Allgemeine News

Zürcher Regierung will Südstarts beschränken (NZZ)

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Die Zürcher Regierung nimmt Stellung zu den Plänen des Bundes zum Flughafen Zürich: Sie akzeptiert Pistenverlängerungen, Südstarts geradeaus will sie aber stark limitieren. Neue Berechnungen zeigen zudem, welche Regionen von den angepassten Routen besonders betroffen wären. von Andreas Schürer

Die Zürcher Regierung hat sozusagen das Schlusswort, bevor dann voraussichtlich im Sommer der Bundesrat entscheidet: Er wird festlegen, mit welcher Infrastruktur und welchen Flugrouten am Flughafen Zürich in den nächsten rund zehn Jahren geflogen werden kann.

Südschneiser wollen neues Flugregime (ZSZ)

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Die geplanten Südstarts geradeaus bei Bise und Nebel sind den Fluglärmgegnern im Süden ein Dorn im Auge. Nun schlagen sie eine Alternative vor.

Gestern haben die Fluglärmgegner aus dem Süden zu einer Medienkonferenz geladen. Beraten vom bekannten PR-Fachmann Klaus J. Stöhlker führten die Präsidenten Matthias Dutli (Flugschneise Süd – Nein) und Adolf Spörri (Stiftung gegen Fluglärm) aus, weshalb sie den bei Bise und Nebel geplanten Südstart geradeaus bekämpfen. Der Zeitpunkt ist nicht zufällig gewählt.

Doris Leuthard kritisiert den Flughafen Zürich (Travelnews)

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Mit einer klaren Ansage konfrontiert Bundespräsidentin und Verkehrsministerin Doris Leuthard den Zürcher Flughafen und die Politik:   Weil der Flughafen zu viele Landerechte in Spitzenzeiten vergeben hat, wird der Bund künftig die umstrittenen Südstarts zulassen. Im grossen Interview mit der «SonntagsZeitung» – als Nachlese zum WEF in Davos – wirft sie den Flughafen-Verantwortlichen vor, zu viele Slots vergeben zu haben und damit für die Verspätungen, unter denen vor allem die Swiss leidet, verantwortlich zu sein.

Prognosen zu Flugbewegungen sind falsch (ZU)

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Die Prognosen für die Zahl der Flugbewegungen in Kloten sind seit Jahren falsch. Zwei Unterländer Kantonsräte wollten wissen, wie sehr die Experten bisher daneben lagen. Und ab wann der Regierungsrat eingreift.

Die Frage, welche der Bachenbülacher Kantonsrat Michael Biber (FDP) und seine Amtskollegin Ursula Moor-Schwarz (SVP) aus Höri dem Regierungsrat stellten, war für einmal relativ leicht und vor allem klar zu beantworten: Wie weit lagen die effektiven Werte der Flugbewegungen am Flughafen Zürich und die prognostizierten Werte der letzten 12 Jahre auseinander?

Boeing 747 stürzt über Dorf ab (TA)

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Eine Frachtmaschine von Hongkong nach Istanbul wollte in Kirgistan landen. Dabei kam es zum verheerenden Unfall. Über 30 Menschen sterben.

Beim Absturz eines Frachtflugzeugs in der Nähe des Flughafens von Bischkek in Kirgistan sind am Montag mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte das kirgisische Ministerium für Katastrophenschutz mit.

Das Unglück ereignete sich demnach am Morgen bei dichtem Nebel während des Landeanflugs auf den Hauptstadtflughafen. Die Maschine stürzte über dicht besiedelten Gebiet ab.

Regierungsrat befürwortet Fliegerei nun doch (NZZ)

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Der Bund will den Flugplatz Dübendorf für die zivile Luftfahrt öffnen. Nun hat der Zürcher Regierungsrat seine bisher ablehnende Haltung geändert.

nkz./asü. Bisher stand der Zürcher Regierungsrat Bestrebungen kritisch gegenüber, die eine Öffnung des Flugplatzes Dübendorf für die zivilaviatische Nutzung forderten. Nun hat er jedoch eine Neubeurteilung der Lage vorgenommen – und befürwortet die Fliegerei grundsätzlich.

Schüchtert der Flughafen Anwohner ein? (TA)

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Heinrich Ueberwasser, Anwalt von Fluglärmbetroffenen, kritisiert den Flughafen für einen wenig freundlichen Brief. Dort heisst es, man wolle nur Klarheit haben.

An die 10\'000 lärmgeplagte Hauseigentümer im Norden und Süden des Flughafens haben in den vergangenen Wochen das Schreiben des Flughafens Zürich bekommen. Es hätte Klarheit schaffen können. Denn das Bundesgerichtsurteil vom März dieses Jahres lässt kaum Fragen offen: Wer nach 1961 in Besitz einer von Fluglärm betroffenen Liegenschaft gekommen ist, hat kein Anrecht auf Entschädigung.

Südschneiser bieten Kooperation an – andere Vereine sind skeptisch (ZSZ)

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Die Fluglärmgegner im Süden spannen zusammen. Auch andere Organisationen werden aufgefordert, im gemeinsamen Kampf gegen einen Ausbau des Flughafens mitzumachen. Doch diese stellen klare Forderungen auf.

Der Verein Flugschneise Süd – Nein (VFSN) und die Stiftung gegen Fluglärm setzten auf Kooperation. Das ist an sich noch keine überraschende Meldung. Denn beide Organisationen setzen sich gegen Südanflüge und -abflüge vom Flughafen Zürich-Kloten ein. Adolf Spörri, Präsident der Stiftung mit Sitz in Gock­hausen, sagt, dass eine Fusion kein Thema sei.