Allgemeine News

Motörchen gegen Fluglärm: «Absolute Frechheit» (TA)

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Der Flughafen will mit Schliessautomaten an den Fenstern den Lärm aus den Schlafzimmern der Südschneiser verbannen. Diese glauben nicht daran, dass dieser Plan den Bundesrichtern passt.

Mit kleinen Motörchen will der Flughafen Zürich den Südschneisern ihren morgendlichen Schlaf zurück geben. Dieses schliesst das Fenster noch bevor die erste Maschine die Piste 34 anfliegt.

Südschneiser sollen ruhiger schlafen – dank Fenstermotoren (ZOL)

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Um die Menschen im Süden vom Fluglärm zu entlasten, will der Flughafen Zürich in rund 1300 Liegenschaften die Schlafzimmerfenster mit automatischen Schliessmechanismen ausrüsten. Auch in Dübendorf sind Wohnungen betroffen.

Die Flughafen Zürich AG hat ein Schutzkonzept für die Anwohner im Süden des Flughafens erarbeitet. Es sieht vor, in einem definierten Wohngebiet an den Schlafzimmerfenstern der Liegenschaften spezielle Schliessmechanismen einzubauen, wie der Flughafen am Dienstag mitteilt.

Beim Schliessmechanismus handelt es sich um kleine Motoren am Fenster.

Deutsche Interessen in Kloten (NZZ)

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Der CEO der Flughafen Zürich AG, Thomas Kern, hat am Dienstagabend in einem Referat vor dem Efficiency Club Zürich beklagt, dass Deutschland   im Fluglärmstreit nur über die Zahl der Flugbewegungen und nicht auch über die tatsächliche Lärmbelastung der Bevölkerung sprechen will. Aber er verhehlte auch seinen Frust darüber nicht, dass sich die Schweiz selber schwäche, indem alle vom Flughafen betroffenen Kantone ihre eigenen Interessen verfolgten – im Gegensatz zu Süddeutschland, das geeint auftrete.

Kantonsrat will Zeichen für Fluglärmgeplagte setzen (TA)

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Die vom Fluglärm geplagte Bevölkerung im Raum Zürich soll rasch besser geschützt werden – vor allem abends und am frühen Morgen. Mit einem Postulat fordert die Linke im Kantonsrat, dass die Vorgaben des Fluglärmindexes eingehalten werden müssen.

Der 2007 eingeführte Fluglärmindex (ZFI) hält fest, dass höchstens 47\'000 Personen durch Fluglärm stark gestört werden dürfen. Im Jahr 2010 wurde dieser Wert bereits zum zweiten Mal überschritten.

Fluglärm: Berlin machte massiv Druck (SoZ)

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Leuthard musste GAU für Flughafen abwenden

Die Absichtserklärung zwischen der Schweiz und Deutschland im Fluglärmstreit ist kein «Durchbruch», sondern das Dokument eines erpresserisch anmutenden Akts aus Berlin:   Bundesrätin Doris Leuthard musste ihrem deutschen Kontrahenten, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, die ganze Verhandlungsmasse auf den Tisch werfen, um in letzter Minute den GAU für den Flughafen Zürich abzuwenden.

«Lieber ein Diktat als ein unfairer Staatsvertrag» (NZZ)

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FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger spricht sich für eine harte Haltung gegenüber Deutschland aus

Die Schweiz ist im Fluglärmstreit mit Deutschland in der Defensive. Einem unausgewogenen Staatsvertrag dürfe aber nicht aus Angst vor einseitigen Verschärfungen zugestimmt werden, sagt der FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger.

Andreas Schürer

Der deutsche Verkehrsminister Peter Ramsauer zeigte sich am WEF in Davos geschmeidig.