Neue Hoffnung für den Flughafen (TA)
Das Bundesverwaltungsgericht in Deutschland gibt Unique und Swiss eine neue Chance, die Anflugbeschränkungen am Rhein rechtlich prüfen zu lassen.
Das Bundesverwaltungsgericht in Deutschland gibt Unique und Swiss eine neue Chance, die Anflugbeschränkungen am Rhein rechtlich prüfen zu lassen.
Stuttgart sagt ab - Bund und Landkreise zögern
Im Hinblick auf das bevorstehende Mediationsverfahren um den Flughafen zeichnet sich ein teilweises Abseitsstehen deutscher Gesprächspartner ab. Während Bund und Landkreise noch zögern, hat das Land Baden-Württemberg bereits definitiv abgesagt. (NZZ, 28.1.04)
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Erfolg für Swiss und Unique
Die Fluggesellschaft Swiss und die Flughafen Zürich AG können eine abgewiesene Klage gegen die deutschen Flugbeschränkungen nun doch weiterziehen. Das deutsche Verfassungsgericht hat ein Urteil des Verwaltungsgerichts Mannheim aufgehoben, das eine Revision ausgeschlossen hatte. (NZZ-Online)
Insgesamt 666 Südanflüge wurden von Oktober bis Ende Dezember 2003 auf dem Flughafen Zürich abgewickelt.
«Das entspricht 3,4 Prozent der total 19 819 Landungen oder 1,7 Prozent aller Flugbewegungen», so Unique-Sprecher Andreas Siegenthaler zu einer Meldung von Radio 24.
Thomas Morf, Präsident des Vereins Flugschneise Süd, ist für die Zukunft pessimistisch: «Die Anzahl der Südanflüge wird mit den neuen Landeanflugsystemen massiv zunehmen.» Um gegen diese Anflüge zu demonstrieren, ist für Samstag eine weitere Kundgebung geplant.
Schwarze Zahlen aber als Voraussetzung
Finanzminister Hans-Rudolf Merz steht einer Kapitalerhöhung bei der Fluggesellschaft Swiss nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber. Vorher muss die Swiss aber laut Merz aus eigener Kraft in die schwarzen Zahlen fliegen. (NZZ, 25.1.04)
Interessengemeinschaft Flughafen fordert klare Ziele
Die Frage, wie der Lärmstreit um den Flughafen Zürich geschlichtet werden kann, tangiert nicht nur die Flughafenanwohner. Die Bedeutung der Luftfahrt für das Exportland Schweiz und die Notwendigkeit einer prospektiven Luftfahrtpolitik standen im Zentrum der Generalversammlung der Interessengemeinschaft Flughafen Zürich. (NZZ, 24.1.04)
Die Kampfjets in Dübendorf könnten schon Ende Jahr verschwinden, das gäbe mehr Platz für Kloten. Und Deutschland verweigert die Mediation. Ein Dämpfer für Südanfluggegner.
Für die Bevölkerung rund um den Flughafen Zürich sieht die Fluglärmzukunft düster aus. Zu ihrem Eindruck, dass sie von den politischen Entscheidungsträgern zu Gunsten der Luftverkehrslobby über den Tisch gezogen und per Notrecht ihrer demokratischen Rechte beraubt werden, passt eine weitere Nachricht von gestern Freitag.
Das Schweizer Mediationsverfahren, das die Flugverkehrsbelastung rund um den Flughafen Zürich-Kloten
Kreis Waldshut (mhe) Nach der Information, die Landrat Bernhard Wütz am Mittwoch dem Waldshuter Kreistag gab, werden an dem Mediationsverfahren weder Vertreter der Bundesregierung oder des Landes Baden-Württemberg noch die deutschen Bundestags- und Landtagsabgeordneten aus der Grenzregion oder die Bürgerinitaitiven teilnehmen.
Ablehnung neuer Finanzspritzen
Die meisten Grossaktionäre der Swiss scheinen weiterhin nicht bereit, der Airline mit einer erneuten Finanzspritze unter die Arme zu greifen. Bei einer Umfrage am Montag war der Grundtenor ablehnend. Damit rückt der angestrebte Betriebskredit für die Swiss wieder in weite Ferne. Ein Zusage über 10 Mio. Fr. für die bedrängte Fluggesellschaft kam hingegen vom Amag-Besitzer Walter Haefner. (NZZ-Online, 19.1.04)