Allgemeine News

Kampfjets weg - doch mehr Lärm (TA-Online)

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Die Kampfjets in Dübendorf könnten schon Ende Jahr verschwinden, das gäbe mehr Platz für Kloten. Und Deutschland verweigert die Mediation. Ein Dämpfer für Südanfluggegner.

Für die Bevölkerung rund um den Flughafen Zürich sieht die Fluglärmzukunft düster aus. Zu ihrem Eindruck, dass sie von den politischen Entscheidungsträgern zu Gunsten der Luftverkehrslobby über den Tisch gezogen und per Notrecht ihrer demokratischen Rechte beraubt werden, passt eine weitere Nachricht von gestern Freitag.

Schweizer bleiben unter sich (Südkurier)

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Das Schweizer Mediationsverfahren, das die Flugverkehrsbelastung rund um den Flughafen Zürich-Kloten

Kreis Waldshut (mhe) Nach der Information, die Landrat Bernhard Wütz am Mittwoch dem Waldshuter Kreistag gab, werden an dem Mediationsverfahren weder Vertreter der Bundesregierung oder des Landes Baden-Württemberg noch die deutschen Bundestags- und Landtagsabgeordneten aus der Grenzregion oder die Bürgerinitaitiven teilnehmen.

Swiss-Aktionäre geben sich meist zugeknöpft (NZZ-Online)

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Ablehnung neuer Finanzspritzen

Die meisten Grossaktionäre der Swiss scheinen weiterhin nicht bereit, der Airline mit einer erneuten Finanzspritze unter die Arme zu greifen. Bei einer Umfrage am Montag war der Grundtenor ablehnend. Damit rückt der angestrebte Betriebskredit für die Swiss wieder in weite Ferne. Ein Zusage über 10 Mio. Fr. für die bedrängte Fluggesellschaft kam hingegen vom Amag-Besitzer Walter Haefner. (NZZ-Online, 19.1.04)

 

Dübendorf: Stadtrat ruft zur Teilnahme an der Demo gegen die Südanflüge auf

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Schon bald drei Monate haben Einwohnerinnen und Einwohner im Bereich der provisorischen Anflugschneise Süd die morgendlichen, äusserst bedrohlich wirkenden und lärmintensiven Südanflüge zu ertragen. Dabei ist klar, dass es für dieses Anflugregime keine rechtliche Grundlage gibt und es ist verständlich, dass sich Bevölkerung und Behörden mit allen möglichen Mitteln dagegen zur Wehr setzen. Am 31. Januar findet in Kloten eine Grossdemonstration des Verbundes Flugschneise Süd - Nein statt.

Steigende Aggressivität bei Fluglärmklagen (NZZ)

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Bei der Flughafenbetreiberin Unique gingen 2003 rund 4000 Klagen gegen Fluglärm ein. Das Call-Center wurde personell aufgestockt, der Anteil an schriftlichen Reklamationen und E-Mails ist steigend. Beschwerden gehen auch beim Departement Leuenberger ein. Zum Teil höchst geharnischte Post erhalten die Fluggesellschaften. (NZZ, 3.1.04)

Mehr Nachtruhe und neue Ängste (TA)

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Die provisorisch bewilligten Ost- und Südanflüge auf Kloten sollen in einem neuen Betriebsreglement verankert werden. Es bringt mehr Nachtruhe, weckt aber auch neue Befürchtungen.

Von Erwin Haas

Bis Ende Jahr muss der Flughafen Zürich auf Geheiss des Departements Leuenberger sein Gesuch um ein Betriebsreglement einreichen (TA vom Dienstag). In diesem Reglement, das vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) genehmigt werden muss, legt Unique An- und Abflugwege, Verfahren und Betriebszeiten fest, die über die «Verteilung» des Fluglärms entscheiden.

Plafonierung eint die Flughafenkritiker (NZZ)

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SVP und FDP lehnen Bewegungsbeschränkung ab

Die Beschränkung der Flugbewegungen auf dem Flughafen Zürich wird im Rahmen des bevorstehenden Mediationsverfahrens ein zentraler Diskussionsgegenstand sein. Unter den Flughafenkritikern ist sie unbestritten. Wirtschaftskreise und bürgerliche Parteien lehnen sie ab, Regierungsrat und Flughafen wollen nicht Stellung nehmen.

ark.

Unique reicht neues Betriebsreglement ein (NZZ)

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Gültigkeit bis zum Abschluss der Mediation

ege. Entsprechend der Verfügung des Bundesamtes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vom 2. Dezember 2003 wird die Flughafenbetreiberin bis Ende Jahr ein vorläufiges Betriebsreglement mit Umweltverträglichkeitsbericht beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) einreichen.

Schweizer Niederlage im Fluglärm-Streit mit Deutschland (NZZ)

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EU-Kommission weist Beschwerde ab

Der Schweizer Bundesrat ist mit seiner Beschwerde vor der EU-Kommission abgeblitzt. Diese hält die einseitigen Massnahmen Deutschlands im Fluglärm-Streit für angemessen und will keine Diskriminierung erkennen. Die Anflugregelung auf den Flughafen Zürich bleibt deshalb bestehen. Die Schweiz wird die Ablehnung wahrscheinlich vor dem Europäischen Gerichtshof anfechten.

(sda) Die EU-Kommission hat die Beschwerde des Bundesrats gegen die deutschen Flugbeschränkungen für den Flughafen Zürich abgelehnt.

Ärger über Südanflüge am Abend (TA)

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Kloten. - Am Mittwoch gab es die ersten abendlichen Landungen von Süden her auf die Piste 32 in Kloten.   Zwischen 22 Uhr und 22.15 Uhr flogen vier Maschinen über den Pfannenstiel und sorgten bei vielen Anwohnern für Wut und Verwirrung. Sie deckten die Flughafenbetreiberin Unique am Donnerstag mit einer Flut von Reklamationen ein.