltlichen Fragen auf Grund gelaufen wäre.

Rita Fuhrer zum Misserfolg der Flughafen-Mediation (NZZ)

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Schuldige wollte die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer am Tag nach dem Scheitern der Mediation keine benennen. Nun kämen die bewährten demokratischen Strukturen wieder zum Tragen, sagte sie am Freitag. Zudem werde der Runde Tisch wieder eingesetzt - allerdings in neuer Zusammensetzung. Das Gespräch mit den Nachbarkantonen und Deutschland will die Regierungsrätin aufrechterhalten.