Allgemeine News

«Flugzeug-Blender» entlastet (NZZ)

Publiziert von VFSNinfo am

Staat übernimmt Kosten in eingestelltem Verfahren gegen Gockhauser Rentner

ark. Die zwei Gockhauser Rentner, die im Januar 2004 wegen versuchten Blendens von Piloten im Südanflug mit Hand-Scheinwerfern für kurze Zeit verhaftet wurden, haben einen weiteren Erfolg errungen.

Nachdem die Bezirksanwaltschaft Uster das Verfahren im vergangenen Oktober eingestellt hatte (NZZ 21. 10. 04), hat nun das Obergericht entschieden, dass sie die Verfahrenskosten von 944 Franken nicht tragen müssen.

Dies teilt der Anwalt der Rentner, Adolf Spörri, mit.

Flughöhe: Bazl hat nachgemessen (TA)

Publiziert von VFSNinfo am

Weil einige Flugzeuge nach dem Start nicht schnell genug aufsteigen konnten, hatte das Bazl im Frühling kurzer Hand den zu kontrollierenden Luftraum gesenkt. Diese Massnahme hat die Behörde jetzt teilweise wieder aufgehoben.



Im Süden des Flughafens betrage die Luftraumuntergrenze damit wieder 5500 Fuss, wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) mitteilt.

Wertminderungen durch Fluglärm werden quantifizierbar (NZZ)

Publiziert von VFSNinfo am

Wichtiger Schritt vorwärts in der Entschädigungsfrage

am. Wie stark wirkt sich Fluglärm auf den Wert von Immobilien aus? Spätestens seit den Südanflügen nach Zürich ist diese Frage wieder ein öffentliches Thema. Eine befriedigende Antwort konnte jedoch bisher nicht gegeben werden, da eine allgemein gültige Methode für die Bestimmung immissionsbedingter Werteinbussen fehlte.

Ergänzte Bewertungsmodelle

Nun scheint eine solche «Formel» zur Quantifizierung des Schadens aber in greifbare Nähe gerückt.

Lärmklagen liegen Unique schwer auf - Nun soll der Bund das Risiko übernehmen (TA)

Publiziert von VFSNinfo am

Der Flughafen Zürich fürchtet massive Finanzprobleme, wenn er Entschädigungen wegen Fluglärms selber verbuchen muss.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />

Von Erwin Haas

Kloten. - Beim Flughafen Zürich stapeln sich die Entschädigungsforderungen, mit denen Hauseigentümer Wertminderung von Liegenschaften wegen Fluglärms geltend machen. Unique habe «13 000 Schriftstücke betroffener Eigentümer» im Haus, sagt Finanzchef Beat Spalinger.

Zustimmung zum Luftfahrtbericht (TA)

Publiziert von VFSNinfo am
Mit kritischen Anmerkungen, aber ohne Gegenstimmen hat der Ständerat heute den Bericht über die Luftfahrtpolitik des Bundesrates zur Kenntnis genommen. Der Rat verzichtete darauf, sofortige Gesetzesänderungen zu fordern.

Der Bericht zeige einen Kurswechsel in der Luftfahrtpolitik an und gehe zurecht von einer Marktöffnung aus, sagte Kommissionssprecher Thomas Pfisterer (FDP/AG). Ziel müsse es sein, den Anschluss der Schweiz ans globale Luftfahrtnetz sicher zu stellen, trotz der gewachsenen Vorbehalte im Volk bezüglich des Lärms.

Solche Verfahren dauern weniger lang als ein Jahr (J.P. Clarke)

Publiziert von VFSNinfo am

Vor einem Jahr besuchte MIT-Professor John Paul Clarke die Schweiz, um die Realisierbarkeit eines gekröpften Nordanfluges zu prüfen. Inzwischen hat Unique ihrerseits ein Gesuch für dessen Einführung eingereicht, das allerdings erst im Jahr 2007 – und auch das vorerst nur ansatzweise – umgesetzt werden soll. Im Interview nimmt John Paul Clarke nun Stellung zum Vorschlag von Unique, dem Zeitplan und weiteren Innovationen im Bereich Luftverkehrsnavigation.

Südanflug-Gegner kritisieren Luftfahrtbericht (TA)

Publiziert von VFSNinfo am

Der Verein «Flugschneise Süd – NEIN» (VFSN) fordert Anpassungen im Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL). Dieser basiere auf veralteten Zahlen. Der VFSN hat beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) einen entsprechenden Antrag eingereicht.

 

Die dem SIL zu Grunde liegenden Prognosen der Anzahl Flugbewegungen für das Jahr 2020 seien markant zu hoch, sagte VFSN-Präsident Thomas Morf heute vor den Medien in Bern. Sie stammten aus dem Jahr 1999 und gingen von knapp 400\'000 Flugbewegungen aus.

55 Millionen in den Sand gesetzt (TA)

Publiziert von VFSNinfo am

Die Schweizer Flugsicherung hat für ein ungeeignetes System jahrelang Millionen ausgegeben. Nun geraten auch Uvek und VBS in die Kritik

In einer dürren Mitteilung kündigte Skyguide im Juli letzten Jahres das Ende von «Projekt Atmas» an. Das geplante neue System zur Flugsicherung mache «wirtschaftlich wenig Sinn», hiess es. Heute meinen Politiker, das System sei von Anfang an veraltet gewesen. Als das Projekt abgebrochen wurde, waren allerdings bereits 55 Millionen Franken ausgegeben worden. Ende Juni will Skyguide erklären, wie es zu der teuren Fehlinvestition kam.

Neue Runde im Fluglärmstreit mit Deutschland (NZZ)

Publiziert von VFSNinfo am

Verfahren in Leipzig ausgesetzt

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat noch keinen definitiven Entscheid über die Klagen von Unique und Swiss gegen das deutsche Anflugregime für den Flughafen Zürich gefällt. Das Revisionsverfahren wurde ausgesetzt. Diesen Entscheid begründete das Gericht am Mittwoch mit einer hängigen Klage der Schweiz beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg.

(sda) Mit ihrer Klage ficht die Schweiz einen negativen Entscheid der Europäischen Kommission an.