FDP nominiert Ursula Gut (TA)
Die Küsnachter Gemeindepräsidentin Ursula Gut soll für die FDP im Zürcher Regierungsrat den Sitz der zurückgetretenen Baudirektorin Dorothée Fierz sichern. Dies schlägt die Parteileitung ihren Delegierten vor.
Die Küsnachter Gemeindepräsidentin Ursula Gut soll für die FDP im Zürcher Regierungsrat den Sitz der zurückgetretenen Baudirektorin Dorothée Fierz sichern. Dies schlägt die Parteileitung ihren Delegierten vor.
Neben dem bereits von Rita Fuhrer eingebrachten Gegenvorschlag auf der Basis eines noch nicht konkretisierten AsgP (Anzahl stark gestörter Personen) kommt nun diese Behördeninitiative Bazar mässig hinzu. Anlässlich der Medienorientierung vom 04. Januar 2006 wurde die Ausgestaltung des AsgP auf Ende März in Aussicht gestellt. Noch immer warten das Initiativkomitee und die betroffene Bevölkerung gespannt auf die entsprechende technische Ausführung. Wir schreiben Mitte Mai, geschehen ist bis heute diesbezüglich gar nichts.
Kommission und Plafonierungs-Initianten kritisieren den späten Zeitpunkt der Lancierung
Mit einer Behördeninitiative fordern fünf Zürcher Gemeinden einen Plafond bei jährlich 320 000 Bewegungen für den Flughafen Zürich. Die Ratskommission und die Verantwortlichen der Plafonierungsinitiative (maximal 250 000 Bewegungen) monieren, die Lancierung erfolge zu spät.
ark.
Am 9. Juli wählt das Stimmvolk des Kantons Zürich eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für die zurückgetretene Dorothée Fierz in den Regierungsrat. Als Kandidatin bei der FDP ist offenbar die Küsnachter Gemeindepräsidentin Ursula Gut im Gespräch.
UNIVERSITÄT ZÜRICH UNIREPORT 2006: Umstrittener Flughafen, von Markus Binder
Für die einen ist der Flughafen ein Albtraum, für die anderen ein Wirtschaftsmotor. Für die Juristen ist er ein interessanter Fall. So viele Gesetze und Verträge greifen selten an einem einzigen Ort ineinander.
Bundesrat stimmt Teilnahme der Schweiz an Europäischen Luftraum zu
Die Schweiz will mithelfen, den wachsenden Luftverkehr in Europa effizient und sicher zu bewältigen. Der Bundesrat hat am Mittwoch der Teilnahme am Einheitlichen Europäischen Luftraum (Single European Sky, SES) zugestimmt.
(sda) Der Anschluss der Schweiz an den SES ist eine Folge des bilateralen Luftverkehrsabkommens mit der EU. Formal dürfte er in der zweiten Jahreshälfte vollzogen werden, wenn das Plazet des EU-Ministerrates vorliegt.
Vier-ab-Sächsilüüte auf der Festwiese in Gockhausen
Gravierende Sicherheitsmängel am Flughafen Zürich: Flugzeuge werden teils nicht kontrolliert und die Sicherheitsangestellten sind übermüdet und nicht zertifiziert.
Es komme vor, dass den Sicherheitsbeamten vor dem Bildschirm «die Augen zufallen oder sie den Piepser des Metalldetektors nicht mehr hören», sagt eine Angestellte. Grund dafür seien die Doppelschichten: Kontrolleure arbeiten bis zu 220 Stunden pro Monat – durchschnittlich 11 Stunden pro Tag.Dübendorf: Fluglärmgegner feierten in Gockhausen Vier ab Sächsilüüte zur Austreibung der Südanflüge
von Gabriela Frischknecht
Mit Schneisertroscht Cüpli und Schmitz den Filz Raclette feierten die Fluglärmgegner an Samstagnachmittag in der Südschneise ihr Vier ab Sächslilüüte. Der Böögg auf dem Scheiterhaufen war eigens von Bööggbauer Heinz Wahrenberger gefertigt.
Hoffnung auf Ruhe
Was für die einen zur Austreibung des Winters dient, ist für die anderen die Hoffnung auf ein paar Stunden Ruhe am Morgen.
Es gibt für die obersten Skyguide-Verantwortlichen zurzeit angenehmere Pflichten als das Erscheinen vor den Medien, selbst dann, wenn - wie am Mittwoch - ein ordentlicher Rechnungsabschluss zu präsentieren ist. Überlingen wirkt nachhaltig nach, das Misstrauen, gerade auch deutscher Journalisten, welche das Schweizer Flugsicherungsunternehmen mit Argusaugen beobachten, ist mit Händen zu greifen. Man würde es ja gern glauben, wenn CEO Rossier verkündet, beim Sicherheitsmanagement sei Skyguide auf gutem Wege.