Allgemeine News

Unique verschiebt Lärmbericht (TA)

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Unique, die Betreiberin des Flughafens Zürich, verschiebt die Präsentation eines Grundlagenpapiers zu Fragen von Lärm und Entschädigungen. Unique wartet, bis der Bund den Bericht über die Luftfahrtpolitik genehmigt hat.

Die Veröffentlichung des Papiers war laut einer Mitteilung von Unique ursprünglich Ende September geplant. Unique will nun auf den Bund warten und das Grundlagenpapier auf den Bericht über die Luftfahrtpolitik abstimmen. (mu) (TA, 05.10.04)

Südanflug: Credit Suisse sieht Risiken für Immobilien (CASH)

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Eigenheimbesitzer aus den vom Fluglärm betroffenen Zürcher Gemeinden sind bei Hypothekarverhandlungen mit der Credit Suisse schlechter gestellt. Die Wirtschaftszeitung CASH zitiert eine entsprechende hausinterne Richtlinie der Grossbank zur Immobilienportfoliopolitik. Darin werden die Belehnungssätze für Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser in der lärmgeplagten Region jeweils um 5 Prozent gesenkt, weil «wegen der neuen An- und Abflugkorridore des Flughafens Kloten Wertverluste künftig möglich sind».

Mehr Sicherheit dank neuem Bazl-Chef (SonntagsBlick)

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Raymond Cron startet durch

BERN/ZÜRICH. Antreten zum Umbau! Bazl-Chef Raymond Cron (45) krempelt sein Bundesamt um. Das erste Gebot des Generalstabsobersts: Mehr Sicherheit am Himmel. Doch was alle wollen, stösst bei den Airlines auf Kritik.

Gestern bekam der Flughafen Zürich die harte Hand des Raymond Cron zu spüren. Ausgerechnet an einem Grosskampftag - zu Beginn der Herbstferien - musste die Flughafenbetreiberin Unique ihr An- und Abflugverfahren ändern. Die Sicherheitsabstände zwischen startenden und landenden Maschinen wurden zum Teil verdoppelt.

Bund reduziert Kapazität für mehr Sicherheit (NZZ)

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Flughafen erwartet grössere Verspätungen

Aus Sicherheitsgründen muss der Flughafen Zürich bei gleichzeitigen Landungen von Norden und Starts in Richtung Süden die Kapazität beschränken. Dies hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt kurzfristig verordnet. Flughafen und Swiss befürchten Verspätungen und kritisieren den Zeitpunkt des Erlasses unmittelbar vor den Herbstferien. (NZZ, 2.10.04)

Auszug:

ark.

Südanflüge: Die schwarze Liste der Credit Suisse (Cash)

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Immobilien in der Flugschneise werden bei der Hypothek klammheimlich heruntergestuft.

Banken haben lange geleugnet, dass sie die Immobilien in den lärmgeplagten Regionen um den Flughafen Zürich neu bewerten. Jetzt taucht eine Negativliste der Credit Suisse auf. (Cash, 30. September 2004)

Leo Müller

Die «schwarze Liste» der Credit Suisse benennt das Klumpenrisiko auf dem Immobilienmarkt mit Postleitzahlen: Gockhausen, Schwamendingen, Witikon, Pfaffhausen, Binz, Ebmatingen, Zollikerberg, Zumikon und Forch.

Weg frei für ILS auf Piste 28 (TA)

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Die Flughafenbetreiberin Unique erhält grünes Licht für den Bau des Instrumentenlandesystems auf der Piste 28 für Ostanflüge. Das Bundesgericht hat eine von mehreren Gemeinden erwirkte Sistierung des ILS-Projekts aufgehoben. (TA, 28.9.04

Auszug aus der Begründung:

Eine Zunahme der Anflüge aus dem Süden widerspreche schliesslich dem Umweltschutzrecht.

Südanflüge: 2005 ist das Jahr der Entscheidungen (Gde. Fällanden)

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Ein Jahr Südanflüge am 30. Oktober

In wenigen Wochen jährt sich die Einführung der provisorischen Südanflüge in den frühen Morgenstunden werktags, an Wochenenden und bei Biselagen auch abends. Alle politischen Zeichen sprechen dafür, dass bis Ende dieses Jahres der gekröpfte Nordanflug als Planungsgrundlage vorliegt. Somit würden Südanflüge, nach Genehmigung des gekröpften Nordanfluges durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt und nach Abschluss der Rechtsverfahren, nicht mehr nötig.

Leuenberger will Alternativen zu Atom-Endlager Benken (NZZ)

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«Kein Zusammenhang mit Fluglärm»

Bundesrat Moritz Leuenberger will die Suche nach einem Endlager für radioaktive Abfälle ausweiten. Er verlangte am Dienstag von der verantwortlichen Nagra Alternativen zum Standort Benken im Zürcher Weinland. Mit der Kontroverse mit Deutschland um die Anflüge auf Zürich-Kloten habe dies nichts zu tun. Neu könnten damit Aargauer und Solothurner Gebiete ins Spiel kommen.