Allgemeine News

Regierung setzt auf Ost-Anflüge (TA)

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Die Zürcher Regierung will zum Abschluss des umstrittenen Flughafen-Raumplanungskonzepts «Relief» zwei Pistenverlängerungen prüfen. Damit soll eine Kombination von Nord- und Ostanflügen ermöglicht werden.

Eine Verlängerung der Pisten 10/28 und 14/32 des Flughafens Zürich-Kloten um 450 beziehungsweise 400 Meter werde vertieft geprüft, heisst es in einem Communiqué.

Deutschland duldet Luftraumüberwachung durch Schweizer Flugsicherung (Deutscher Bundestag)

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Berlin: (hib/ELR) Die schweizerische Flugsicherung Skyguide darf weiterhin ohne Rechtsgrundlage deutsche Hoheitsrechte in Anspruch nehmen, die noch auf Absprachen aus den fünfziger Jahren beruhen. Darauf weist die Bundesregierung in ihrer Antwort (15/4619) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU (15/4528) hin.

Bangen um die Mahnwache (20 Min)

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Nach einem Jahr hat man sich am Check-in 1 des Terminals A an die sonntägliche Invasion der gelb gekleideten Fluglärmaktivisten gewöhnt.

Doch jetzt bangen die Schneiser laut Medienberichten um ihre Mahnwache. Auch auf der Internetseite des Vereins Flugschneise Süd – Nein (VFSN) ist zu lesen: «Unique möchte die Mahnwache abschaffen». Ein explosives Thema – das weiss auch die Flughafenbetreiberin und wiegelt ab: «Wir können und wollen die Mahnwache nicht abschaffen», sagt Unique-Sprecher Andreas Siegenthaler.

Gekröpfter Nordanflug: Gesuch eingereicht (TA)

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Wie angekündigt hat die Flughafenbetreiberin Unique heute beim Bundesamt für Zivilluftfahrt das Gesuch für einen gekröpften Nordanflug am Flughafen Zürich eingereicht. Dieser soll die etablierte Anflugroute von Süden entlasten.

Der geforderte teilweise Sichtanflug würde aus dem Warteraum im Gebiet Frick AG via Würenlingen AG und Siglistorf AG bis nach Stadel ZH durch Instrumente geführt erfolgen, wie Unique mitteilt. Die letzten rund acht Kilometer bis zur Landung auf der Piste 14 würden nach Sicht geflogen.

Flughafen Zürich reicht Gesuch für gekröpften Nordanflug ein (NZZ)

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Anflug erst in drei bis vier Jahren

(ap) Der Flughafen Zürich-Kloten hat am Freitag beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) das Gesuch für den so genannten gekröpften Nordanflug eingereicht. Der beantragte Anflug würde aus dem Wartraum im Gebiet Frick via Würenlingen und Siglistorf bis nach Stadel durch Instrumente geführt erfolgen, wie Unique am Freitag in Zürich bekannt gab. Die letzten rund acht Kilometer bis zur Landung auf Piste 14 würden nach Sicht geflogen.

Ein neuer Platz für das Mahnmal (ZSZ)

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Bis Ende Januar steht das Kunstwerk gegen Fluglärm auf dem Sonnenhofplatz

Über 150 Uetiker fanden sich kürzlich auf dem Sonnenhofplatz in Uetikon zusammen, um das von den Künstlern Urs Bärtschi und Alberto Niederer geschaffene Mahnmal gegen die Südanflüge einzuweihen. Es ist jenes Mahnmal, das zuvor bereits an verschiedene von den Südanflügen betroffenen Orten, darunter Schwamendingen und Männedorf, aufgestellt gewesen war.

Lärmschutzverordnung muss geändert werden (Fluglärmforum Süd)

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Erste Lärmstudie zum Südanflug vorgestellt – Erhebliche Spitzenwerte:

Die Südanflüge verändern die Lärmsituation im Süden des Flughafens Zürich völlig. Zu diesem Schluss kommt die erste Lärmstudie zum Südanflug, der seit Oktober 2003 geflogen wird. Die Messungen, welche von der Zürcher Baudirektion fachlich begleitet worden sind, zeigen Fluglärmspitzen im Bereich von 60 bis 78 dB(A). Gemäss Schlafforschung ist die Schlaftiefe an allen Messpunkten beeinträchtigt. In Binz, Pfaffhausen und Forch führt dies mit 100 % Wahrscheinlichkeit zum Aufwachen.

Leuenbergers mediale Gegenkampagne (NZZ)

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In der Auseinandersetzung um die Südanflüge greift Bundesrat Moritz Leuenberger zu ungewohnten Mitteln: Leserbrief und eine Gegendarstellung.

Bundesrat Moritz Leuenberger zieht kommunikativ neue Saiten auf. «Systematisch» werde man Äusserungen zum Luftverkehr in der Presse bekämpfen, die «nicht der Wahrheit entsprechen», sagt Leuenbergers Sprecher Hugo Schittenhelm.

Gekröpfter Nordanflug nur von 6 bis 7 Uhr (NZZ)

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Weiterhin Südanflüge mindestens an Wochenenden

Der gekröpfte Nordanflug auf Sicht, den der Flughafen per Ende Jahr beantragen will, erlaubt aus Sicherheitsgründen keine gleichzeitigen Starts. Deshalb soll er nur zwischen 6 und 7 Uhr zur Anwendung kommen. Damit werden auch im Falle einer Bewilligung der neuen Variante an Wochenenden weiterhin Südanflüge stattfinden. (NZZ, 14.12.04)

Auszüge:

ark.

Neue Gespräche um Anflugregime (eBund)

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Zürich-Kloten In die Frage um das umstrittene Anflugregime am Flughafen Zürich mit den neuen Sperrzeiten und Südanflügen soll nächstes Jahr wieder Bewegung kommen. Bundesrat Moritz Leuenberger spricht von «Sondierungsgesprächen».

Es gebe «Vorgespräche», vielleicht auch nur «Sondierungsgespräche» mit Deutschland über die Sperrzeiten für Anflüge über Süddeutschland, sagte Moritz Leuenberger gegenüber der «NZZ am Sonntag». Ziel sei es, die umstrittene Verordnung zu ändern und «eine für alle Seiten bessere Lösung zu finden».