Allgemeine News

Breite Front gegen Südstarts (ZSZ)

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Die vorgesehenen jährlich 13\'000 Südstarts vom Flughafen Kloten aus sind an der Podiumsdiskussion in der Vogtei Herrliberg schlecht weggekommen. Die Mehrzahl der Referenten und das Publikum liessen ihrem Ärger freien Lauf.

Einigermassen Verständnis für die vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) beschlossenen Massnahme mit den Südstarts bringt am Dienstagabend im Saal der Vogtei Herrliberg einzig der Walliseller Stefan Tschudin. auf. «Der Flughafen Zürich ist für die ganze Schweiz zentral», sagt der Leiter Betrieb der Flughafen Zürich AG.

SR Technics streicht 200 Stellen (ZU)

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Der Abbau hat begonnen: SR Technics streicht in Kloten 200 Stellen. Dies im Rahmen der im letzten Jahr angekündeten Entlassung von bis zu 300 Mitarbeitenden.

In Kloten entlässt die SR Technics in diesen Tagen 200 Mitarbeitende. Angekündet war der Abbau schon lange: Im Juli 2015 hat die Flugzeugwartungsfirma über 300 Kündigungen bis 2017 informiert. Nun wird also ein Grossteil dieser Androhung etwas mehr als ein Jahr später in die Realität umgesetzt.

13 000 Südstarts über den See (ZSZ)

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Die Region Zürichsee kommt im neuen Sachplan Infrastruktur Luftfahrt schlecht weg. Dieser sieht pro Jahr rund 13 000 Südstarts geradeaus am Flughafen Zürich vor. Vertreter des Fluglärmforums Süd sprechen von «Hiobsbotschaft» und «Katastrophe». Sie kündigen Widerstand an.

Christian Dietz-Saluz

Schlimmer hätte es für den Süden nicht kommen können. Der für die Entwicklung und den Betrieb des Flughafens Zürich massgebliche Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL) erhielt Anpassungen.

«Wir werden angelogen und über den Tisch gezogen» (ZSZ)

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Die Auflage der neusten Pläne des Bundes für den Flughafen stehen unmittelbar bevor. In Küsnacht wappnen sich die Fluglärmgegner bereits für den Fall, dass Südstarts geradeaus eingeführt werden.

von Philippa Schmidt

Der Unmut über den Fluglärm war förmlich greifbar: Gut 180 Interessierte besuchten den Informationsabend über die Südstarts am Dienstag in Küsnacht. Der Gastgeber, das Bürgerforum Küsnacht, musste im reformierten Kirchgemeindehaus sogar nachstuhlen.

Flughafen Zürich: Keine striktere Nachtflugsperre (finanzen)

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Der Zürcher Kantonsrat verlangt keine striktere Einhaltung der Nachtflugsperre am Flughafen. Zudem lehnt er es ab, dass für Flüge nach 22 Uhr markant höhere Gebühren erhoben werden.

Der Kantonsrat hat am Montag zwei Postulate von Grünen und SP mit 103 zu 69 beziehungsweise 102 zu 69 Stimmen abgelehnt.

Eines der Postulate wollte erreichen, dass die Nachtflugsperre von 23 bis 6 Uhr strikt eingehalten wird. Die Möglichkeit, dass zum Verspätungsabbau zwischen 23.00 und 23.30 Uhr ohne besondere Bewilligung gestartet oder gelandet werden kann, solle gestrichen werden.

Kantonsrat für «Pistenverlängerungen vors Volk» (ZU)

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Das Zürcher Volk soll sich künftig auch dann zu einem Pistenausbau äussern, wenn der Kantonsrat diesen ablehnt. Der Kantonsrat hat die Volksinitiative «Pistenverlängerungen vors Volk» deutlich angenommen.

Das Zürcher Volk soll künftig auch dann über Pistenveränderungen am Flughafen abstimmen können, wenn der Kantonsrat einen entsprechenden Antrag des Regierungsrates ablehnt.

High noon in der Flughafenfrage (ZU)

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Im Kantonsrat geht es am Montag mit dem Thema Pistenverlängerungen in die nächste Phase. Ende September wird der Bund dann seine Pläne für den Flughafen vorstellen, in denen die Pistenverlängerungen auch eine zentrale Rolle spielen werden.

Der zweite Teil des Sachplans Infrastruktur Luftfahrt (SIL 2) für den Flughafen Zürich soll Ende September der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Mit diesem Papier legt der Bund seine Strategie für die zivile Luftfahrt in Kloten fest.

Gemeinden lancieren neue Idee für den Flugplatz Dübendorf (TA)

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Der Bund hat gestern bekräftigt, dass der Flugplatz künftig in erster Linie der Geschäftsfliegerei dienen soll.

Das Seilziehen um die Zukunft des Flugplatzes Dübendorf geht in die nächste Runde. Gestern hat der Bundesrat die planungsrechtlichen Grundlagen dafür gelegt, dass der Flugplatz künftig von der zivilen Fliegerei genutzt werden kann. Er hat die notwendigen Änderungen des Sachplans Militär und des Sachplans Infrastruktur Luftfahrt genehmigt.