Allgemeine News

Flughafen muss Hausbesitzer entschädigen (ZOL)

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Das Bundesgericht hat entschieden, dass der Flughafen einer Hausbesitzerin in Opfikon einen Lärmentschädigung zahlen muss. Es bestätigt damit die Urteile der Vorinstanzen.

Die Flughafen Zürich AG muss der Besitzerin eines Mietshauses in der Gemeinde Opfikon eine Lärmentschädigung von gut 17 Prozent des Verkehrswertes bezahlen. Dies hat das Bundesgericht entschieden.

Die Richter in Lausanne wiesen eine Beschwerde der Flughafen AG und des Kantons Zürich gegen einen Entscheid Bundesverwaltungsgerichts ab.

Teurer Klimaschutz für die Luftfahrt (TA)

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Ab 2012 müssen Fluggesellschaften für ihren CO2-Ausstoss in der EU Zertifikate kaufen. Die hiesige Luftfahrtindustrie befürchtet, dass die Schweiz die EU-Regelungen übernehmen könnte.

Von David Vonplon

Die EU wird ab dem 1. Januar 2012 alle Fluggesellschaften für ihre Abgase zur Kasse bitten. Daran ändern die von China, den USA, Russland und Indien angedrohten Vergeltungsmassnahmen genauso wenig wie die (unterdessen gescheiterten) Klagen von US-Fluggesellschaften vor dem Europäischen Gerichtshof.

Flughafen reicht Konzept zum Schutz der Anwohner ein (TA)

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Das Bundesgericht verlangt von der Flughafenbetreiberin Massnahmen, damit die Anrainer morgens schlafen können.

Die Flughafen Zürich AG hat beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) ein Konzept zum Schutz der Anwohner im Süden des Flughafens eingereicht. Dies hatte das Bundesgericht zusätzlich zum bestehenden Schallschutzprogramm verlangt.

Damit sollen die Anwohner gegen Aufwachreaktionen aufgrund der morgendlichen Südanflüge geschützt werden, wie die Flughafen Zürich AG heute Mittwoch mitteilt.

Die Airlines erwarten ein Krisenjahr (TA)

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Dass Swiss ihren Mitarbeitern das Weihnachtsgeld streicht, überrascht nicht: Bei den Airlines herrscht akute Nervosität.

Die Lufthansa-Tochter Swiss pfeift das Christkind zurück. Sie informierte am Wochenende ihre Kabinenmitarbeiter, dass sie dieses Jahr auf ihr Weihnachtsgeld – üblicherweise je nach Geschäftsgang etwas mehr oder weniger als 1000 Franken – verzichten müssen. Die Begründung: Die Prognosen für 2012 seien schwach. Laut Swiss-Kommunikationssprecherin Susanne Mühlemann seien 2011 die Unternehmensziele nicht übertroffen worden.

Zahl der Fluglärm-Opfer hat deutlich zugenommen (TA)

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Der Bericht zum Zürcher Fluglärm-Index zeigt, dass sich bedeutend mehr Personen durch Fluglärm in ihrer Nachtruhe gestört fühlen. 95 Prozent davon sind Zürcher. 0,2 Prozent wohnen in Süddeutschland.

Der Regierungsrat hat den Bericht zum Zürcher Fluglärm-Index (ZFI) 2010 verabschiedet. Dieser vergleicht die Jahre 2009 und 2010. Die Anzahl der tagsüber vom Fluglärm stark belästigten Personen nahm um rund fünf Prozent zu, diejenige der nachts im Schlaf stark gestörten Personen gar um 15 Prozent. Rund 95 Prozent aller betroffenen Personen leben im Kanton Zürich.

Fluglärm: Immer mehr fühlen sich gestört (ZOL)

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Die Zahl der Personen, die im Raum Zürich unter Fluglärm leiden, ist im vergangenen Jahr um 4000 auf 50\'757 Personen gestiegen. Damit lag der Zürcher Fluglärmindex deulich über dem Richtwert von 47\'000 Personen.

Der Monitoringwert des Zürcher Fluglärmindexes (ZFI) hat 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent zugenommen, wie Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker (SVP) am Donnerstag vor den Medien in Zürich sagte.

«Flughafenlobby hatte mehr Ressourcen, Argumente flächendeckend zu platzieren» (ZOL)

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Beide Vorlagen, die den Ausbau des Flughafens Zürich einschränken wollten, wurden klar abgelehnt. Die Enttäuschung ist nun vor allem im Osten gross. Der Süden sieht im Ergebnis die Chance, die Südstarts geradeaus zu streichen.

Das neuen Flughafengesetz kam auf einen Ja-Stimmen-Anteil von 41.2 Prozent, der Gegenvorschlag auf 31.77 Prozent.

Nein zum Ausbauverbot der Piste (20min)

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Am Flughafen Zürich werden Neu- und Ausbauten von Pisten und neue Flugrouten über dicht besiedeltes Gebiet nicht verboten. So will es das Stimmvolk. Regierung und Swiss reagierten erleichtert.

Am Flughafen Zürich werden Neu- und Ausbauten von Pisten und neue Flugrouten über dicht besiedeltes Gebiet nicht verboten: Die Zürcher Simmberechtigten haben am Sonntag sowohl eine Änderung des Flughafengesetzes als auch den Gegenvorschlag abgelehnt.

Die von 42 Gemeinden lancierte Behördeninitiative «Kein Neu- und Ausbau von Pisten» wurde mit einem Nein-Anteil von 58,8 Prozent verworfen.