Allgemeine News

Swiss: Lokalpassagiere eher unerwünscht (Solothurner Zeitung)

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Codesharing: Wer bei der Swiss bucht, zahlt massive Preisaufschläge

Identisches Angebot, grosse Preisunterschiede: Die Schweizer Airline Swiss verkauft Tickets für Codeshare-Flüge teilweise massiv teurer als die ausländischen Partnergesellschaften. Damit hält sie Plätze frei für die lukrativeren Umsteigepassagiere.  

Von Robert Wildi

Die Affiche «Best Price» auf der Swiss-Homepage könnte Besucher fast dazu verleiten, sich als Schnäppchenjäger zu fühlen. Doch die Ernüchterung folgt auf dem Fuss.

Plafonierung oder Bewegungs-Freiheit? (NZZ)

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Die Regierungsratskandidaten zur Flughafenpolitik

Die Regierungsratskandidaten haben stark divergierende Positionen zur Flughafenpolitik. Während Toni Bortoluzzi eine Plafonierung ablehnt, fordern Ruth Genner und Hans Hollenstein eine Begrenzung bei 250 000 bzw. 320 000 Flugbewegungen. (NZZ. 10.02.2005)

Auszüge:

Bezüglich einer künftigen Anflugregelung gab es Parallelen zwischen den beiden bürgerlichen Kandidaten.

«Prozesschancen sind intakt» (TA)

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Im Kampf gegen die Flugbeschränkungen Deutschlands tut der Kanton Zürich laut Rita Fuhrer alles, was er tun kann. Die Chancen für die hängigen Klagen beurteilt die Volkswirtschaftdirektorin als intakt.

Der Zürcher Regierungsrat sei nicht legitimiert, mit Klagen gegen die deutsche Verordnung vorzugehen, erklärte Fuhrer heute im Zürcher Kantonsparlament. Er unterstütze aber die Klagen der Flughafenbetreiberin Unique und Swiss sowie des Bundes.

Stunde der Grössenwahnsinnigen (Weltwoche)

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Von Urs Paul Engeler

Der Weltwoche liegt das entscheidende Protokoll der Swiss-Geburtsstunde vor – diese Art Blackbox beweist: Die Airline wurde ohne Rücksicht auf Milliardenverluste gegründet. Trotz Warnungen von Experten gingen die Kapitäne Moritz Leuenberger und Kaspar Villiger an den Start. (Weltwoche, 27.1.2005)

Auszug:

...Es sitzen sich zwei Parteien gegenüber: Bund und Banken, die mit Macht ein rasches Ja einfordern, und die Crossair-Crew, die den Plan brav umzusetzen hat.

Deutschland spricht nicht mit (TA)

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Deutschland beteiligt sich nicht aktiv an der Ausarbeitung des neuen Betriebsreglements für den Zürcher Flughafen. Eine entsprechende Einladung des Bundes wurde abgelehnt.

Auszüge:

Deutschland wolle den Sachplan Infrastruktur Luftfahrt nur auf technischer Ebene begleiten, teilt das BAZL mit. Die Schweiz hatte Gespräche über die deutschen Anflugbeschränkungen vorausgesetzt

Der nördliche Nachbar hat sich damit gegen eine aktive Teilnahme am Prozess und die Möglichkeit einer Mitsprache bei der Ausgestaltung der Betriebsvariante ausgesprochen.

Mahnwache trotz Verbot (20min)

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Trotz dem von der Flughafenbetreiberin Unique verhängten Verbot fanden sich gestern rund 150 Südanflug-Gegner zur sonntäglichen Mahnwache beim Check-in 1 ein – jedoch ohne Plakate und Ballons.

Unique liess die Schneiser nicht wie angedroht durch die Polizei abführen. «Vor dem Anlass erhielt ich von Unique einen Anruf. Die Polizei werde nicht eingeschaltet, hiess es», sagt Thomas Morf, Präsident des Vereins Flugschneise Süd – Nein. Er deutet dies als Geste zur Entschärfung des Konflikts.

Regierung setzt auf Ost-Anflüge (TA)

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Die Zürcher Regierung will zum Abschluss des umstrittenen Flughafen-Raumplanungskonzepts «Relief» zwei Pistenverlängerungen prüfen. Damit soll eine Kombination von Nord- und Ostanflügen ermöglicht werden.

Eine Verlängerung der Pisten 10/28 und 14/32 des Flughafens Zürich-Kloten um 450 beziehungsweise 400 Meter werde vertieft geprüft, heisst es in einem Communiqué.

Deutschland duldet Luftraumüberwachung durch Schweizer Flugsicherung (Deutscher Bundestag)

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Berlin: (hib/ELR) Die schweizerische Flugsicherung Skyguide darf weiterhin ohne Rechtsgrundlage deutsche Hoheitsrechte in Anspruch nehmen, die noch auf Absprachen aus den fünfziger Jahren beruhen. Darauf weist die Bundesregierung in ihrer Antwort (15/4619) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU (15/4528) hin.

Bangen um die Mahnwache (20 Min)

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Nach einem Jahr hat man sich am Check-in 1 des Terminals A an die sonntägliche Invasion der gelb gekleideten Fluglärmaktivisten gewöhnt.

Doch jetzt bangen die Schneiser laut Medienberichten um ihre Mahnwache. Auch auf der Internetseite des Vereins Flugschneise Süd – Nein (VFSN) ist zu lesen: «Unique möchte die Mahnwache abschaffen». Ein explosives Thema – das weiss auch die Flughafenbetreiberin und wiegelt ab: «Wir können und wollen die Mahnwache nicht abschaffen», sagt Unique-Sprecher Andreas Siegenthaler.

Gekröpfter Nordanflug: Gesuch eingereicht (TA)

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Wie angekündigt hat die Flughafenbetreiberin Unique heute beim Bundesamt für Zivilluftfahrt das Gesuch für einen gekröpften Nordanflug am Flughafen Zürich eingereicht. Dieser soll die etablierte Anflugroute von Süden entlasten.

Der geforderte teilweise Sichtanflug würde aus dem Warteraum im Gebiet Frick AG via Würenlingen AG und Siglistorf AG bis nach Stadel ZH durch Instrumente geführt erfolgen, wie Unique mitteilt. Die letzten rund acht Kilometer bis zur Landung auf der Piste 14 würden nach Sicht geflogen.