Allgemeine News

Solche Verfahren dauern weniger lang als ein Jahr (J.P. Clarke)

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Vor einem Jahr besuchte MIT-Professor John Paul Clarke die Schweiz, um die Realisierbarkeit eines gekröpften Nordanfluges zu prüfen. Inzwischen hat Unique ihrerseits ein Gesuch für dessen Einführung eingereicht, das allerdings erst im Jahr 2007 – und auch das vorerst nur ansatzweise – umgesetzt werden soll. Im Interview nimmt John Paul Clarke nun Stellung zum Vorschlag von Unique, dem Zeitplan und weiteren Innovationen im Bereich Luftverkehrsnavigation.

Südanflug-Gegner kritisieren Luftfahrtbericht (TA)

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Der Verein «Flugschneise Süd – NEIN» (VFSN) fordert Anpassungen im Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL). Dieser basiere auf veralteten Zahlen. Der VFSN hat beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) einen entsprechenden Antrag eingereicht.

 

Die dem SIL zu Grunde liegenden Prognosen der Anzahl Flugbewegungen für das Jahr 2020 seien markant zu hoch, sagte VFSN-Präsident Thomas Morf heute vor den Medien in Bern. Sie stammten aus dem Jahr 1999 und gingen von knapp 400\'000 Flugbewegungen aus.

55 Millionen in den Sand gesetzt (TA)

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Die Schweizer Flugsicherung hat für ein ungeeignetes System jahrelang Millionen ausgegeben. Nun geraten auch Uvek und VBS in die Kritik

In einer dürren Mitteilung kündigte Skyguide im Juli letzten Jahres das Ende von «Projekt Atmas» an. Das geplante neue System zur Flugsicherung mache «wirtschaftlich wenig Sinn», hiess es. Heute meinen Politiker, das System sei von Anfang an veraltet gewesen. Als das Projekt abgebrochen wurde, waren allerdings bereits 55 Millionen Franken ausgegeben worden. Ende Juni will Skyguide erklären, wie es zu der teuren Fehlinvestition kam.

Neue Runde im Fluglärmstreit mit Deutschland (NZZ)

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Verfahren in Leipzig ausgesetzt

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat noch keinen definitiven Entscheid über die Klagen von Unique und Swiss gegen das deutsche Anflugregime für den Flughafen Zürich gefällt. Das Revisionsverfahren wurde ausgesetzt. Diesen Entscheid begründete das Gericht am Mittwoch mit einer hängigen Klage der Schweiz beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg.

(sda) Mit ihrer Klage ficht die Schweiz einen negativen Entscheid der Europäischen Kommission an.

Beschwerdeflut gegen Reglement (TA)

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Das vorläufige Betriebsreglement für den Flughafen Zürich-Kloten und dessen neue Luftraumstruktur haben zahlreiche Beschwerden ausgelöst. Der Eidgenössischen Rekurskommission für Infrastruktur und Umwelt lagen am Mittwochmittag gegen 60 Beschwerden gegen das Betriebsreglement vor, wie die Instruktionsrichterin Kathrin Dietrich sagte.

Die Eingabefrist für persönlich zugestellte Verfügungen sei am Dienstag abgelaufen.

Kanton bekämpft Betriebsreglement (TA)

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Der Kanton Zürich bekämpft das vorläufige Betriebsreglement für Zürich-Kloten. Seine Beschwerde richtet sich gegen drei Punkte.

Der Kanton Zürich legt wegen der Ablehnung der Hub-Klausel, der Aufhebung des Charter-Startverbots nach 22 Uhr und wegen des «Wide Left Turn» Beschwerde ein. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) habe bei der Genehmigung des vorläufige Betriebsreglements dem Bevölkerungsschutz zu wenig Rechnung getragen, heisst es in der Mitteilung der Zürcher Volkswirtschaftsdirektion.

Schweiz fordert Rücknahme der deutschen Auflagen für Zürich-Flüge (TA)

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BERLIN - Die Schweiz hat erneut die Rücknahme der deutschen Auflagen für Flüge nach Zürich-Kloten gefordert. Staatssekretär Michael Ambühl sagte in Berlin, dies sei "ein nationales Problem" und nicht eine regionale Frage.

Nach Gesprächen im deutschen Aussenministerium unterstrich Ambühl vor Journalisten, es müsse eine "gerechte und realistische Lösung" für die 2003 einseitig von Deutschland erlassenen Beschränkungen bei Anflügen nach Zürich-Kloten geben.

Protest an GV der Unique (ZOL)

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Weniger Flugbewegungen und mehr Nachtruhe gefordert

sda. An einer Kundgebung anlässlich der Generalversammlung der Flughafenbetreiberin Unique in Zürich haben rund 15 Bürgerorganisationen lautstark auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht. Sie wollen weniger Flugbewegungen und mehr Nachtruhe.

Gegen 300 Personen versammelten sich am Donnerstagnachmittag vor dem Zürcher Kongresshaus, wo die Aktionärsversammlung von Unique stattfand. Mit einem grellen Pfeifkonzert wurden die Aktionäre und Verwaltungsräte der Flughafenbetreiberin empfangen.

Fluglärm ohne Grenzen (UNI Zürich)

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Für die einen ist der Flughafen ein Albtraum, für die anderen ein Wirtschaftsmotor. Für die Juristen ist er ein gefundenes Fressen. So viele Gesetze und Verträge greifen selten an einem einzigen Ort ineinander. Von Markus Binder

Ausserhalb der Stadt Zürich wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ein Flughafen gebaut. In den folgenden 50 Jahren wucherte um den Flughafen die Glattalstadt. Seit zwei Jahren fliegen Flugzeuge über beide Städte hinweg und beschallen diese ordentlich mit Lärm, weil Deutschland den Anflug über den Schwarzwald nicht mehr unbeschränkt akzeptiert.

Mehrheit für Plafonierung im neuen Regierungsrat? (NZZ)

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Hollenstein unterstützt linke Forderung

ark. Die Plafonierung der Flugbewegungen ist derzeit eine der am heissesten diskutierten Fragen im Umfeld des Flughafens Zürich. Eine kantonale Volksinitiative des Dachverbands Fluglärmschutz mit der Forderung nach einem Plafond bei 250 000 Bewegungen jährlich ist zustande gekommen und wird demnächst dem Kantonsrat vorgelegt. Andere Organisationen wie der Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Zürich befürworten eine Bewegungsbeschränkung bei 320 000 jährlich.