Anrainer-Gemeinden machen Bundesrat Druck (20min)
Die Anrainer-Gemeinden des Militärflugplatzes Dübendorf reichen eine Aufsichtsbeschwerde gegen den Bundesrat ein, wie der Dübendorfer Stadtrat am Donnerstag mitteilte.
Die Anrainer-Gemeinden des Militärflugplatzes Dübendorf reichen eine Aufsichtsbeschwerde gegen den Bundesrat ein, wie der Dübendorfer Stadtrat am Donnerstag mitteilte.
Matthias Pfänder
Die Swiss baut ihr Angebot in Zürich stark aus. Ab April 2015 sollen 22 neue Punkt-zu-Punkt-Verbindungen bedient werden – darunter Toulouse, Bari, Sarajevo, Zagreb oder Krakau (TA von gestern). Nimmt man die zusätzlichen Verbindungen ihrer Schwestergesellschaft Edelweiss Air dazu, sind es sogar 25 neue Strecken. Diese fliegt neu nach Korfu, Podgorica (Montenegro) und Banja Luka (Bosnien-Herzegowina).
Das Stimmvolk hat sich erneut mit Pistenverlängerungen am Flughafen Zürich auseinanderzusetzen. Unter dem Titel «Lancierung einer kantonalen Volksinitiative» lädt das Komitee Pro Flughafen am Freitag zu einer Pressekonferenz. Laut gutunterrichteten Quellen wird mitgeteilt, was schon angetönt wurde: Ziel der Initiative ist, das Gesetz über den Flughafen Zürich anzupassen.
des gekröpften Nordanflugs führen. Auch der von Deutschland im Juni 2012 ausgehandelte, aber noch nicht ratifizierte Staatsvertrag mit der Schweiz zum Fluglärm hätte dann für die Eidgenossen keine allzu hohe Priorität mehr, sind deutsche Fluglärmgegner überzeugt.
Nach der derzeit gültigen 220.
Ein Swiss-Flug von Frankfurt nach Zürich und anschliessend nach Peking kostet für deutsche Passagiere 550 Euro – ein Schnäppchen. Schweizer die im genau gleichen Flieger nur von Zürich nach Peking wollen, bezahlen 40 Prozent mehr. Dies ergab eine Stichprobe der «Sonntagszeitung».
Buchen Schweizer das Ticket von Frankfurt nach Peking via Zürich und steigen erst in Zürich ein, kriegen sie beim Check-In Ärger.
Am Badhüsli-Anlass der CVP Meilen konnte Parteipräsident Stefan Wirth über 30 Teilnehmer begrüssen, darunter die CVP-Regierungsratskandidatin Silvia Steiner. Matthias Dutli und Werner Schnorf vom Verein Flugschneise Süd – Nein (VFSN) informierten über die Südstarts. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) prüft die Zulassung von Starts in Richtung Süden mit Weiterflug geradeaus – die sogenannten Südstarts Straight 16.
ing. Seit dem 3. September 2014 steht fest, dass der Standort Dübendorf auch als ziviles Flugfeld genutzt werden soll. Für die Bevölkerung des Glatttals bedeutet dies zusätzlichen Fluglärm. Der Bundesrat war sich dieser Zusatzbelastung bei seinem Entscheid bewusst. Dies räumte Bundesrätin Doris Leuthard in der Fragestunde des Nationalrates am Montag ein.
Stefan Hotz
Der Bund will die Wiege der Schweizer Luftwaffe der zivilen Fliegerei erhalten. Anfang Monat wurde bekannt, dass der Bundesrat den Militärflugplatz Dübendorf einer privaten Betreiberin übertragen will. Seither ist viel davon die Rede, was das für den Verkehr in der Luft bedeutet – und für die Lärmbelastung der Anwohner.