Allgemeine News

Politiker von links bis rechts wollen Fluglärm-Vertrag auf Eis legen (TA)

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Deutschland soll den Staatsvertrag vor der Schweiz ratifizieren, fordern Parlamentarier aus SP, BDP, SVP. Die Schweiz soll «einen Gang zurückschalten».

Das Ringen um eine Lösung im Fluglärmstreit wird zum Politpoker. Wer ratifiziert den Staatsvertrag zuerst: Deutschland oder die Schweiz? Politiker von links bis rechts wollen verhindern, dass die Schweiz wie bereits beim Steuerdeal mit den Deutschen vorprescht und dann immer neue Konzessionen machen muss.

SVP-Nationalrat Alfred Heer fordert daher, die Ratifizierung in der Schweiz sei zu stoppen.

Bürgerprotest Fluglärm Ost vor Gericht abgeblitzt (cash)

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Dem Bürgerprotest Fluglärm Ost ist es vorerst nicht gelungen, der Bevölkerung ein Mitspracherecht zu den neuen Anflug-Varianten für den Flughafen Zürich zu verschaffen.   Das Bundesverwaltungsgericht ist auf die Beschwerde des Vereins nicht eingetreten.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hatte im Oktober mit Blick auf den Staatsvertrag mit Deutschland sechs neue Anflug-Varianten in die Konsultation gegeben. Zur Stellungnahme eingeladen wurden die Kantone Zürich, Aargau, Schaffhausen, Thurgau, St.

Im Luftverkehr drohen Engpässe (NZZ)

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Eine neue Studie zeigt, dass der Schweizer Luftverkehr an Kapazitätsgrenzen stösst und international an Wettbewerbsfähigkeit verliert. Bundesrätin Doris Leuthard will Gegensteuer geben. Im Ringen um den Staatsvertrag setzt sie auf ruhige Töne.

Andreas Schürer

Nach der heftigen Kritik an der Schweizer Lesart des Fluglärm-Staatsvertrags aus Süddeutschland und Berlin setzt Bundesrätin Doris Leuthard auf Deeskalation. Am 5.

Beim Fluglärm misst Berlin mit zweierlei Mass (TA)

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Wenn es um den Flughafen Zürich geht, zeigen deutsche Politiker viel Herz für geplagte Anwohner. Anders in Frankfurt: Dort versinken ganze Stadtteile im Lärm.

«Die Bahn muss weg! Die Bahn muss weg!» Rasseln drehen, Pfiffe gellen, es wird gejohlt. Das Terminal 1 des Frankfurter Flughafens verwandelt sich an diesem Montagabend in einen Aufmarschplatz bürgerlicher Wut. Über 1500 Anwohner sind gekommen, wie jede Woche. Ein ganzes Jahr geht das schon so, seit die Nord-West-Piste eröffnet wurde, diese ungeliebte, dritte Landebahn.

«Die Leute in Zürich gewinnen bei einer Vertragsablehnung nichts» (TA)

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SVP-Regierungsrat Ernst Stocker sieht keine Alternative zum Fluglärm-Staatsvertrag mit Deutschland.

Der Kanton Zürich sagt Ja zu einem Staatsvertrag, welcher der eigenen Bevölkerung deutlich mehr Lärm bringt. Was raten Sie den Leuten, die davon betroffen sind?

Wir haben gar keine andere Variante. Deutschland kann selbst über seinen Luftraum bestimmen. Zehn Jahre lang haben wir eine Lösung gesucht. Zweimal haben wir vor Gericht verloren.

Südschneiser trafen sich in Gockhausen (ZOL)

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Der Verein Flugschneise Süd – Nein lud am frühen Dienstagmorgen aus Anlass des 9. Jahrestags der Einführung der Südanflüge zu einem Treffen beim Mahnmal in Gockhausen. Der Dübendorfer Stadtpräsident Lothar Ziörjen hielt eine Ansprache.

Die Südschneiser trafen sich am Dienstagmorgen um 6 Uhr beim Mahnmal in Gockhausen, um den 9. Jahrestag der Südanflüge zu begehen. Rund 200 Personen nahmen gemäss einer Mitteilung des Vereins Flugschneise Süd – Nein am Anlass teil.

Dübendorfs Stadtpräsident Lothar Ziörjen trat als Gastredner auf.