Hohe Grundstückswertverluste durch Fluglärm (rbb)
"Dieses Ergebnis ist vernichtend und erschütternd", sagte Rechtsanwalt Wolfgang Baumann am Freitag in Berlin. Die Wertermittlungen der Planfeststellungsbehörde seien völlig unzureichend gewesen.
"Dieses Ergebnis ist vernichtend und erschütternd", sagte Rechtsanwalt Wolfgang Baumann am Freitag in Berlin. Die Wertermittlungen der Planfeststellungsbehörde seien völlig unzureichend gewesen.
BAZL gibt grundsätzlich grünes Licht zum Gekröpften Nordanflug:
Ende der Südanflüge in Sicht
Lichtblick für die Bewohnerinnen und Bewohner im Süden des Flughafens Zürich: Der Gekröpfte Nordanflug ist laut Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) „zwar anspruchsvoll, aber für die Piloten zu bewältigen“.
Waldshut/Kloten
Enttäuscht von der Wirkung der deutschen Verordnung zum Flughafen Kloten sind die Bewohner im östlichen Kreis Waldshut nach den Herbstmonaten. Laut Verordnung sollten, wie berichtet, werktags vor 7 Uhr und nach 21 Uhr abends keine Flugzeuge mehr von Norden her über Deutschland zur Landung anfliegen. Tatsächlich wurden im Oktober von Deutschland 542 und im November 347 Ausnahmen genehmigt. Die Zahlen sind umso überraschender, als in diesem Herbst die Piste für Süd-Anflüge erstmals mit einem Instrumenten-Landesystem ausgerüstet ist.
Raymond Cron, Direktor des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (Bazl), teilte am21. November an einer eilends einberufenen Medienkonferenz mit, er habe zwischen Januar 2002 und Juli 2003 als Spartenleiter der Bauunternehmung Batigroup sieben besonders engagierte Mitarbeiter mit Sonderprämien in der Gesamthöhe von 180 000 Franken begünstigt.
Von Alex Baur und Lukas Hässig
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Der Chefbeamte Raymond Cron will seinen früheren Arbeitgeber aus hehren Gründen hintergangen haben. Neue Fakten zeigen: Selbst, nicht selbstlos ist der Mann.
Raymond Cron, 46, Berner Chefbeamter und oberster Aufseher über die Schweizer Luftfahrt, stellt sich als eine Art Robin Hood dar: Den einen nahm er weg, was er den anderen gab – alles ganz selbstlos.
«Ein Bundesrat für die junge Schweiz», jubelte der «Blick», als Moritz Leuenberger im September 1995 in die Landesregierung gewählt wurde. «Ein Bundesrat zum Anfassen», freute sich der «Tages-Anzeiger». In der Zürcher Innenstadt feierten Tausende von Menschen seinen Sieg. Kinder verlangten Autogramme, als wäre ein Fussballstar angekommen.
Ist die Initiative vereinbar mit Gesetzen und Abkommen?
Der Bund klärt derzeit ab, ob die kantonale Volksinitiative zur Plafonierung der Bewegungen am Flughafen Zürich nationale Erlasse und internationale Abkommen tangiert. Die Initianten sind überzeugt, dass ihr Vorhaben rechtlich einwandfrei ist.
Zehnstöckigen Wohnblock getroffen
Ein Hercules-Transporter der iranischen Luftwaffe ist am Dienstag kurz nach dem Start über Teheran abgestürzt. Das Flugzeug prallte in ein zehnstöckiges Wohngebäude. Dabei verloren sämtliche 94 Flugzeuginsassen ihr Leben. Aus dem Wohngebäude wurden bis jetzt 25 Tote geborgen.
Nach Angaben des staatlichen iranischen Fernsehens traten bei der C-130 Hercules kurz nach dem Start schwerwiegende technische Probleme auf. Offenbar versuchte die Besatzung, eine Notlandung auf dem Flughafen Mehrabad einzuleiten.
Einheitliche Regelung angestrebt
Die EU-Verkehrsminister haben am Montag in Brüssel die Einführung einer gemeinsamen Schwarzen Liste für unsichere Airlines beschlossen. Damit werden einheitliche Bedingungen für Start- und Landeverbote bald Realität.
Im Schnellverfahren, mit nur einer Lesung im EU-Parlament, haben sich die Institutionen der Europäischen Union auf ein Reglement geeinigt. Die Schwarze Liste soll mehr Sicherheit für die europäischen Flugpassagiere bringen. Eingeführt werden soll sie bereits kommenden Frühling.