Allgemeine News
Neue Töne im Fluglärmstreit (NZZ)
Motörchen gegen Fluglärm: «Absolute Frechheit» (TA)
Mit kleinen Motörchen will der Flughafen Zürich den Südschneisern ihren morgendlichen Schlaf zurück geben. Dieses schliesst das Fenster noch bevor die erste Maschine die Piste 34 anfliegt.
Südschneiser sollen ruhiger schlafen – dank Fenstermotoren (ZOL)
Die Flughafen Zürich AG hat ein Schutzkonzept für die Anwohner im Süden des Flughafens erarbeitet. Es sieht vor, in einem definierten Wohngebiet an den Schlafzimmerfenstern der Liegenschaften spezielle Schliessmechanismen einzubauen, wie der Flughafen am Dienstag mitteilt.
Beim Schliessmechanismus handelt es sich um kleine Motoren am Fenster.
«Es geht nicht um Macht, sondern um Lärm» (NZZ)
Deutsche Interessen in Kloten (NZZ)
Kantonsrat will Zeichen für Fluglärmgeplagte setzen (TA)
Der 2007 eingeführte Fluglärmindex (ZFI) hält fest, dass höchstens 47\'000 Personen durch Fluglärm stark gestört werden dürfen. Im Jahr 2010 wurde dieser Wert bereits zum zweiten Mal überschritten.
Fluglärm: Berlin machte massiv Druck (SoZ)
Die Absichtserklärung zwischen der Schweiz und Deutschland im Fluglärmstreit ist kein «Durchbruch», sondern das Dokument eines erpresserisch anmutenden Akts aus Berlin: Bundesrätin Doris Leuthard musste ihrem deutschen Kontrahenten, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, die ganze Verhandlungsmasse auf den Tisch werfen, um in letzter Minute den GAU für den Flughafen Zürich abzuwenden.
«Lieber ein Diktat als ein unfairer Staatsvertrag» (NZZ)
Die Schweiz ist im Fluglärmstreit mit Deutschland in der Defensive. Einem unausgewogenen Staatsvertrag dürfe aber nicht aus Angst vor einseitigen Verschärfungen zugestimmt werden, sagt der FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger.
Andreas Schürer
Der deutsche Verkehrsminister Peter Ramsauer zeigte sich am WEF in Davos geschmeidig.