Januar 2008

Gesetzesänderung über den Flughafen Zürich tritt in Kraft (Regierungsrat)

Publiziert von VFSNinfo am Do., 31.01.2008 - 21:53
Der Regierungsrat setzt die Änderung des Gesetzes über den Flughafen Zürich auf den 1. März 2008 in Kraft. Am 25. November 2007 wurde die Volksinitiative «Für eine realistische Flughafenpolitik» verworfen und der Gegenvorschlag des Kantonsrates angenommen. Dieser umfasst drei Elemente: Mit dem Zürcher Fluglärm-Index (ZFI) wird ein Beurteilungsmass geschaffen, das die zulässige Anzahl der durch Fluglärm stark belästigten Personen festlegt. Der ZFI ist ein wirksames Instrument, um der Belästigung durch Fluglärm Grenzen zu setzen.

Luftraumorganisatorische Massnahmen können GNA nicht verhindern (VFSN: GNA-<i>N</i>ews)

Publiziert von VFSNinfo am Mo., 28.01.2008 - 08:33
Die Äusserungen der Bundestagsabgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) und Thomas Dörflinger (CDU) im Südkurier vom 23.01.08 zeugen weder von Sachkenntnis noch von Lösungsbereitschaft. Überheblichkeit und das Fehlen von jeglichem Anstand sind hoffentlich auch in Deutschland für eine politische Karriere nicht förderlich.

Mit dem gekröpften Nordanflug (GNA) hat der Flughafen und der Kanton Zürich schon lange eine Lösung der Vernunft präsentiert.

Nach den Kampfjets lärmen die Politiker (TA)

Publiziert von VFSNinfo am Mo., 28.01.2008 - 06:34
Die Debatte um die Zukunft des Flugplatzes Dübendorf ist voll im Gang. Zusätzlich Nahrung erhält sie durch die Initiative gegen Kampfjetlärm, über die wir am 24. Februar abstimmen.

Am 16. Dezember 2005, kurz vor dem Start einer F/A-18, geschieht Ungewöhnliches auf dem Rollfeld: Der Pilot öffnet das Cockpit seiner Maschine und streckt ein Spruchband heraus: «Goodbye Dübendorf». Kurz darauf verschwindet er donnernd in den Regenwolken.

«Der Ball liegt in der Schweiz» (Südkurier)

Publiziert von VFSNinfo am Mi., 23.01.2008 - 22:08
Die Züricher Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer hat im Fluglärmstreit den Spieß umgedreht. Sie fordert Lösungsvorschläge von der deutschen Seite, ferner eine Rücknahme des Nachtflugverbots (Interview von gestern auf Seite Baden-Württemberg). Deutsche Politiker sehen nach wie vor die Schweiz in der Pflicht. Landrat Tilman Bollacher erkennt aber auch positive Ansätze.

«Plattform Luftfahrt Schweiz»: Gedankenaustausch über verschiedene Themen (UVEK)

Publiziert von VFSNinfo am Di., 22.01.2008 - 11:38
Bern, 22.01.2008 - An der «Plattform Luftfahrt Schweiz» haben der Bund, Kantone und die kommerzielle Luftfahrt unter der Leitung von Bundesrat Moritz Leuenberger und in Anwesenheit von Bundesrätin Doris Leuthard Gedanken über verschiedene aktuelle Themen in der Schweizer Aviatik ausgetauscht.

Der Bund orientierte über das Projekt eines einheitlichen Luftraumes (Single Sky) in Europa und die laufende Studie für einen gemeinsamen Luftraumblock «Europe Central», der neben der Schweiz die Benelux-Staaten, Deutschland und Frankreich umfassen soll.

Kantonsrat bezeichnet Lockerung des Nachtflugverbots als Provokation (TA)

Publiziert von VFSNinfo am Mo., 21.01.2008 - 23:53
Mit 106 Stimmen hat der Kantonsrat ein Postulat gegen die Lockerung des Nachtflugverbots für dringlich erklärt. Der Regierungsrat muss nun innerhalb von vier Wochen Stellung beziehen.

Grösste Eile sei geboten, wurde im Rat gesagt, weil der Bundesrat in den nächsten Wochen entscheiden werde. Nur die SVP war gegen das Postulat. Der Regierungsrat und insbesondere die Flughafenverantwortliche Rita Fuhrer hätten immer wieder sieben Stunden Nachtruhe versprochen, «vor allem vor den letzten Abstimmungen», sagte Priska Seiler (SP, Kloten).

Nur <i>eine</i> Ausnahme bei Nachtflugsperre (TA)

Publiziert von VFSNinfo am Fr., 18.01.2008 - 17:54
Einzig zur Verhinderung von Ausschreitungen an der Euro 08 darf die Nachtflugsperre umgangen werden. So sollen Hooligans nach dem Spiel sofort heimfliegen.

Die Zürcher Volkswirtschaftsdirektion Rita Fuhrer will «keine schleichende Aufweichung der Nachtflugsperre am Flughafen Zürich», wie sie heute mitteilte. Es dürfe damit einzig Gefährdungen der Sicherheit durch Ausschreitungen vorgebeugt werden.