Allgemeine News

Unique: Von den harschen Reaktionen überrascht (NZZ)

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Präsident und CEO von Unique zum Flughafenkonflikt

Die Flughafenverantwortlichen sind nach der Präsentation des Gesuchs für ein vorläufiges Betriebsreglement erneut stark in Kritik geraten. Im Gespräch nehmen Unique- Verwaltungsratspräsident Andreas Schmid und CEO Josef Felder Stellung zu den Vorwürfen und äussern sich über mögliche Strategien zur Beilegung des Konflikts und zur Problematik der Verspätungen.

Fluglärm - jetzt für alle (Kommentar TA)

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Von Erwin Haas

Mit ihrem neuen Betriebsreglement will die Flughafenbetreiberin Unique einen verspätungsfreien Flugbetrieb sichern; sie beantragt zu diesem Zweck ein anderes Start- und Landeregime. Die Folgen sind absehbar: Gebiete, die bislang nicht unter Fluglärm litten, werden neu davon betroffen sein, und bereits belastete Regionen werden noch stärker mit Lärm eingedeckt werden.

Ein Fastzusammenstoss mit Folgen (NZZ)

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Der Flughafen Zürich muss seine Kapazität reduzieren - die Verspätungen nehmen noch mehr zu

Francesco Benini

Nach einem Fastzusammenstoss über dem Flughafen Zürich haben die Behörden eine Reduktion der Flugbewegungen angeordnet. Die Zahl der «Near Misses» über der Schweiz steigt. (NZZ, 15.2.04)

Im August 2003 ist es über dem Flughafen Zürich zu einem Fastzusammenstoss zweier Flugzeuge gekommen. Dies hat auf Anfrage Andrea Muggli bestätigt.

Keine Steuererleichterungen wegen Fluglärm (NZZ)

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Eigenmietwerte werden nicht angepasst

Wer ein Haus oder eine Wohnung unter den neuen Ost- oder Südanflugrouten zum Flughafen Zürich besitzt, kann in der Steuererklärung dieses Jahr keinen tieferen Eigenmietwert einsetzen. Für eine solche Reduktion gebe es keine in der Praxis verwendbaren objektiven Kriterien, begründete die Zürcher Finanzdirektion am Freitag ihren Entscheid. In begründeten Einzelfällen sollen Ausnahmen aber möglich sein. (NZZ-Online, 13.2.04)

Steuern sparen wegen Fluglärm? (ZSZ)

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Erste Steuererklärung nach Einführung des Südanflugs - ein heisser Frühling steht bevor 

Die Wut über die Südanflüge wird sich auch in Steuererklärungen niederschlagen: Viele Hauseigentümer pochen darauf, den Wert ihrer Liegenschaft massiv herunterzusetzen. Das können sie tun in Form einer begründeten Beilage zur Steuererklärung, heisst es aus betroffenen Gemeinden.

Alarmierende Befunde (NZZ)

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Das einst vorbildliche, hoch entwickelte Sicherheitsbewusstsein im schweizerischen Luftverkehr habe im Verlauf der letzten Jahre gelitten, beschied ein holländisches Expertenteam Bundesrat Leuenberger im von ihm bestellten Gutachten über das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) im vergangenen Jahr. Seit dem Dienstag liegt ein weiterer «Wälzer» auf dem Tisch, der diesen Befund bestätigt. Das Büro für Flugunfalluntersuchungen (BFU) hat bei seinen Abklärungen zum Crossair-Unglück im November 2001 weit, vielleicht ungewöhnlich weit ausgeholt.

Skyguide: «Keine Indizien für Fehlleistungen» (TA)

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Die Flugsicherung Skyguide wehrt sich gegen den Eindruck, sie trage Mitschuld am Crossair-Absturz vom November 2001.

Es gebe keine Indizien für Fehlleistungen, erklärt Skyguide-Sprecher Patrick Herr heute Abend. Der Personalbestand der Flugsicherung stehe gemäss dem Expertenbericht in keinem Zusammenhang mit dem Unglück - weder mit den Ursachen noch den Faktoren, die zum Absturz beitrugen. Der Bericht des Büros für Flugunfalluntersuchungen (BFU) enthalte auch keine Empfehlungen für Skyguide.

Die Crew der Schweizer Flugsicherung sei angemessen besetzt gewesen.

Sicherheit hat Priorität (Kommentar TA)

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Von Erwin Haas

Der Schlussbericht des Büros für Flugunfalluntersuchungen zum Crossair-Absturz bei Bassersdorf lässt an Klarheit nichts zu wünschen übrig. Der Pilot sank über den Hügeln im Osten des Flughafens bewusst unter die Mindestflughöhe, der Kopilot hat ihn nicht daran gehindert. Das ist auf der Skala des aviatischen Leichtsinns so fahrlässig wie der Versuch eines Mannes, mit seinen Kindern im Fond als Geisterfahrer von Zürich nach Bern zu fahren.

Berlin will weniger als 100 000 Flugbewegungen

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Eine alte Drohung in neuem Gewand  
 
Obwohl die deutsche Regierung durch die einseitige Rechtsverordnung zur Begrenzung der Überflüge über Südbaden Fakten geschaffen hat, die an Klarheit nichts zu wünschen übrig lassen, gibt es in der verfahrenen Situation um den Flughafen Zürich offenkundig noch Interpretationsspielräume.