Motörchen gegen Fluglärm: «Absolute Frechheit» (TA)
Mit kleinen Motörchen will der Flughafen Zürich den Südschneisern ihren morgendlichen Schlaf zurück geben. Dieses schliesst das Fenster noch bevor die erste Maschine die Piste 34 anfliegt.
Mit kleinen Motörchen will der Flughafen Zürich den Südschneisern ihren morgendlichen Schlaf zurück geben. Dieses schliesst das Fenster noch bevor die erste Maschine die Piste 34 anfliegt.
Die Flughafen Zürich AG hat ein Schutzkonzept für die Anwohner im Süden des Flughafens erarbeitet. Es sieht vor, in einem definierten Wohngebiet an den Schlafzimmerfenstern der Liegenschaften spezielle Schliessmechanismen einzubauen, wie der Flughafen am Dienstag mitteilt.
Beim Schliessmechanismus handelt es sich um kleine Motoren am Fenster.
Der 2007 eingeführte Fluglärmindex (ZFI) hält fest, dass höchstens 47\'000 Personen durch Fluglärm stark gestört werden dürfen. Im Jahr 2010 wurde dieser Wert bereits zum zweiten Mal überschritten.
Andreas Schürer
Der deutsche Verkehrsminister Peter Ramsauer zeigte sich am WEF in Davos geschmeidig.
Andreas Schürer
Mit einem Monat Verspätung haben sich die Schweizer Verkehrsministerin Doris Leuthard und ihr deutscher Amtskollege Peter Ramsauer auf die Grundzüge einer Lösung im Streit um den Betrieb des Flughafens Zürich geeinigt.
Christian Dietz-Saluz
«3015 Tage unzulässige Südanflüge» heisst es auf der Website des Vereins Flugschneise Süd Nein (VFSN). Und dann kommt die Meldung wie aus heiterem Himmel: Bundesrätin Doris Leuthard und der deutsche Verkehrsminister Peter Ramsauer haben eine Absichtserklärung zum Fluglärmstreit unterzeichnet.