Allgemeine News

Freispruch für Fluglotsen, Kritik für Skyguide (NZZ)

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Das Bezirksgericht Bülach entlastet einen Fluglotsen, der zwei Flugzeugen auf sich kreuzenden Pisten die Startfreigabe erteilte. Kritik äussert der Richter dagegen an der Flugsicherung Skyguide.

von Andreas Schürer

Der Fall stellt eine Premiere dar: Zum ersten Mal muss sich in der Schweiz ein Fluglotse wegen eines Falls vor Gericht verantworten, bei dem niemand zu Schaden kam – wegen einer Beinahekollision. Diese ereignete sich am 15. März 2011 am Flughafen Zürich.

Küsnacht wehrt sich gegen die Südstarts (ZSZ)

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Der Gemeinderat Küsnacht hat beim Bundesamt für Zivilluftfahrt eine Stellungnahme zu den geplanten Südstarts vom Flughafen Zürich abgegeben. Die Behörde lehnt den Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt kategorisch ab.

Der Gemeinderat Küsnacht zerreisst den überarbeiteten Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL 2) in der Luft. In diesem Licht kann seine Stellungnahme zum Plan, wie der Flughafen Zürich sich entwickeln soll, gesehen werden. Adressat ist das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Balz).
Das Bazl hat im September SIL 2 präsentiert.

Geteilte Meinungen zu geteiltem Lärm (NZZ)

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Die aktuellen Pläne für die Entwicklung des Flughafens Zürich lassen alte Kritik neu aufflammen - Kritik an der rechtlich relevanten Mittelung des Lärms.

von Andreas Schürer

Wer nur auf die Tageslärmkurve blickt, verortet Zürich nahe beim Paradies. Bezüglich der vom Flughafen verursachten Lärmdosis zwischen 6 und 22 Uhr weist sie auf lange Sicht einen massiven Rückgang aus. Einer, der die Entwicklung bestens kennt, ist Martin Bissegger, Naturwissenschafter und seit siebzehn Jahren Leiter der Fachstelle Lärmmanagement des Flughafens Zürich.

Air-Serbia-Piloten landeten zu risikoreich (20min)

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Ein Flugzeug der Air Serbia musste 2014 wegen einem Ölleck nach Zürich umkehren. Nun zeigt ein Bericht, dass die Piloten überhastet handelten.

Der Airbus A319 der Air Serbia hob am 17. Oktober pünktlich in Zürich-Kloten Richtung Belgrad ab. Dies war aber auch schon alles, was auf diesem Flug planmässig lief.

Nur eine Minute später, da war der Airbus lediglich 5,5 Kilometer vom Flughafen entfernt, meldete sich die Maschine mit einem Warnsignal. Sie verlor Öl.

Im Blindflug ans Bundesgericht (NZZ)

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AL und Grüne wehren sich vor Bundesgericht gegen die Flughafeninitiative, die mehr Mitsprache für das Zürcher Volk verlangt. Das ist schwach.

Zugegeben: Völlig abwegig ist es nicht, Entscheide des Zürcher Kantonsrats vor Bundesgericht zu ziehen. Erst letztes Jahr kassierte das Parlament in Lausanne zwei schmerzhafte Niederlagen. So rügten die Richter des höchsten Gerichts, dass der Kantonsrat die vom Volk angenommene Kulturlandinitiative der Grünen beerdigen und für Uferwege am Zürichsee Enteignungen kategorisch ausschliessen wollte.

Der neue Mega-Tunnel lässt Swiss kalt (aerotelegraph)

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Mit dem Zug ist man bald schneller von Zürich in Lugano als mit dem Flugzeug – dank dem neuen Gotthard-Basistunnel. Dennoch hält Swiss an ihren vier täglichen Flügen fest.

Es ist ein kleiner Markt. Und doch fliegt Swiss gleich vier Mal pro Tag über die Alpen in die italienischsprachige Schweiz und zurück. Insgesamt stehen zwischen Zürich und Lugano wöchentlich 2130 Plätze in jede Richtung zur Verfügung. Das ist viel bei einem Einzugsgebiet von weniger als einer halben Million Menschen.

Bis 23.30 Uhr – Flugzeuge dürfen in Kloten spät noch starten (Der Bund)

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Entlastung für den Flughafen: Dieser verletze die Nachtflugordnung nicht, wenn er verspätete Flugbewegungen bis 23.30 Uhr zulässt, sagt das Bundesverwaltungsgericht.

Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Beschwerde des Schutzverbands der Bevölkerung um den Flughafen Zürich in einem entscheidenden Punkt abgewiesen. Dieser verlangte vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) Massnahmen, damit am Flughafen künftig die Nachtflugordnung eingehalten werde.

Flughafen Genf: Evaluation der Auswirkungen des Flughafenbetriebs auf die Gesundheit (equiterre)

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equiterre hat in Zusammenarbeit mit der EMPA, ECOPLAN, Swiss TPH und MIS Trend und wissenschaftlich koordiniert durch das GRES, Institut de santé globale der Universität Genf, die Auswirkungen des aktuellen und zukünftigen Betriebs des internationalen Flughafens Genf auf die Gesundheit evaluiert.

Unser Team wurde vom Kanton Genf und der grenzüberschreitenden Vereinigung der Anrainer-Gemeinden des internationalen Flughafens Genf ATCR mit dieser Gesundheitsverträglichkeitsprüfung beauftragt.