Swiss-CEO Thomas Klühr will 80 Prozent Pünktlichkeit (ZSZ)
Als Thomas Klühr vor etwas mehr als einem Jahr seinen Posten als neuer CEO der Swiss antrat, legte er einen Schwerpunkt auf die Pünktlichkeit.
Als Thomas Klühr vor etwas mehr als einem Jahr seinen Posten als neuer CEO der Swiss antrat, legte er einen Schwerpunkt auf die Pünktlichkeit.
Dass ein Politiker vom linken Seeufer in Sachen Fluglärm über dem Zürichsee vorprescht, lässt aufhorchen. Denn meist werden rechtsufrige Kantonsräte und Gemeindepräsidenten bei diesem Thema aktiv. Jonas Erni macht jetzt die Ausnahme.
Ein Airbus A380 der Singapore Airlines wollte am Freitag kurz vor 11 Uhr vom Flughafen Zürich nach Singapur abheben. Der Flieger hatte gerade auf der Piste 16 beschleunigt, als der Kontrollturm des Flughafens Zürich ihm befahl, sofort zu stoppen.
Dies, obwohl der Flieger bereits rund 90 Kilometer pro Stunde erreicht hatte, wie «Aerotelegraph» unter Berufung auf das Unfall-Fachportal "Aviation Herald" schreibt.
«Es gibt wohl kein Land, das bezüglich Lärmbelastung so sehr an Flugrouten herumtüftelt wie die Schweiz»: Das sagt Urs Holderegger, Pressesprecher des Bundesamts für Zivilluftfahrt. Wann immer Flugrouten geändert werden, lässt der Bund berechnen, wie viele Menschen neu Lärm über dem Grenzwert zu ertragen haben – und wie viele entlastet werden.
Beim Absturz eines Kleinflugzeugs auf ein zu dieser Zeit noch geschlossenes Einkaufszentrum im australischen Melbourne sind am Dienstagmorgen alle fünf Insassen der Maschine ums Leben gekommen.
Das Jahr 2017 wird für die Schweizer Luftfahrt zu einem Schicksalsjahr: Sowohl für den Flughafen Zürich als auch für den Flugplatz Dübendorf wird der Bundesrat die langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten definieren. Die Bedeutung dieser Entscheide wird leicht unterschätzt – vor allem abseits von Zürich und Dübendorf.
Die Zürcher Regierung hat sozusagen das Schlusswort, bevor dann voraussichtlich im Sommer der Bundesrat entscheidet: Er wird festlegen, mit welcher Infrastruktur und welchen Flugrouten am Flughafen Zürich in den nächsten rund zehn Jahren geflogen werden kann.
Gestern haben die Fluglärmgegner aus dem Süden zu einer Medienkonferenz geladen. Beraten vom bekannten PR-Fachmann Klaus J. Stöhlker führten die Präsidenten Matthias Dutli (Flugschneise Süd – Nein) und Adolf Spörri (Stiftung gegen Fluglärm) aus, weshalb sie den bei Bise und Nebel geplanten Südstart geradeaus bekämpfen. Der Zeitpunkt ist nicht zufällig gewählt.
Die Frage, welche der Bachenbülacher Kantonsrat Michael Biber (FDP) und seine Amtskollegin Ursula Moor-Schwarz (SVP) aus Höri dem Regierungsrat stellten, war für einmal relativ leicht und vor allem klar zu beantworten: Wie weit lagen die effektiven Werte der Flugbewegungen am Flughafen Zürich und die prognostizierten Werte der letzten 12 Jahre auseinander?