Fluglärmstreit: Sorge in der Region über mehr Anflüge auf Zürich (Südkurier)
Es ist ruhig geworden im deutsch-schweizerischen Dauerkonflikt um Starts und Landungen auf dem Zürcher Flughafen.
Es ist ruhig geworden im deutsch-schweizerischen Dauerkonflikt um Starts und Landungen auf dem Zürcher Flughafen.
Das vom Flughafen Zürich beantragte Betriebsreglement 2014 erweist sich in den Augen des Fluglärmforums Süd als «Mogelpackung, die Kapazitätserhöhungen aus Sicherheitsgründen zu erreichen versucht».
Der Flughafen Zürich muss bei den Sicherheitsmassnahmen nachbessern. Auslöser war ein Velofahrer, der es vor gut einem Jahr bis auf die Pisten schaffte. In den kommenden Wochen werden Barrieren an einem Eingangstor verlängert. Auch andere Massnahmen werden geprüft.
Welche das sind, macht der Flughafen aber nicht publik.
Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Beschwerde des Schutzverbands der Bevölkerung um den Flughafen Zürich (Sbfz) gutgeheissen, wie aus einem Urteil hervorgeht, das heute Donnerstag bekannt wurde.
Konkret geht es um ein Monitoring für Nachtflüge, welches das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) Ende 2010 in Zürich eingerichtet hatte.
Was wie moderne Kunst erscheint, hat einen harmlos klingenden Namen: Entflechtung des Ostkonzepts (siehe Grafik).
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) drängt darauf, dass der Bundesrat den Kantonsrat überstimmt – und die Verlängerungen der Pisten 28 und 32 am Flughafen Zürich wieder in den Richtplan aufgenommen werden müssen. Aus diesem gestrichen hatte das Zürcher Parlament die Ausbauten im März (NZZ 5. 3. 14).