Allgemeine News

NZZ: Regierung für gekrümmten Nordanflug

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Entgegennahme eines Postulats

stü. Die seit einiger Zeit erfolgenden, vermehrten Ostanflüge auf den Flughafen Zürich und die ab nächsten Herbst geplanten Südanflüge «können und dürfen» laut der Regierung «nur eine Übergangslösung sein». Damit das Korsett der deutschen Flugverbote auf andere Weise als durch Überflüge über dichtestbesiedeltes Gebiet gelockert werden kann, will die Regierung deshalb den Flughafen darin unterstützen, die Planungen für einen gekrümmten Nordanflug weiter voranzutreiben.

Gekrümmter Anflug und gestreckter Abflug (NZZ)

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Flughafen Zürich als Spielball der Politik

Der gekrümmte Nordanflug, der als Alternative zu den Ost- und den bevorstehenden Südanflügen in Prüfung steht, hat Auswirkungen auf das ganze System der An- und Abflugwege. Die politischen Rahmenbedingungen müssen noch erarbeitet werden, die technische Planung obliegt der Flugsicherung Skyguide. Der Nordanflug über Schweizer Gebiet ist frühestens ab 2006 möglich

ege.

NZZ: Wertminderungen um bis zu dreissig Prozent

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Der Zürcher Immobilienmarkt im Sog der Südanflüge

Die im Oktober einsetzenden Südanflüge werden Gemeinden treffen, die bisher nicht durch Fluglärm belastet waren. Bis jetzt sind nur wenige konkrete Auswirkungen auf den Immobilienmarkt zu verzeichnen. Doch rechnen Immobilienspezialisten mit deutlichen Preisabstrichen in den betroffenen Gebieten nach Beginn der Südanflüge. Schätzungen über Abwertungen schwanken zwischen zehn und dreissig Prozent.

(NZZ, 29.7.03)

NZZ: Flughafen Zürich verliert an Terrain

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Streckenabbau der Swiss wird nicht voll kompensiert

Der Flughafen Zürich ist vom Streckenabbau der Swiss, der mit dem Winterflugplan 2003/2004 umgesetzt wird, am stärksten betroffen. 70 Destinationen bietet die Swiss ab Zürich noch an. 14 Zielorte in Europa und 8 im Interkontinentalverkehr werden von der nationalen Fluggesellschaft nicht mehr bedient. Ein Teil der Strecken wird bereits heute durch andere Fluggesellschaften abgedeckt, zum Teil werden andere Airlines neu in die Lücken springen. Voll ausgeglichen werden die Ausfälle der Swiss jedoch nicht.

AZ: Der unselige Zwist um den Flughafen Kloten

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Was ist mit den Zürchern los? Zu Tausenden gehen sie auf die Strasse, führen Transparente mit sich, schmähen Bundesrat Moritz Leuenberger und Volkswirtschaftsdirektor Ruedi Jeker, und dabei sind honorige Bürgerinnen und Bürger samt dem Zürcher Stadtrat. Dabei sind auch Bewohner von Fällanden, Maur, dem Weiler Benglen und von weiteren Dörfern dies- und jenseits des Pfannenstiels. Sie alle wünschen die Südanflüge zum Teufel.

Südanflug ab Herbst soll Sicherheitsrisiko sein (NZZ)

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Kritik von Pilotenverbänden

Der Südanflug auf den Flughafen Zürich über die Pfannenstielregion, über Dübendorf und Schwamendingen, wie er von deutschen Verfügungen ab Herbst dieses Jahres erzwungen wird, sei ein Sicherheitsrisiko. Diese Meinung vertreten die deutsche Vereinigung Cockpit (Neu-Isenburg), die European Cockpit Association (Brüssel) und die Swiss Alpa (Airline Pilots Association, Kloten) in einer gemeinsamen Medienmitteilung.

AZ: «Wir wollen Dialog statt Diktat»

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Interview Der Zürcher Regierungspräsident Huber, der Fluglärm und der Aargau

...Und der Preis für den Aargau ist der «gekröpfte Nordanflug»?

Huber: Die Topografie und - damit zusammenhängend - die Siedlungsentwicklung der letzten Jahrzehnte zeigen klar auf, wo es sinnvoll ist an- und abzufliegen - und wo nicht. Es geht dem Kanton Zürich nicht darum, Nachbarkantone wie zum Beispiel den Aargau zu belasten. Aber ich muss deutlich in Erinnerung rufen: 95 Prozent des Fluglärms werden von Zürich getragen.

ZOL: Nordanflüge über Schweizer Gebiet forcieren

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Der gekrümmte oder gekröpfte Nordanflug bildet ein Hauptthema in der Anflugs-Diskussion um den Flughafen Zürich. Weshalb macht diese Lösung Sinn und wie schnell könnte sie realisiert werden?

Die Behauptung, dass die Einführung eines solchen Anflugverfahrens bis zu zehn Jahre dauern soll, hat viel mit Berner Beamtengehabe, wenig aber mit pragmatischen Lösungsansätzen zu tun. Spricht man mit Piloten mit weltweiter Flugerfahrung, stellt der Nordanflug auf Schweizer Gebiet überhaupt kein Problem dar. «Das machen wir in den USA standardmässig», lautet ihre Meinung dazu.

AvU: Mit Trillerpfeifen gegen den Fluglärm

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Zwischen 7000 bis 10 000 Personen folgten dem Aufruf des Verbundes «Flugschneise Süd - Nein» und demonstrierten am Samstag in Zürich gegen die drohenden Südanflüge. Die Protestaktion, mit Stadtpräsident Elmar Ledergerber sowie zahlreichen Stadträten an der Spitze, verlief durchwegs friedlich.

Die Augen der Figur sind weit aufgerissen, das Gesicht ist schmerzverzerrt. «Der Schrei», ein Meisterwerk des berühmten norwegischen Malers Edvard Munch, wird von zahlreichen Demonstrierenden durch Zürichs Strassen getragen.