Allgemeine News

Die Flugbewegungen spätabends eindämmen – oder den Index verändern (NZZ)

Publiziert von VFSNinfo am
Flughafengemeinden kommen ins Kreuzfeuer der Politik, wollen sie weiter wachsen. Denn gemäss dem Zürcher Fluglärmindex (ZFI) dürfen nicht mehr als 47\'000 Personen vom Fluglärm betroffen sein. Dieser Wert wird Jahr für Jahr um rund ein Drittel überschritten.

Michael von Ledebur

Die kleine Flughafengemeinde Höri will sich entwickeln und gerät dabei ins Gestrüpp der Vorgaben. Neben der Lärmschutzverordnung des Bundes als gesetzlicher Grundlage zählt nämlich auch der Zürcher Fluglärmindex (ZFI). Der ZFI hält fest, wie viele Personen im Kanton von Fluglärm betroffen sind.

Euro-Airport straft Spätflieger ab – Fluglärm-Gegner schlafen trotzdem nicht ruhiger (bz)

Publiziert von VFSNinfo am
Fluggesellschaften, die in Basel-Mühlhausen während Randstunden starten und landen, werden stärker zur Kasse gebeten. Der Flughafen-Verwaltungsrat verspricht sich weniger Lärm in der sensiblen Zeit – doch die Schutzverbände sind skeptisch.

Bald sollte es rund um den Euro-Airport etwas ruhiger werden, zumindest am Abend. Der binationale Flughafen hat seine Gebührenordnung geändert. Seit April sind Starts und Landungen in den beiden Stunden vor Mitternacht empfindlich teurer.

Flughafen: Zürcher Regierung verliert Geduld mit Deutschland (NZZ)

Publiziert von VFSNinfo am
Deutschland verhindert, dass die Sicherheit am Flughafen Zürich verbessert wird. Die Zürcher Regierung will das Thema Flughafen nun mit anderen Dossiers verbinden

Der Zürcher Regierungsrat ist verärgert. Das gilt besonders für Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh (fdp.). Ohne Angabe von Gründen blockiert Deutschland ein neues Betriebsreglement für den Flughafen Zürich, das die An- und Abflüge entflechten würde. Der Betrieb des Airports würde damit sicherer.

Keine Geheimgespräche mit Deutschland (SgFl)

Publiziert von VFSNinfo am
Geheimgespräche zwischen Deutschland und der Schweiz dürfen auf keinen Fall traktandiert werden, fordert die Stiftung gegen Fluglärm in Zürich. Stiftungspräsident Adolf Spörri lehnt den Vorschlag des Landrates von Waldshut/D ab, nur im kleinen Kreis über die künftige Verteilung des Fluglärms zu sprechen.

„Landrat Martin Kistler vom Landkreis Waldshut, der diese Gespräche anregt, stellt die Forderung in den Raum, die deutschen Sperrzeiten noch auszuweiten, um die Bereitschaft der deutschen Bevölkerung zu erhöhen, die Belastungen tagsüber zu ertragen.

Petition für Nächte ohne Fluglärm! (KLUG)

Publiziert von VFSNinfo am
Sehr geehrte Frau Bundesrätin Doris Leuthard

Sehr geehrte Parlamentarierinnen und Parlamentarier

Der Bund plant die Entwicklung des Luftverkehrs. Dabei hat er auch die Pflicht, die Bevölkerung zu schützen. Wir fordern deshalb, dass er folgende Massnahmen ergreift:

  • Eine Nachtruhe von 22.00 bis 07.00 Uhr an allen Schweizer Flughäfen und konzessionierten Flugplätzen gewährleisten.

Der eiserne deutsche Griff lässt am Flughafen wenig zu (NZZ)

Publiziert von VFSNinfo am
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hat das Betriebsreglement für den Flughafen Zürich verfügt. Das Kernstück fehlt – wegen des Streits mit Deutschland.

von Michael von Ledebur

Im März 2011 spielte sich eine Episode ab, die die Geschichte des Zürcher Flughafens bis heute prägt. Damals rasten zwei startende Flugzeuge aufeinander zu. Auch das Betriebsreglement 2014, das das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) am Donnerstag verfügt hat geht darauf zurück, denn es gründet weitgehend auf den Empfehlungen einer Expertenkommission.

Der globale Tourismus ist schädlicher als gedacht (travelnews)

Publiziert von VFSNinfo am
Acht Prozent der weltweiten Treibhausgas-Emissionen werden durch das Reisen verursacht. – Lufthansa will Wachstum nach Zürich verlagern.

Auszug:

Der wichtigste Artikel für die Reise-Branche findet sich heute im Ressort «Wissen» der «SonntagsZeitung». Gestützt auf eine in «Nature Climate Change» publizierte neue Forschungsarbeit heisst es, dass der nationale und internationale Tourismus viermal mehr zum Klimawandel beiträgt - schon letzte Woche hatte die «NZZ am Sonntag» in Kurzform dazu berichtet.

Lärm erhöht Risiko für Herzrhythmusstörungen (bluewin)

Publiziert von VFSNinfo am
Lärm erhöht die Wahrscheinlichkeit, an der häufigsten Herzrhythmusstörung, dem Vorhofflimmern, zu erkranken. Das haben Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz anhand von Daten der Gutenberg-Gesundheitsstudie (GHS) nachgewiesen.

Wie aus den im «International Journal of Cardiology» veröffentlichten Ergebnissen hervorgeht, litten bei extremer Lärmbelastung bis zu 23 Prozent der Probanden an Vorhofflimmern. Ohne solche Einflüsse waren es 15 Prozent.

Auch dieser Wert liegt wesentlich höher als aus anderen Studien bekannt, in denen häufig von ein bis drei Prozent die Rede ist.