März 2012

Zu viele Kompromisse (Leserbriefe ZSZ/TA)

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Obwohl auf zwei Schweizer ein Deutscher den Flughafen Zürich benutzt, will Deutschland die Anzahl der Anflüge auf 80\'000 senken. Gemäss offiziellen Messungen hat Deutschland keinen Fluglärm, dennoch   kann man sich erfolgreich gegen die zahnlose Regierung der Schweiz durchsetzen. Der Lärm der deutschen Flugzeuge soll in der Schweiz stattfinden.

Ein Berg von Einsprachen zum Schutzkonzept Süd (VFSN)

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Mitglieder des VFSN haben weit mehr als 1000 Einsprachen gegen das untaugliche Schutzkonzept Süd eingereicht.   "Wir schaffen es nicht, die Briefumschläge zu öffnen, die täglich neu kommen", meint Thomas Morf, Präsident des VFSN. Diese Flut von Einsprachen zeigt deutlich, dass die Bevölkerung nicht gewillt ist, den unzumutbaren Fluglärm einfach zu tragen, während der Flughafen fette Gewinne einstreicht.

Fluglärm-Verhandlungen: Schweiz und Deutschland legen Vorstellungen dar (BAZL)

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In Frankfurt hat heute die zweite Verhandlungsrunde zwischen der Schweiz und Deutschland für einen Staatsvertrag stattgefunden, mit dem die Flüge von und zum Flughafen Zürich geregelt werden sollen. Dabei legten die beiden Delegationen ihre Vorstellungen für den Vertragsinhalt dar. Diese Vorstellungen liegen deutlich auseinander.

Die Delegationen der Schweiz und Deutschlands haben von ihren Verkehrsministern den Auftrag erhalten, bis im Sommer einen Staatsvertrag zum Flugverkehr auszuhandeln.

«Wir sind an der Grenze des Erträglichen angelangt» (TA)

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Christoph Franz, Chef der Swiss-Mutter Lufthansa, drängt auf Preissenkungen beim Flughafen Zürich. Im Fluglärm-Streit schlägt er sich hingegen mit überraschend deutlichen Worten auf die Seite der Schweiz.

Lufthansa-Chef Christoph Franz kritisiert die teuren Gebühren des Flughafens Zürich und der Flugsicherung Skyguide. Er drängt in Interviews mit den Zeitungen «Der Sonntag» und «SonntagsZeitung» auf deutliche Preissenkungen. «Wenn hier nichts geschieht, droht Zürich abgehängt zu werden», sagt Christoph Franz gegenüber dem «Sonntag».

Endspiel um den Flughafen Zürich (Südkurier)

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Aus Berlin kommen keine beruhigenden Signale zu den deutsch-schweizerischen Fluglärmgesprächen.

Beim Flughafen Zürich laufen die Geschäfte glänzend. Mit einer Steigerung des Ergebnisses von mehr als 23 Prozent hat der Flughafen Zürich sein Geschäftsjahr 2011 blendend abgeschlossen. Für die Aktionäre – vor allem den Kanton Zürich – macht sich das Passagierwachstum bezahlt. Die Dividende steigt um rund 40 Prozent.

Airlines rechnen mit grossem Gewinneinbruch (20min)

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FLIEGEN WIRD TEURER

Airlines rechnen mit grossem Gewinneinbruch Die weltweiten Aussichten für die Luftfahrtbranche sind noch trüber als bislang angenommen. Flugpassagiere werden tiefer in die Taschen greifen müssen.

Die Fluggesellschaften müssen nach Einschätzung ihres Branchenverbands IATA in diesem Jahr wegen der steigenden Ölpreise mit drastisch sinkenden Gewinnen rechnen. Statt 3,5 Mrd. Dollar, wie noch im Dezember prognostiziert, dürfte die Branche 2012 nur noch 3 Mrd. Dollar verdienen, sagte IATA- Chef Tony Tyler am Dienstag in Genf.

SVP-Dissidentin verhilft Fluglärmgegnern zum Sieg (TA)

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Die Linke will am Flughafen Flüge streichen. Ihr Postulat hat im Kantonsrat nur deshalb obsiegt, weil ihnen eine SVP-Parlamentarierin geholfen hat. Ein anderer Abweichler hätte das Ergebnis fast wieder gekippt.

Mit 82 gegen 81 Stimmen hat das Kantonsparlament heute Montagmorgen ein dringliches Postulat von SP, Grünen und Grünliberalen unterstützt. Diese Parteien wollen Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker in Sachen Schutz vor Fluglärm Beine machen.

Bei den Leidtragenden (BAZ)

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Im Fluglärmstreit stehen sich die Betroffenen auf beiden Seiten der Grenze unversöhnlich gegenüber. Wie ein Augenschein im deutschen Waldshut und im zürcherischen Gockhausen zeigt, ist eine Lösung nicht in Sicht.

Ruhig ist es in Waldshut an diesem Donnerstagmittag. Nichts zu hören von den Flugzeugen. Dabei liegt die badische Kreisstadt dicht an der Einflugschneise des Zürcher Flughafens.