Allgemeine News

Das Bazl wird umgebaut (TA-Online)

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Beim Bundesamt für Zivilluftfahrt werden die beiden Hauptaufgaben Luftsicherheit und Luftverkehrspolitik künftig getrennt. Mit dem Umbau des Bundesamts werden 60 neue Stellen geschaffen.

Der Umbau sei ein «Riesenprojekt», sagte Verkehrsminister Moritz Leuenberger vor den Medien. Die beiden Hauptaufgaben des Bazl, die Luftsicherheit und die Luftverkehrspolitik, werden künftig scharf getrennt.

Schock bei Skyguide, Kapazität wird reduziert (TA)

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Nach dem Mord an einem ihrer Mitarbeiter hat Skyguide Massnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit und zum Schutz der Mitarbeiter erlassen: Die Kapazität der Überflüge im Luftraum Zürich wird ab heute um 40 Prozent reduziert.

Die Massnahme werde zu Verspätungen führen, teilte Skyguide in einem Communiqué am Mittwochmorgen mit. Dieser Beschluss des Krisenstabes betreffe auch die An- und Abflüge von und nach Zürich. Die Vorsichtsmassnahme diene der Sicherheit und solle die Schockbelastung der Mitarbeitenden auffangen.

«Wir dürfen nicht resignieren» (Vorstadt)

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Am Dienstag vergangener Woche präsentierte Unique ein neues Betriebsreglement für den Flughafen Zürich. Bei Fluglärmgegnern und den Schwamendingern kein Grund zur Freude.

Von Lilian Spörri

«Absolut schlecht» sei das einhellige Echo der Quartierbevölkerung auf die geplanten Neuerungen gewesen, erzählt Roger Tognella, Quartiervereinspräsident von Schwamendingen. «Wir sind enorm enttäuscht über das, was Unique da plant», fügt er an.

Bald auch Starts über das Glattal? (Glattaler)

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Das Gesuch für ein neues Betriebsreglement, Ende 2003 von Unique in Bern eingereicht, ist am Dienstag präsentiert worden. Es enthält unter anderem mehr Nachtruhe, flexiblere Starts und ein Dual-Landing.

von Oliver Steimann

Das neue Reglement liegt derzeit beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) zur Prüfung, ab März sollen die Kantone dazu angehört werden. Auch die öffentliche Auflage des Dossiers ist im Frühling vorgesehen. Stoff für Konflikte enthält es jede Menge.

Unique: Von den harschen Reaktionen überrascht (NZZ)

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Präsident und CEO von Unique zum Flughafenkonflikt

Die Flughafenverantwortlichen sind nach der Präsentation des Gesuchs für ein vorläufiges Betriebsreglement erneut stark in Kritik geraten. Im Gespräch nehmen Unique- Verwaltungsratspräsident Andreas Schmid und CEO Josef Felder Stellung zu den Vorwürfen und äussern sich über mögliche Strategien zur Beilegung des Konflikts und zur Problematik der Verspätungen.

Fluglärm - jetzt für alle (Kommentar TA)

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Von Erwin Haas

Mit ihrem neuen Betriebsreglement will die Flughafenbetreiberin Unique einen verspätungsfreien Flugbetrieb sichern; sie beantragt zu diesem Zweck ein anderes Start- und Landeregime. Die Folgen sind absehbar: Gebiete, die bislang nicht unter Fluglärm litten, werden neu davon betroffen sein, und bereits belastete Regionen werden noch stärker mit Lärm eingedeckt werden.

Ein Fastzusammenstoss mit Folgen (NZZ)

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Der Flughafen Zürich muss seine Kapazität reduzieren - die Verspätungen nehmen noch mehr zu

Francesco Benini

Nach einem Fastzusammenstoss über dem Flughafen Zürich haben die Behörden eine Reduktion der Flugbewegungen angeordnet. Die Zahl der «Near Misses» über der Schweiz steigt. (NZZ, 15.2.04)

Im August 2003 ist es über dem Flughafen Zürich zu einem Fastzusammenstoss zweier Flugzeuge gekommen. Dies hat auf Anfrage Andrea Muggli bestätigt.

Keine Steuererleichterungen wegen Fluglärm (NZZ)

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Eigenmietwerte werden nicht angepasst

Wer ein Haus oder eine Wohnung unter den neuen Ost- oder Südanflugrouten zum Flughafen Zürich besitzt, kann in der Steuererklärung dieses Jahr keinen tieferen Eigenmietwert einsetzen. Für eine solche Reduktion gebe es keine in der Praxis verwendbaren objektiven Kriterien, begründete die Zürcher Finanzdirektion am Freitag ihren Entscheid. In begründeten Einzelfällen sollen Ausnahmen aber möglich sein. (NZZ-Online, 13.2.04)

Steuern sparen wegen Fluglärm? (ZSZ)

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Erste Steuererklärung nach Einführung des Südanflugs - ein heisser Frühling steht bevor 

Die Wut über die Südanflüge wird sich auch in Steuererklärungen niederschlagen: Viele Hauseigentümer pochen darauf, den Wert ihrer Liegenschaft massiv herunterzusetzen. Das können sie tun in Form einer begründeten Beilage zur Steuererklärung, heisst es aus betroffenen Gemeinden.