Allgemeine News

Hohe Grundstückswertverluste durch Fluglärm (rbb)

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Ein neues Gutachten zum Bau des Flughafens Berlin-Brandenburg-International (BBI) prognostiziert einen durch Fluglärm verursachen Wertverlust bei Grundstücken und Wohnimmobilien in Höhe von insgesamt mehr als 3,2 Milliarden Euro. Bereits heute haben den Berechnungen zufolge Grundstücke in 29 Ortslagen innerhalb der zukünftigen Flugschneise 40 bis 60 Prozent an Wert verloren.

"Dieses Ergebnis ist vernichtend und erschütternd", sagte Rechtsanwalt Wolfgang Baumann am Freitag in Berlin. Die Wertermittlungen der Planfeststellungsbehörde seien völlig unzureichend gewesen.

Ende der Südanflüge in Sicht (Fluglärmforum Süd)

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BAZL gibt grundsätzlich grünes Licht zum Gekröpften Nordanflug: 

Ende der Südanflüge in Sicht

Lichtblick für die Bewohnerinnen und Bewohner im Süden des Flughafens Zürich: Der Gekröpfte Nordan­flug ist laut Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) „zwar anspruchsvoll, aber für die Piloten zu bewältigen“.

Gekröpfter Nordanflug ist möglich (TA)

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Der gekröpfte Nordanflug ist machbar. Zu diesem Ergebnis ist das Bundesamt für Zivilluftfahrt nach ersten Testflügen gekommen. Ein verbindlicher Termin für die Einführung des Anflugverfahrens kann noch nicht genannt werden. Der gekröpfte Nordanflug auf den Flughafen Zürich-Kloten droht zur Zangengeburt zu werden. Das Bazl konnte in Kloten keinen verbindlichen Termin zu dessen Einführung nennen, weil Zusatzabklärungen nötig seien.

Nachtruhe nur bei Schönwetter (Südkurier)

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Waldshut/Kloten 
  
Enttäuscht von der Wirkung der deutschen Verordnung zum Flughafen Kloten sind die Bewohner im östlichen Kreis Waldshut nach den Herbstmonaten. Laut Verordnung sollten, wie berichtet, werktags vor 7 Uhr und nach 21 Uhr abends keine Flugzeuge mehr von Norden her über Deutschland zur Landung anfliegen. Tatsächlich wurden im Oktober von Deutschland 542 und im November 347 Ausnahmen genehmigt. Die Zahlen sind umso überraschender, als in diesem Herbst die Piste für Süd-Anflüge erstmals mit einem Instrumenten-Landesystem ausgerüstet ist.

Hat Bazl-Direktor Cron doch nicht alles zugegeben? (TA)

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Juristen sagen, die Ermittlungen gegen Raymond Cron, Direktor des Bundesamtes für Zivilluftfahrt, könnten auch dessen Chef Leuenberger schaden. Der hält aber weiterhin an Cron fest.

Raymond Cron, Direktor des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (Bazl), teilte am21. November an einer eilends einberufenen Medienkonferenz mit, er habe zwischen Januar 2002 und Juli 2003 als Spartenleiter der Bauunternehmung Batigroup sieben besonders engagierte Mitarbeiter mit Sonderprämien in der Gesamthöhe von 180 000 Franken begünstigt.

Fertig luftig (Weltwoche)

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Von Alex Baur und Lukas Hässig

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Der Chefbeamte Raymond Cron will seinen früheren Arbeitgeber aus hehren Gründen hintergangen haben. Neue Fakten zeigen: Selbst, nicht selbstlos ist der Mann.

Raymond Cron, 46, Berner Chefbeamter und oberster Aufseher über die Schweizer Luftfahrt, stellt sich als eine Art Robin Hood dar: Den einen nahm er weg, was er den anderen gab – alles ganz selbstlos.

Vom Hoffnungsträger zum Buhmann (TA)

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Der Jubel bei seiner Wahl vor zehn Jahren war riesig. Nun will Moritz Leuenberger zum zweiten Mal Bundespräsident werden. Doch er steckt im Tief. Das hat mit ihm zu tun. Aber nicht nur.

Von Matthias Baer

«Ein Bundesrat für die junge Schweiz», jubelte der «Blick», als Moritz Leuenberger im September 1995 in die Landesregierung gewählt wurde. «Ein Bundesrat zum Anfassen», freute sich der «Tages-Anzeiger». In der Zürcher Innenstadt feierten Tausende von Menschen seinen Sieg. Kinder verlangten Autogramme, als wäre ein Fussballstar angekommen.

Offene Fragen um Plafond am Flughafen (NZZ)

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Ist die Initiative vereinbar mit Gesetzen und Abkommen?

Der Bund klärt derzeit ab, ob die kantonale Volksinitiative zur Plafonierung der Bewegungen am Flughafen Zürich nationale Erlasse und internationale Abkommen tangiert. Die Initianten sind überzeugt, dass ihr Vorhaben rechtlich einwandfrei ist.

Der Zürcher Regierungsrat hat noch genau einen Monat Zeit, um Bericht und Antrag zur kantonalen Volksinitiative «für eine realistische Flughafenpolitik» zu präsentieren.

Militärtransporter über Wohngebiet in Teheran abgestürzt (NZZ)

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Zehnstöckigen Wohnblock getroffen

Ein Hercules-Transporter der iranischen Luftwaffe ist am Dienstag kurz nach dem Start über Teheran abgestürzt. Das Flugzeug prallte in ein zehnstöckiges Wohngebäude. Dabei verloren sämtliche 94 Flugzeuginsassen ihr Leben. Aus dem Wohngebäude wurden bis jetzt 25 Tote geborgen.

Nach Angaben des staatlichen iranischen Fernsehens traten bei der C-130 Hercules kurz nach dem Start schwerwiegende technische Probleme auf. Offenbar versuchte die Besatzung, eine Notlandung auf dem Flughafen Mehrabad einzuleiten.

EU beschliesst Schwarze Liste für unsichere Airlines (NZZ)

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Einheitliche Regelung angestrebt

Die EU-Verkehrsminister haben am Montag in Brüssel die Einführung einer gemeinsamen Schwarzen Liste für unsichere Airlines beschlossen. Damit werden einheitliche Bedingungen für Start- und Landeverbote bald Realität.

Im Schnellverfahren, mit nur einer Lesung im EU-Parlament, haben sich die Institutionen der Europäischen Union auf ein Reglement geeinigt. Die Schwarze Liste soll mehr Sicherheit für die europäischen Flugpassagiere bringen. Eingeführt werden soll sie bereits kommenden Frühling.