Allgemeine News

Alarmierende Befunde (NZZ)

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Das einst vorbildliche, hoch entwickelte Sicherheitsbewusstsein im schweizerischen Luftverkehr habe im Verlauf der letzten Jahre gelitten, beschied ein holländisches Expertenteam Bundesrat Leuenberger im von ihm bestellten Gutachten über das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) im vergangenen Jahr. Seit dem Dienstag liegt ein weiterer «Wälzer» auf dem Tisch, der diesen Befund bestätigt. Das Büro für Flugunfalluntersuchungen (BFU) hat bei seinen Abklärungen zum Crossair-Unglück im November 2001 weit, vielleicht ungewöhnlich weit ausgeholt.

Skyguide: «Keine Indizien für Fehlleistungen» (TA)

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Die Flugsicherung Skyguide wehrt sich gegen den Eindruck, sie trage Mitschuld am Crossair-Absturz vom November 2001.

Es gebe keine Indizien für Fehlleistungen, erklärt Skyguide-Sprecher Patrick Herr heute Abend. Der Personalbestand der Flugsicherung stehe gemäss dem Expertenbericht in keinem Zusammenhang mit dem Unglück - weder mit den Ursachen noch den Faktoren, die zum Absturz beitrugen. Der Bericht des Büros für Flugunfalluntersuchungen (BFU) enthalte auch keine Empfehlungen für Skyguide.

Die Crew der Schweizer Flugsicherung sei angemessen besetzt gewesen.

Sicherheit hat Priorität (Kommentar TA)

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Von Erwin Haas

Der Schlussbericht des Büros für Flugunfalluntersuchungen zum Crossair-Absturz bei Bassersdorf lässt an Klarheit nichts zu wünschen übrig. Der Pilot sank über den Hügeln im Osten des Flughafens bewusst unter die Mindestflughöhe, der Kopilot hat ihn nicht daran gehindert. Das ist auf der Skala des aviatischen Leichtsinns so fahrlässig wie der Versuch eines Mannes, mit seinen Kindern im Fond als Geisterfahrer von Zürich nach Bern zu fahren.

Berlin will weniger als 100 000 Flugbewegungen

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Eine alte Drohung in neuem Gewand  
 
Obwohl die deutsche Regierung durch die einseitige Rechtsverordnung zur Begrenzung der Überflüge über Südbaden Fakten geschaffen hat, die an Klarheit nichts zu wünschen übrig lassen, gibt es in der verfahrenen Situation um den Flughafen Zürich offenkundig noch Interpretationsspielräume.

Der Flughafen sah gelb (NZZ)

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Demonstration gegen Südanflüge in Kloten

«Sofortiger Stopp der unsinnigen Südanflüge» war die Hauptforderung der grossen Demonstration vom Samstag. Dabei wurde auch eine gleich lautende Resolution zuhanden der neuen Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer verabschiedet. Diese äusserte sich gleichentags an einer SVP-Veranstaltung erstmals öffentlich zum Flughafen. (NZZ, 2.2.04)

Rita Fuhrer ersetzt Ruedi Jeker im Unique-Verwaltungsrat (TA)

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ZÜRICH - Die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer ersetzt Ruedi Jeker im Verwaltungsrat der Flughafen Zürich AG (Unique). Der Kantonsrat stimmte dem Wechsel mit 130 zu 20 Stimmen zu. Dagegen stimmten die Grünen und die CVP.

Es sei sinnvoll, dass die für den Flughafen zuständige Regierungsrätin auch im Verwaltungsrat der Flughafen AG Einsitz nehme, fand der Gesamtregierungsrat.

Keulenschlag für den Flughafen (NZZ)

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Berlin verlangt weitere drastische Reduktion der Anflüge über Süddeutschland

Das deutsche Verkehrsministerium will die Zahl der Anflüge über Süddeutschland auf 80 000 beschränken. Dies bedeutet eine massive Verschärfung der deutschen Verordnung. Bundesrat Leuenberger versucht die Massnahme abzuwenden.

Der Südanflug wäre kein Provisorium mehr, sondern eine Lösung auf sehr lange Zeit.

Auf Crashkurs mit dem fernen Süden (ZU)

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KLOTEN / Thomas Morf (Präsident Flugschneise Süd – Nein) und Peter Staub (Schutzverbandspräsident) zur Grossdemonstration

Wie soll der Fluglärm verteilt werden? Mit diesem Thema befasst sich der Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Zürich (sbfz) seit langem. Der Verein Flugschneise Süd – Nein hat die Debatte neu angeheizt. Interview (Zürcher Unterländer, 31.1.04)

Ärger über Südanflüge mobilisiert Tausende (NZZ)

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Demo-01-2004.jpgKundgebung am Flughafen

Lautstark, aber friedlich haben gegen 10\'000 Personen am Samstag am Flughafen Zürich-Kloten gegen die Südanflüge protestiert. An der Kundgebung nahmen zahlreiche Vertreter von Gemeinde- und Stadtbehörden teil, darunter auch Zürichs Stadtpräsident Elmar Ledergerber. Der Flugverkehr wurde nicht behindert.

Aufmarsch der Südanflug-Gegner

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Demo-01-2004.jpgTausende haben am Flughafen gegen Südanflüge demonstriert. Mit dabei waren viele Gemeindepolitiker und der Stadtpräsident von Zürich.

Die Demonstrierenden aus diversen Zürchseegemeinden zogen mit gelben Ballons in der Hand, Transparenten und einheitlichen gelben Mützen vom Balsberg zum Flughafen. Am kilometerlangen Demozug mit Pfeifkonzert beteiligten sich auch diverse Behördenvertreter aus betroffenen Gemeinden, des Zürcher Oberlandes und am Zürichsee.