Geplagt und enteignet (Buch)


In den fortschrittsgläubigen Sechzigerjahren waren die Prioritäten noch klar: Das Bedürfnis, sich in der eigenen Blechkiste mit 120 Stundenkilometern fortzubewegen, war wichtiger als das Ruhebedürfnis lärmgeplagter Privatpersonen.
Die guten und engen Beziehungen zwischen der Schweiz und Deutschland würden durch das Flughafenproblem massiv belastet, erklärte Bundespräsident Leuenberger am ersten schweizerischen Luftfahrtkongress in Kloten.
Auszug, die flughafenrelevanten Fragen zuerst:
Frau Gut, im Osten des Kantons ist die Skepsis gross, dass Sie im Fluglärmforum Süd gegen die Südanflüge kämpfen, um damit dem Osten mehr Anflüge zu überbürden.
Gut:
So ist es nicht.
Unique Pressekonferenz „Die Rolle des Luftverkehrs und des Flughafens Zürich für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz.“
Nichts Neues.
Die Zürcher Flughafenbetreiberin Unique rüstet sich zum Kampf gegen die Plafonierungsinitiative. Eine von Unique bestellte Studie kommt zum Schluss, dass die Beschränkung des Luftverkehrs Wohlstandseinbussen für die ganze Schweiz zur Folge hätte.
Folgen einer Plafonierung von Flugbewegungen und Betriebszeiten aus Netzwerksicht
Von Thomas Bieger *
siehe auch:
Leserbriefe in der NZZ vom 15.06.06: Hubstrategie für Zürcher Flughafen?
Die Plafonierungsinitiative für den Flughafen Zürich will die Zahl der Flugbewegungen und die Betriebszeiten einschränken.
In der kurzen Diskussion wurde Genner als dialogfähige und konsensorientierte Politikerin vorgestellt. Nach dem Rücktritt von Dorothée Fierz (FDP) brauche es im Zürcher Regierungsrat umso mehr eine neue politische Kraft mit solchen Eigenschaften.
FDP-Delegierte nominieren Ursula Gut einstimmig als Kandidatin für die Regierungs-Ersatzwahl
Ohne Gegenstimme haben die Delegierten der kantonalen FDP am Samstag Ursula Gut als Kandidatin für die Regierungsrats-Ersatzwahl vom 9. Juli nominiert. Gut präsentierte sich als bodenständige, engagierte Bürgerliche.
Verlagerung nach Osten befürchtet
Die Kantone St. Gallen und Thurgau wehren sich gemeinsam gegen, die geplante Neugestaltung der Luftraumstruktur um den Flughafen Zürich. Die beiden Kantone befürchten dadurch eine Verlagerung des Flugverkehrs nach Osten. Dies akzeptierten sie nicht, erklärten Vertreter beider Kantonsregierungen laut einer Mitteilung an einer Informationsveranstaltung in Wil (SG). Sie haben deshalb Beschwerde gegen die Neugestaltung des Luftraums eingereicht.