Januar 2007

Abgestempelte Schneiser (heute)

Publiziert von VFSNinfo am Di., 30.01.2007 - 18:21
ZÜRICH • Jetzt haben die Südanflug-Gegner sogar ihre eigene Briefmarke. Sie verschicken damit gleich doppelt Propaganda.

«Unsere offiziell gültige Marke mit dem Sujet ‹Gekröpfter Nordanflug Ja› ist ein Renner», sagt Thomas Morf, Präsident des Vereins «Flugschneise Süd Nein» zu heute. «Schon über 3000 Stück sind im Umlauf.» Die A- und B- Post-Sonderfrankaturen, welche Morf via www.postmail.ch ganz legal entworfen hat, verkauft er im Dutzend für 15 bzw. 13 Franken über praesident@vfsn.ch.

Gekröpfter Nordanflug: Noch offene Fragen zum Luftraum (BAZL)

Publiziert von VFSNinfo am Di., 23.01.2007 - 14:48
Bern, 23.01.2007 - Das von der Flughafen Zürich AG (Unique) überarbeitete Gesuch für einen gekröpften Nordanflug ist in technischer Hinsicht komplett. Noch ausstehend ist die Sicherheitsüberprüfung des Luftraumes. Diese Sicherheitsüberprüfung ist erforderlich, weil die Breite des Luftraums nördlich der Flugroute wegen der Nähe zur deutschen Grenze reduziert werden soll. Bei einem positiven Ergebnis der Sicherheitsüberprüfung ist die öffentliche Auflage Ende März oder Anfang April vorgesehen.

Fluglärmstreit: Leuenberger will alle Regionen einbeziehen (BaZ)

Publiziert von VFSNinfo am Mo., 22.01.2007 - 23:56
Konstanz/Zürich. SDA/DPA/baz. Im Fluglärmstreit mit Deutschland hat Moritz Leuenberger für eine sachliche Lösung plädiert. Alle betroffenen Regionen sollten einbezogen werden, sagte der Schweizer Verkehrsminister am Montag in Konstanz.

Die Gespräche mit Berlin über die Anflüge über Südbaden sollten sich an der Zahl der vom Fluglärm betroffenen Menschen orientieren. «Wie wenn es keine Grenzen gäbe», sagte Leuenberger am Montag in Konstanz am Rande des Neujahrsempfangs der Wirtschaftskammern.

Bauboom in der Südschneise (SZ)

Publiziert von VFSNinfo am Sa., 20.01.2007 - 23:56
Bauboom in der Südschneise Immobilienpreise und Einwohnerzahlen steigen trotz Fluglärm stark

VON RETO THÖNY

Zürich - Kaum störten die ersten Flugzeuge im Herbst 2003 die früh morgendliche Idylle am Zürcher Pfannenstiel, probten die Südschneiser den Aufstand: Sie riefen zur Steuerverweigerung auf, schimpften die Schweiz als «Unrechtsstaat» und zeichneten das Horrorszenario von acht Milliarden Franken Wertberichtigung auf ihren Immobilien.

Heute, gut drei Jahre nach der Einführung der Südanflüge, gehören die gleichen Leute zu den Profiteuren.