Allgemeine News

Neuer Anlauf im Streit um Kloten notwendig (NZZ)

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Gute Gründe für eine politische Lösung in Brüssel

Es kommt Bewegung in die An- und Abflugverfahren des Flughafens Zürich. Bundesrat Moritz Leuenberger hat am Wochenende in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» auf Vorgespräche mit Deutschland verwiesen, das nach dem Scheitern des Staatsvertrages durch einseitige Verfügungen das untaugliche Anflugregime ausgelöst hatte.

«Das Anflugregime macht mir grosse Sorgen» (Swiss)

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Christoph Franz, CEO der SWISS, verlangt eine neue Vereinbarung mit Deutschland

Zürich · Die Swiss ist noch nicht über den Berg. Nahezu jeder zweite Sitz bleibt bei Europaflügen leer. Der Sitzladefaktor lag im November bei 51,0 Prozent, im Vorjahr waren es noch 56,8 Prozent. Zudem sind die Kosten zu hoch. Daher plant die Swiss weitere Sparmassnahmen. Zuerst soll an der Verwaltungsratssitzung vom Montag beschlossen werden, den Gesamtarbeitsvertrag mit dem Kabinenpersonal zu kündigen. Swiss-Pressesprecher Jürg Dinner bestätigt, dass bis Ende Jahr noch eine Entscheidung fällt.

Unique unterstützt Swiss (TA)

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Die Schweizer Airline erhält ein Darlehen in Höhe von 15 Millionen Franken vom Zürcher Flughafen. Die Betriebsgesellschaft Unique will zudem enger mit der Swiss zusammenarbeiten.

Der gesamte Darlehensbetrag steht der Fluggesellschaft sofort zur Verfügung. Das Darlehen hat eine Laufzeit von drei Jahren. Es werde zu marktüblichen Konditionen verzinst, hiess es. Damit werde die Liquiditätsbasis der Swiss weiter gestärkt.

Gemeinsam haben beide Unternehmen zudem ein Benutzerkonzept für den Flughafen Zürich erarbeitet.

Fluglärm - Schweiz gewährt Deutschland Mitsprache (SWR)

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Die Schweiz will im Streit um Fluglärm über Südbaden bei entsprechenden Routenplanungen Deutschland ein umfassendes Mitspracherecht einräumen. Im Mittelpunkt steht ein neues Betriebskonzept für den Züricher Flughafen.

Das teilte der Chef des Schweizer Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL), Raymond Cron, in Waldshut-Tiengen mit. Ziel sei es, eine für beide Länder tragfähige Lösung zu finden. Daher sei die Schweiz bereit, enger mit Deutschland zusammenzuarbeiten.

Gemeindebehörden im Osten wollen Fluglärm-«Fairteilung» (NZZ)

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Südanflüge für Hollenstein unvermeidlich

ark. Die Region Ost, ein im Sommer gegründeter Zusammenschluss von Gemeindebehörden im Osten des Flughafens, fordert eine faire Verteilung des Fluglärms, eine Plafonierung bei 320 000 Flugbewegungen jährlich und eine Nachtruhe von 8 Stunden.

Diese Eckwerte präsentierte die Vereinigung am Freitag an einer Medienkonferenz in Kloten. Ihre Anliegen wollen die Ostgemeinden mit einer Plakataktion bekannt machen.

Unter den Lauben sah man gelb (NZZ)

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2500 Zürcher demonstrieren in Bern gegen Südanflüge

Um die Schweizer Bevölkerung und den Bundesrat auf ihre Probleme aufmerksam zu machen, haben Südanflug-Gegner am Samstag in Bern demonstriert. Mehrere Redner forderten Bundesrat Leuenberger zum Rücktritt oder zum Departementswechsel auf.  

ark. «Rot-grün gewinnt!» steht auf dem Propagandamaterial der Wahlkämpferin beim Berner Zytglogge. Die linke Aktivistin schaut etwas ratlos in die Menge, die lautstark pfeifend an ihr vorüberzieht. Statt rot-grün sieht sie nur gelb.

Flughafen-Betriebskonzept bis Ende 2007 (TA)

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Bis Ende 2007 soll für den Flughafen Zürich ein definitives Betriebskonzept definiert und genehmigt sein. In Bern ist am Dienstag der Startschuss zur Weiterführung des Prozesses zum Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL) gefallen. (TA 09.11.04)

Auszüge:

Für den Flughafen Zürich hatte zwischen November 2001 und August 2002 ein Koordinationsprozess stattgefunden. Das damalige Ergebnis erwies sich als nicht tragfähig.

Kloten: Crash-Gefahr nicht gebannt (SZ)

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Ein Start auf Piste 32 und ein gleichzeitiger Durchstart auf Piste 28 sind riskant

Zürich · Die Liste mit gefährlichen Flugrouten rund um den Zürcher Flughafen wird immer länger. Recherchen der SonntagsZeitung zeigen, dass bei Starts von der Piste 32 nach Norden und gleichzeitigem Durchstart nach einem missglückten Landeanflug auf Piste 28 ein Kollisionsrisiko südwestlich des Flughafens besteht.

Fluglärmstreit: Leuenberger lädt Deutsche ein (SZ)

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Verkehrsminister Stolpe soll Anflugdiktat lockern, damit der Lärm in alle Himmelsrichtungen verteilt werden kann

Zürich · Deutschland soll beim Schweizer Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL) mitreden können. Dies wird Verkehrsminister Moritz Leuenberger nächsten Dienstag zuerst den vom Zürcher Fluglärm betroffenen Kantonen und dann der Öffentlichkeit erklären. (Sonntagszeitung, 6.11.2004)

Auszug:

«Selbstverständlich sollen die Deutschen in geeigneter Form in den SIL-Prozess einbezogen werden», bestätigt Leuenbergers Sprecher Hugo Schittenhelm.