VFSN-Böögg fackelte nicht lange (Glattaler)
Vier-ab-Sächsilüüte auf der Festwiese in Gockhausen
Vier-ab-Sächsilüüte auf der Festwiese in Gockhausen
Gravierende Sicherheitsmängel am Flughafen Zürich: Flugzeuge werden teils nicht kontrolliert und die Sicherheitsangestellten sind übermüdet und nicht zertifiziert.
Es komme vor, dass den Sicherheitsbeamten vor dem Bildschirm «die Augen zufallen oder sie den Piepser des Metalldetektors nicht mehr hören», sagt eine Angestellte. Grund dafür seien die Doppelschichten: Kontrolleure arbeiten bis zu 220 Stunden pro Monat – durchschnittlich 11 Stunden pro Tag.Dübendorf: Fluglärmgegner feierten in Gockhausen Vier ab Sächsilüüte zur Austreibung der Südanflüge
von Gabriela Frischknecht
Mit Schneisertroscht Cüpli und Schmitz den Filz Raclette feierten die Fluglärmgegner an Samstagnachmittag in der Südschneise ihr Vier ab Sächslilüüte. Der Böögg auf dem Scheiterhaufen war eigens von Bööggbauer Heinz Wahrenberger gefertigt.
Hoffnung auf Ruhe
Was für die einen zur Austreibung des Winters dient, ist für die anderen die Hoffnung auf ein paar Stunden Ruhe am Morgen.
Es gibt für die obersten Skyguide-Verantwortlichen zurzeit angenehmere Pflichten als das Erscheinen vor den Medien, selbst dann, wenn - wie am Mittwoch - ein ordentlicher Rechnungsabschluss zu präsentieren ist. Überlingen wirkt nachhaltig nach, das Misstrauen, gerade auch deutscher Journalisten, welche das Schweizer Flugsicherungsunternehmen mit Argusaugen beobachten, ist mit Händen zu greifen. Man würde es ja gern glauben, wenn CEO Rossier verkündet, beim Sicherheitsmanagement sei Skyguide auf gutem Wege.
Am 15. April 2007, heute in einem Jahr also, bestimmen Zürcherinnen und Zürcher ihr Kantonsparlament und ihre Kantonsregierung neu - Zeit für eine Zwischenbilanz und den Blick nach vorn. Der neu gewählte Kantonsrat werde sich «etwas mehr Effizienz angewöhnen müssen», war in dieser Zeitung Anfang Juni 2003 über eine der ersten Sitzungen zu lesen, die das Parlament nach den Wahlen durchführte.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt stellt der Leitung der Schweizer Flugsicherung ein vernichtendes Zeugnis aus
In einem nicht veröffentlichten Bericht zum geplanten neuen Kontrollzentrum der Skyguide listet das Bundesamt für Zivilluftfahrt schwere Versäumnisse der Flugsicherung auf.
Am 16. März brach grosse Hektik aus im Kontrollzentrum der Skyguide auf dem Flughafen Zürich. Die Fluglotsen erhielten keine Daten zu den Flugplänen der einzelnen Maschinen.
Kommentar von Werner Balsen
zum EU-Gerichtsurteil: Flugbenzin darf steuerfrei bleiben
Der Gang zum EU-Gericht nach Luxemburg war für die Deutsche Bahn (DB) nur in einem Punkt erfolgreich: Die systematische Benachteiligung des Zuges gegenüber dem Flugzeug rückt noch einmal ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Die EU-Richter können dagegen nichts tun, die Politiker wollen nicht.
Seit Rita Fuhrer auch für den Gesamtverkehr zuständig ist, gilt sie als die starke Frau in der Regierung. Ihr gefällts Pläne für eine Karriere in Bern hat sie aber noch nicht aufgegeben.
Mit Rita Fuhrer sprachen Hans-Peter Bieri und Ruedi Baumann
Frau Fuhrer, früher waren Sie «lovely Rita», die Strahlefrau und jedermanns Liebling, heute gelten Sie als Powerfrau, die immer mehr Macht und Kompetenzen an sich reisst. Eine neue Rita Fuhrer?
Ich empfinde mich nicht so.
Der Streit um die Anflugverfahren auf den Flughafen Zürich-Kloten ist eine Facette reicher: Das Bundesgericht hat den Beschwerden gegen die Einführung des Instrumenten-Landesystems (ILS) auf Piste 28 die aufschiebende Wirkung entzogen. Einer Einführung des ILS auf Piste 28 im Herbst dürfte damit nichts mehr im Wege stehen.
(ap) Für den Flughafen Zürich-Kloten bedeutet der Entscheid, dass das ILS auf der von West nach Ost verlaufenden Querpiste wie geplant im Herbst dieses Jahres zum Betrieb bereitstehen sollte.