Allgemeine News

Steigende Aggressivität bei Fluglärmklagen (NZZ)

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Bei der Flughafenbetreiberin Unique gingen 2003 rund 4000 Klagen gegen Fluglärm ein. Das Call-Center wurde personell aufgestockt, der Anteil an schriftlichen Reklamationen und E-Mails ist steigend. Beschwerden gehen auch beim Departement Leuenberger ein. Zum Teil höchst geharnischte Post erhalten die Fluggesellschaften. (NZZ, 3.1.04)

Mehr Nachtruhe und neue Ängste (TA)

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Die provisorisch bewilligten Ost- und Südanflüge auf Kloten sollen in einem neuen Betriebsreglement verankert werden. Es bringt mehr Nachtruhe, weckt aber auch neue Befürchtungen.

Von Erwin Haas

Bis Ende Jahr muss der Flughafen Zürich auf Geheiss des Departements Leuenberger sein Gesuch um ein Betriebsreglement einreichen (TA vom Dienstag). In diesem Reglement, das vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) genehmigt werden muss, legt Unique An- und Abflugwege, Verfahren und Betriebszeiten fest, die über die «Verteilung» des Fluglärms entscheiden.

Plafonierung eint die Flughafenkritiker (NZZ)

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SVP und FDP lehnen Bewegungsbeschränkung ab

Die Beschränkung der Flugbewegungen auf dem Flughafen Zürich wird im Rahmen des bevorstehenden Mediationsverfahrens ein zentraler Diskussionsgegenstand sein. Unter den Flughafenkritikern ist sie unbestritten. Wirtschaftskreise und bürgerliche Parteien lehnen sie ab, Regierungsrat und Flughafen wollen nicht Stellung nehmen.

ark.

Unique reicht neues Betriebsreglement ein (NZZ)

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Gültigkeit bis zum Abschluss der Mediation

ege. Entsprechend der Verfügung des Bundesamtes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vom 2. Dezember 2003 wird die Flughafenbetreiberin bis Ende Jahr ein vorläufiges Betriebsreglement mit Umweltverträglichkeitsbericht beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) einreichen.

Schweizer Niederlage im Fluglärm-Streit mit Deutschland (NZZ)

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EU-Kommission weist Beschwerde ab

Der Schweizer Bundesrat ist mit seiner Beschwerde vor der EU-Kommission abgeblitzt. Diese hält die einseitigen Massnahmen Deutschlands im Fluglärm-Streit für angemessen und will keine Diskriminierung erkennen. Die Anflugregelung auf den Flughafen Zürich bleibt deshalb bestehen. Die Schweiz wird die Ablehnung wahrscheinlich vor dem Europäischen Gerichtshof anfechten.

(sda) Die EU-Kommission hat die Beschwerde des Bundesrats gegen die deutschen Flugbeschränkungen für den Flughafen Zürich abgelehnt.

Ärger über Südanflüge am Abend (TA)

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Kloten. - Am Mittwoch gab es die ersten abendlichen Landungen von Süden her auf die Piste 32 in Kloten.   Zwischen 22 Uhr und 22.15 Uhr flogen vier Maschinen über den Pfannenstiel und sorgten bei vielen Anwohnern für Wut und Verwirrung. Sie deckten die Flughafenbetreiberin Unique am Donnerstag mit einer Flut von Reklamationen ein.

Fluglärm - Knacknuss auch für Experten (NZZ)

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Unklare Auswirkungen eines veränderten Anflugwinkels

Mit der stufenweisen Einführung des Instrumentenlandesystems (ILS) wird die Südanfluglinie etwas flacher werden und nach Westen verlagert. Was das für die Lärmimmissionen konkret bedeutet, lässt sich nur abschätzen. Noch nicht entschieden scheint, auf welcher Höhe die Flugzeuge zum Endanflugpunkt geführt werden.

bt.

Süden bombardiert Call-Center (ZU)

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Eine Region tut sich mit den Landeanflügen besonders schwer: der Süden. Peter Meili, Verantwortlicher für das Call-Center von Unique, rechnet für diesen Monat mit über 600 Lärmklagen, was Rekord bedeutet.

 

Patrick Huber

Bis 1990 war die Welt für die Flughafendirektion (FDZ), Vorgängerin der privatisierten Unique, noch in Ordnung.

«Wir sahen die Flugzeuge im Langsamflug heranschwanken» (TA)

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Der Stadtrat war am Dienstagmorgen in Schwamendingen Ohren- und Augenzeuge der Südanflüge.

Von Daniel Suter

Um fünf Uhr früh kam gestern der Telefonalarm: Am Dienstag sei mit Südanflügen zu rechnen, das Wetter verhindere sie nicht. Eine gute Stunde später stand der gesamte Stadtrat mit Ausnahme des Stadtpräsidenten zusammen mit Quartierbewohnern an der Tramhaltestelle Luegisland in Schwamendingen. «Niemand von uns neun ist von den Südanflügen unmittelbar betroffen», sagte später Robert Neukomm, der Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements.