Wetteifern mit Dubai Airport? (NZZ)
Der Zürcher Flughafen befördert 27 Millionen Passagiere pro Jahr, Dubai 80 Millionen.
Der Zürcher Flughafen befördert 27 Millionen Passagiere pro Jahr, Dubai 80 Millionen.
2012 kam ein Bericht von verschiedenen Fachleuten zu einem wenig schmeichelhaften Befund. Die Sicherheit am Flughafen Zürich müsse verbessert werden. Nun hat der Bundesrat festgelegt in welche Richtung diese Massnahmen gehen sollen: Starts Richtung Süden über die Stadt Zürich und andere dichtbesiedelte Gebiete und längere Pisten.
Der Bundesrat holt Zürich mit einem Paukenschlag aus den Sommerferien zurück. Am Mittwoch hat er entschieden, dass am Flughafen Zürich künftig auch Südstarts geradeaus möglich sein sollen – bei Bise und Nebel. Das bedeutet, dass Südstarts zu etwa fünf Prozent der Betriebszeit des Flughafens Zürich geflogen würden, wenn sie in einigen Jahren Teil eines rechtskräftigen Betriebsreglement werden.
Wen interessieren die Halbjahres-Geschäftszahlen der Lufthansa-Tochter Swiss? Oder muss man diese Zahlen verbreiten, damit Bürgerinnen und Bürger im demokratischen Prozess informiert mitreden können?
Die Hauptausgabe der SRF-Tagesschau (2.8.2017) findet das eine oder das andere.
Für die ARD-Tagesschau wie auch für die ZDF-Tagesschau dagegen waren die Halbjahreszahlen der deutschen Lufthansa kein Thema.
Wenn Aussenminister Didier Burkhalter Ende Oktober den Bundesrat verlässt, ist er 57 Jahre alt. Bis er das Rentenalter erreicht, dauert es also noch ein wenig. Auch Doris Leuthard will spätestens Ende der Legislatur im Herbst 2019 zurücktreten. Mit 56 Jahren hätte auch sie noch Zeit für weitere berufliche Herausforderungen.
Doch wie gut sind Bundesräte auf dem Arbeitsmarkt vermittelbar?
Der Streit um die nächtliche Lärmbelastung am Flughafen Zürich erhält frische Luft. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) hat am Donnerstag den Bericht veröffentlicht, in dem der Flughafen Zürich die Lärmbelastung nach den Vorgaben der Lärmschutzverordnung ausweist.
Das Komitee Weltoffenes Zürich hat seinen Forderungskatalog angepasst. Ausschlag hätten die Erfolge der letzten zwei Jahre gegeben, schreibt der Verein in einer Mitteilung. So sei die Volksinitiative «Pistenveränderungen vors Volk!» angenommen und die Verlängerungen der Pisten 28 und 32 raumplanerisch gesichert worden.
Roger Liebi und Markus Knauss, die Schwergewichte der SVP und der Grünen, verband bis auf eine gescheiterte Stadtratkandidatur bisher kaum etwas.
Einstimmig billigte der Gemeinderat Hohentengen die Stellungnahme der Gemeinde gegen das kürzlich gestellte Gesuch der Flughafen Zürich AG an das schweizerische Bundesamt für Zivilluftfahrt auf Teilgenehmigung des Betriebsreglements 2014. Es sieht unter anderem die Absenkung der Höhen bei startenden Maschinen vor.