Allgemeine News

Mehrere tausend Einsprachen (NZZ)

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Neue Flughafen-Betriebsreglement stösst auf viel Opposition

Beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) sind mehrere tausend Einsprachen gegen das Betriebsreglement für den Flughafen Zürich eingegangen. Derweil informierten das BAZL und die Flugsicherung Skyguide Süddeutschland über das neue Reglement.

(sda) Ende letzter Woche war die Einsprachefrist gegen das neue Betriebsreglement abgelaufen. Beim BAZL gingen mehrere tausend Einsprachen ein, wie das Bundesamt am Montag schreibt.

Zürich erhebt Einsprache gegen Flughafen-Betriebsreglement (NZZ)

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(ap) Der Zürcher Stadtrat hat gegen das vorläufige Betriebsreglement für den Flughafen Zürich Einsprache eingelegt. Der Stadtrat will damit eine zeitliche Begrenzung der Südanflüge erreichen, wie am Mittwoch mitgeteilt wurde.

Südanflüge auf die Piste 34 sollen nur solange in Kraft bleiben, wie dies wegen der morgendlichen Sperrzeiten über deutschem Gebiet und fehlender Alternativen notwendig ist.

Keine Annäherung im Streit um Südanflüge (ZSZ)

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430 Personen an Podiumsdiskussion in der Hesli-Halle

Hunderte vom Fluglärm Betroffene fanden gestern Abend den Weg in die Küsnachter Hesli-Halle zum Podium «Südanflug - wie lange noch?». Von den Argumenten der Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer (SVP) und Hans Peter Staffelbach von der Unique AG liessen sie sich allerdings nicht beschwichtigen. Die Fronten bleiben verhärtet. (ZSZ, 29.4.2004)

Ab Freitag mehr Südanflüge (TA)

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Eine verbesserte Landehilfe für die Piloten bringt ab Freitag am Flughafen Zürich rund 15 Prozent mehr Südanflüge. Auf Piste 34 kann künftig auch bei schlechterem Wetter gelandet werden. (TA, 29.4.04)

Auszug:

An einem Mediengespräch am Mittwoch auf dem Flughafen informierte die Betreiberin Unique über die Konsequenzen: Sie rechnet mit rund 10 bis 20 Prozent mehr Südanflügen.

Bund genehmigt neues Landesystem für Piste 28 (NZZ)

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Rund 5500 Einsprachen abgewiesen

Das UVEK hat die Pläne für ein Instrumentenlandesystem auf der Piste 28 des Zürcher Flughafens genehmigt. Sollten Rekurse weiter gezogen werden, hätte dies keine aufschiebende Wirkung. (NZZ, 26.4.04)

Auszug:

(ap) Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat der Flughafen Zürich AG die Plangenehmigung für den Bau eines Instrumentenlandesystems auf der Piste 28 erteilt.

Globalisierung opfert Schwamendingen (ZSZ)

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Die Flughafenpolitik von Bund und Zürcher Regierung vernachlässigt die Gesundheit der Bevölkerung sträflich.

Die für die Flughafenpolitik verantwortlichen Behörden orientieren sich bis heute an den wirtschaftlichen Kriterien jener Organe, welche den Flughafen Zürich als internationale Drehscheibe etablieren wollen. Dabei vernachlässigen sie die Aspekte Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung.

Von Adriano Fontana, Prof. Dr.

Südanflug: Abstriche an der Sicherheit? (SG Tagblatt)

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Die Stadt Zürich weigert sich, ein Hindernis beim Südanflug auf Kloten mit einem Licht zu markieren. Das sei vorderhand nicht nötig, heisst es aus Bern, entgegen früherer Darstellung.

Von Stefan Hotz/Zürich

Unter Androhung von Haft oder Busse forderte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) im Februar den Zürcher Stadtrat auf, den Loorenkopfturm zu «befeuern» - was nicht bedeutet, ihn abzufackeln, sondern an seiner Spitze ein rotes Markierungslicht anzubringen. Der 35 Meter hohe Aussichtsturm auf dem Adlisberg liegt im Bereich der umstrittenen Südanflüge.

Für die Aargauer wäre der Lärm geringer als in Gockhausen (SZ)

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Unique-Chef Josef Felder über Zeitplan und Auswirkungen des gekröpften Nordanflugs:

"Was die Lärmbelästigung der Aargauer Bevölkerung betrifft, wäre diese bei weitem nicht vergleichbar mit der Lärmbelastung in Schwamendingen und Gockhausen" 

Interview von Arthur Rutishauser in der Sonntagszeitung mit Josef Felder:

Herr Felder, die Betroffenen des Südanflugs und ein Teil Ihrer Aktionäre kritisieren Sie scharf, weil der Flughafen keine Alternativen zu den Südanflügen sucht.

Umstrittene Beleuchtung (SZ)

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«Ob die Localizer-Anflüge auch ohne diese Befeuerung zugelassen werden könnten, ist derzeit in Prüfung», sagt Bazl-Sprecher Daniel Göring. Ein Bazl-Experte hatte im April 2003 festgehalten, die Hindernisbeleuchtung sei nötig.

Von Christian Maurer

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) prüft die Zulassung eines neuen Südanflugverfahrens auf dem Flughafen Zürich ohne die in einem Sicherheitsbericht geforderte Hindernisbeleuchtung.

Grund ist die Verschärfung der deutschen Nordanflugbeschränkungen auf den 30.

Weiter Anflüge von Süden (TA)

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Im vergangenen Juni hatte das Bazl die Südanflüge auf Piste 34 genehmigt. Beschwerden entzog es die aufschiebende Wirkung. Auch die Rekurskommission des Uvek stellte diese nicht wieder her. Beschwerden dagegen hat das Bundesgericht jetzt abgewiesen.

Laut den Lausanner Richtern hat die Rekurskommission des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Reko Uvek) bei ihrem Entscheid die Sicherheitsfragen ausreichend berücksichtigt. Die Beschwerdeführer hätten nichts vorgebracht, was weitere Abklärungen verlangen würde.