Allgemeine News

Fluglärmforum Süd verlangt Korrekturen (ZSZ)

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Das Fluglärmforum Süd akzeptiert die vorgesehene Teilrevision des Sachplans Infrastruktur Luftfahrt nicht. Im Namen der Städte und Gemeinden südlich des Flughafens verlangt es Änderungen zum Schutz der Bevölkerung.

von Christian Dietz-Saluz

Das Fluglärmforum Süd wehrt sich gegen eine stille Verlagerung der Kräfte im Kampf gegen den Fluglärm. Eine solche erkennt es in der laufenden Revision des Konzeptteils im Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL). Dieser Teil enthält die generellen Ziele und Vorgaben für das Netz der Schweizer Flughäfen.

Wieso in Europa viel zu viele Flüge verspätet sind (NZZ)

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Die Pünktlichkeit von Fluggesellschaften hat sich in Europa in den Sommermonaten markant verschlechtert. Der Single European Sky, also eine zentralisierte Flugsicherung, bleibt unsinnigerweise ein leerer Traum. Es ist deshalb nicht weit bis zum wiederkehrenden Albtraum.

«Über den Wolken muss die Freiheit grenzenlos sein». Der Song des deutschen Liedermachers Reinhard Mey klingt noch wunderschön in unseren Ohren. Aber wenn es um die Luftfahrt Europas geht, ist in diesem Hochsommer so ziemlich das Gegenteil der Fall.

WWF fordert Flugticket-Abgabe in der Schweiz (swisscleantech)

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Der WWF verlangt die Einführung einer Klimaschutzabgabe auf Flugtickets. Diese soll im CO2-Gesetz verankert werden. Die Schweiz soll damit mit den Nachbarländern gleichziehen, die eine solche Abgabe bereits kennen.

Der Flugverkehr in der Schweiz verursacht rund 20 Prozent der Treibhausgasemissionen – Tendenz steigend. Die Umweltschutzorganisation WWF fordert deswegen die Einführung einer Abgabe für Flugtickets.

Überraschender Fluglärm an der 1.-August-Feier sorgt für Ärger (NZZ)

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Am Bundesfeiertag wird der Süden für gewöhnlich von Flügen verschont, weil Deutschland ausnahmsweise den Nordanflug am Abend zulässt. Dieses Jahr kam es jedoch anders.

Einmal im Jahr wird der Zürcher Flughafen so angeflogen, wie sich das die Bewohner der Gemeinden südlich von Kloten immer wünschten: von Norden her. Möglich macht dies ein – seltenes – Entgegenkommen der deutschen Behörden. Sie heben am 1. August jeweils die Beschränkungen für An- und Abflüge ab 21 Uhr auf.

Ab 21 Uhr sollen in Kloten keine Ferienflieger mehr landen (TA)

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Am Zürcher Flughafen wird der Betriebsschluss fast nie eingehalten – nun ordnet der Bund eine Begrenzung an. Zürcher Gemeinden geht das zu wenig weit.

Die Flughafen AG in Kloten muss den Flugverkehr in den Abend- und Nachtstunden besser in den Griff bekommen. Das fordert das Bundesamt für Zivilluftfahrt Bazl. So hat das Amt gestern verfügt, dass die Flughafenbetreiberin ab dem Sommerflugplan 2019 nach 21 Uhr keine zusätzlichen Zeitfenster (Slots) für Landungen mehr vergeben darf.

Mit dieser Massnahme will das Bazl verhindern, dass es in Kloten noch mehr Verspätungen gibt.

Bund ergreift Massnahmen gegen Fluglärm (20min)

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Am Flughafen Zürich wird die Anzahl Zeitfenster für Landungen und Starts am Abend auf dem heutigen Stand eingefroren. Zum ersten Mal hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) somit Massnahmen gegen den Fluglärm in der Nacht angeordnet.

Anlass zu den Massnahmen geben Untersuchungen aus dem Jahr 2016, wie das Bazl am Mittwoch mitteilte. Diese zeigten, dass die zulässige Lärmbelastung in der ersten und zweiten Nachtstunde (von 22 Uhr bis Mitternacht) teilweise erheblich überschritten wurde.

Kann eine Beschwerde die Ausbaupläne des Zürcher Flughafens stoppen? (Südkurier)

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Die Landkreise Konstanz, Waldshut und Schwarzwald-Baar setzen sich jetzt juristisch zur Wehr. Ihre Klage wird von einem renommierten Hamburger Anwalt vor dem Schweizer Bundesverwaltungsgericht geführt.

VON NILS KÖHLER

Im Fluglärmstreit zwischen der Schweiz und Deutschland sind wieder die Richter gefragt.