Allgemeine News

Süden wehrt sich gegen Kapazitätssteigerung (NZZ)

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Das Fluglärmforum Süd wehrt sich juristisch gegen die geplanten Schnellabrollwege am Flughafen Zürich. Vor Gericht argumentiert der Verbund der Südgemeinden, die Massnahme erhöhe die Sicherheit nicht.

von Andreas Schürer

Schon das Vorspiel bietet Juristenfutter: Im ersten Teil des Sachplans für den Flughafen Zürich sah der Bund den Bau von Schnellabrollwegen von den Pisten 28 und 34 vor, damit gelandete Flugzeuge rascher Platz machen können.

«Weiterer Vorfall ist eine Frage der Zeit» (Landbote)

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Kaum ein Flugbetrieb muss sich so stark nach lärmpolitischen Vorgaben richten wie jener in Kloten. Ein Gespräch mit Gabriela Plüss und Jürg Ledermann: einer Flugverkehrsleiterin und einem Piloten.

Frau Plüss, Sie arbeiten am Flughafen Zürich im Kontrollturm. Hören Sie die Flugzeuge auch zuhause?
Gabriela Plüss: Ich wohne in Wallisellen. Nach den Starts Richtung Süden fliegen die Flugzeuge direkt über unser Haus

Herr Ledermann, Sie sind Airbus-Pilot bei der Swiss, wohnen in Glattfelden.

Kantonsrat lehnt CO2-Abgabe ab (ZU)

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Städteflüge nach Berlin oder Mailand schaden der Umwelt. In diesem Punkt war sich der Zürcher Kantonsrat am Montag einig. Dennoch lehnte er ein Postulat der GLP für die Einführung einer CO2-Abgabe für Flugpassagiere klar ab.

Der CO2-Ausstoss pro Flug sei enorm. Vor allem Flüge in naheliegende europäische Städte seien aus Umweltsicht sehr problematisch, stellte Andreas Hauri (GLP, Zürich) fest. Die Kostenwahrheit müsse endlich auch bei den Flügen angegangen werden.

Die GLP verlangte deshalb in ihrem Postulat eine CO2-Kompensation.

«Die Lärmproblematik wird oft übertrieben» (NZZ)

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Provokative Thesen zum Flughafen Zürich

Andreas Wittmer, Aviatik-Experte von der Universität St. Gallen, warnt vor Engpässen am Flughafen Zürich. Er schlägt vor, Dübendorf als vierte Piste zu betreiben und eine U-Bahn-Verbindung zu bauen.

Interview von Andreas Schürer

Herr Wittmer, Sie haben es gut. Sie können an der Universität St. Gallen über die Entwicklung des Luftverkehrs forschen und pointierte Thesen aufstellen. An die politische Front müssen andere.
Das ist richtig, und das soll auch so bleiben.

Region prüft Mitgliedschaft im Fluglärmforum (ZSZ)

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Bis Ende Jahr will die Region Zürichsee-Linth über eine Mitgliedschaft im Fluglärmforum Süd entscheiden. Rapperswil-Jona ist bereits Mitglied und setzt sich gemeinsam mit Zürcher Gemeinden gegen Fluglärm ein.

Die Region Zürichsee-Linth, gemeinsame Dachorganisation der Gemeinden im St. Galler Linthgebiet, prüft eine Kollektivmitgliedschaft im Fluglärmforum Süd. Markus Schwizer (CVP), Gemeindepräsident von Kaltbrunn und Präsident der Region, bestätigt dies gegenüber der Zürichsee-Zeitung. Ein Entscheid soll bis Ende dieses Jahres fallen.

Muss es ein Flug nach Paris oder Mailand sein? (20min)

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Zahlreich Reiseziele in der Nähe können bequem mit dem Zug erreicht werden, was besser für die Umwelt ist. Neben Geld spart man dabei oftmals auch Zeit.

In einem Pariser Café ein Pain au Chocolat geniessen und danach das Louvre besuchen, in Mailand Pizza futtern und anschliessend shoppen oder durch die Münchner Altstadt schlendern und den Tag bei einer kühlen Mass ausklingen lassen: Über Auffahrt unternehmen viele Schweizer Städtetrips in Europa.

Flughafen Zürich: BAZL verfügt tiefere Gebühren (F+W)

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Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die von der Flughafen Zürich AG im September 2015 beantragen Gebühren genehmigt. Dem voraus ging ein Einigungsprozess zwischen den Hauptnutzern des Flughafens, also den Airlines, sowie dem Flughafen Zürich.

Die Gebühren würden nun künftig tiefer ausfallen, teilt der Flughafen Zürich am Dienstag mit. Sofern die Verfügung rechtskräftig werde, können diese per 1. September 2016 eingeführt werden.

Bauarbeiten für neues Bremssystem am Flughafen Zürich beginnen (toponline)

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Am Flughafen Zürich beginnt Mitte Mai die Installation des neuen Bremssystems am Ende der Piste 28. Die Arbeiten sollen sechs bis acht Wochen dauern. Die Vorbereitungsarbeiten starten bereits am kommenden Montag.

Da sich die Bauarbeiten im Sicherheitsbereich der Piste 28 befinden, werde jeweils in der Nacht nach dem Ende des Flugbetriebs gearbeitet, teilte der Flughafen am Freitag mit. Optimierte Bauabläufe und moderne Maschinen und Geräte sollen die Lärmbelastung möglichst gering halten.

Neue Abflugregeln sorgen für Kritik (travelnews)

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Ohne die betroffenen Gemeinden zu informieren, senkte der Flughafen Zürich die Mindesthöhe ab

In den nächsten Monaten müssen die Bewohner im Norden des Flughafens Zürich mit mehr Fluglärm rechnen.   Als Folge von Bauarbeiten an einem Rollweg zur Piste 34 senkte der Flughafen die Mindestflughöhe für startende Flugzeuge um 305 Meter ab, ohne aber die betroffenen Bewohner darüber zu informieren. In der „SonntagsZeitung“ spricht Hanspeter Lienhart, Stadtrat von Bülach und Präsident der IG Nord, von einem „katastrophalen Vorgehen“ des Flughafens.