Beschwerdeflut gegen Reglement (TA)
Die Eingabefrist für persönlich zugestellte Verfügungen sei am Dienstag abgelaufen.
Die Eingabefrist für persönlich zugestellte Verfügungen sei am Dienstag abgelaufen.
Der Kanton Zürich bekämpft das vorläufige Betriebsreglement für Zürich-Kloten. Seine Beschwerde richtet sich gegen drei Punkte.
Der Kanton Zürich legt wegen der Ablehnung der Hub-Klausel, der Aufhebung des Charter-Startverbots nach 22 Uhr und wegen des «Wide Left Turn» Beschwerde ein. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) habe bei der Genehmigung des vorläufige Betriebsreglements dem Bevölkerungsschutz zu wenig Rechnung getragen, heisst es in der Mitteilung der Zürcher Volkswirtschaftsdirektion.
BERLIN - Die Schweiz hat erneut die Rücknahme der deutschen Auflagen für Flüge nach Zürich-Kloten gefordert. Staatssekretär Michael Ambühl sagte in Berlin, dies sei "ein nationales Problem" und nicht eine regionale Frage.
Nach Gesprächen im deutschen Aussenministerium unterstrich Ambühl vor Journalisten, es müsse eine "gerechte und realistische Lösung" für die 2003 einseitig von Deutschland erlassenen Beschränkungen bei Anflügen nach Zürich-Kloten geben.
Weniger Flugbewegungen und mehr Nachtruhe gefordert
sda. An einer Kundgebung anlässlich der Generalversammlung der Flughafenbetreiberin Unique in Zürich haben rund 15 Bürgerorganisationen lautstark auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht. Sie wollen weniger Flugbewegungen und mehr Nachtruhe.
Gegen 300 Personen versammelten sich am Donnerstagnachmittag vor dem Zürcher Kongresshaus, wo die Aktionärsversammlung von Unique stattfand. Mit einem grellen Pfeifkonzert wurden die Aktionäre und Verwaltungsräte der Flughafenbetreiberin empfangen.
Für die einen ist der Flughafen ein Albtraum, für die anderen ein Wirtschaftsmotor. Für die Juristen ist er ein gefundenes Fressen. So viele Gesetze und Verträge greifen selten an einem einzigen Ort ineinander. Von Markus Binder
Ausserhalb der Stadt Zürich wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ein Flughafen gebaut. In den folgenden 50 Jahren wucherte um den Flughafen die Glattalstadt. Seit zwei Jahren fliegen Flugzeuge über beide Städte hinweg und beschallen diese ordentlich mit Lärm, weil Deutschland den Anflug über den Schwarzwald nicht mehr unbeschränkt akzeptiert.
Hollenstein unterstützt linke Forderung
ark. Die Plafonierung der Flugbewegungen ist derzeit eine der am heissesten diskutierten Fragen im Umfeld des Flughafens Zürich. Eine kantonale Volksinitiative des Dachverbands Fluglärmschutz mit der Forderung nach einem Plafond bei 250 000 Bewegungen jährlich ist zustande gekommen und wird demnächst dem Kantonsrat vorgelegt. Andere Organisationen wie der Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Zürich befürworten eine Bewegungsbeschränkung bei 320 000 jährlich.
Die Resultate der Regierungsratsersatzwahl 2005 finden Sie hier:
Die Zürcher Regierung ist nur noch mit Rita Fuhrer im Unique-Verwaltungsrat (VR) vertreten. Dafür entsendet sie neu mit Lukas Briner und Martin Wetter zwei Wirtschaftsfachleute.
Patrick Huber
Die grünen und die linken Politiker haben gestern mit harscher Kritik auf die Ernennung der beiden neuen Verwaltungsratsmitglieder der Flughafenbetreiberin reagiert.
Neues Betriebsreglement katastrophal - Zementierung der Süd- und Ostanflüge
Fluglärmforum Süd geht bis vor Bundesgericht
Das Fluglärmforum Süd, die überregionale Plattform der 33 Städte und Gemeinden im Süden des Flughafens Zürich, beschreitet erneut den Rechtsweg. Das Fluglärmforum Süd zieht den Entscheid des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) an die Eidgenössische Rekurskommission für Infrastruktur und Umwelt weiter und geht gegebenenfalls bis vor Bundesgericht.
Bund genehmigt vorläufiges Betriebsreglement nur teilweise - empörte Reaktionen
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hat das vorläufige Betriebsreglement für den Flughafen Zürich teilweise gutgeheissen. Es bringt eine längere Nachtruhe, eine flexiblere Pistenbenutzung, den «Wide Left Turn» und koordinierte Landungen von Süden und Osten. Das Reglement entlastet den Norden und belastet die Bevölkerung im Westen, Süden und Osten des Flughafens zusätzlich.