Allgemeine News

Aufsichtsbehörde mit «Beisshemmungen» (K-Tipp)

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Ein Ex-Mitarbeiter übt Kritik am Bundesamt für Zivilluftfahrt – wegen «problematischer Nähe» zur Flugbranche Kompromisse sind fehl am Platz, wenn es um die Flugsicherheit geht. Doch nicht nur die Reaktion auf den Absturz der Ju-52 lässt befürchten: Dem Bundesamt für Zivilluftfahrt mangelt es am Willen, der Luftfahrtbranche die Stirn zu bieten.

von Gery Schwager, Redaktion K-Tipp

Am vergangenen 4. August stürzte eine Ju-52 am Piz Segnas oberhalb von Flims GR ab. Das Oldtimer-Flugzeug mit der Kennzeichnung HB-HOT prallte senkrecht auf den Boden.

Viele schämen sich für «idiotischen Lebensstil» (20min)

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Weil Fliegen die individuelle CO2-Bilanz ruiniert wie keine andere Tätigkeit, schämen sich immer mehr Menschen für ihre Ferien- und Businesstrips im Flieger.

Mehr als 30 Stunden Zugreise nahm die 16-jährige Klimaaktivistin Greta Thurnberg auf sich, um ans Weltwirtschaftsforum in Davos zu reisen. Dass sie aus Schweden kommt, passt. Denn die Flugscham, also das Peinlichkeitsgefühl, das Menschen befällt, die sich trotz Wissen um den Klimawandel in einen Flieger setzen, befällt immer mehr Menschen.

Die Stadt Zürich und der Kanton befinden sich auf Kollisionskurs – wegen der Flughafen-Aktie (NZZ)

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Die wilden Ausschläge der Flughafen-Aktie setzen dem Stadtzürcher Haushalt zu. Der Stadtrat will das Problem kurzerhand mit einer Bilanzanpassung erledigen. Doch der Kanton äussert juristische Bedenken.

Die Aktie der Flughafen Zürich AG ist 2018 arg ins Trudeln geraten. Sie verlor mehr als ein Viertel ihres Werts; am Jahresende war eine Aktie für 162 Franken 50 zu haben. Dort hatte der Kurs letztmals 2016 gelegen. Insbesondere der Streit um die neue Gebührenordnung des Flughafens hat der Aktie zugesetzt.

Zu spüren bekommt die Turbulenzen nicht zuletzt die Stadt Zürich.

Interview zu den Regierungsratswahlen (NZZ)

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Im Interview zu den Regierungsratswahlen begründet Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh (fdp.), wie sie den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur vorantreiben will und weshalb sie grosse Erwartungen in neue Technologien setzt.

Auszug:

Ein dornenvolles Thema ist die Luftfahrt. Die Regierung will Südstarts geradeaus nur bei Bise, sonst nicht.

Wo Schweizer 2018 in die Ferien gingen (TA)

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Ein Ranking zeigt die beliebtesten Reiseziele der Schweizer. Besonders eine Destination holte im letzten Jahr auf.

Flogen Schweizer im letzten Jahr besonders gerne nach Portugal, hat eine Destination sowohl Porto als auch Lissabon als Reiseziel überholt: Istanbul. Die Stadt am Bosporus war im ablaufenden Jahr die beliebteste Reisedestination, wie eine Erhebung der Reisesuchmaschine momondo.ch ergibt.

Zürich hat Notfallplan für Swiss-Exit (airliners)

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Swiss droht dem Flughafen Zürich mit Abzug - dieser betont öffentlich Gelassenheit. Intern bereitet man sich auch auf einen solchen Exit vor. Denn: Die Abhängigkeit von Lufthansa ist groß.

Der Flughafen Zürich will nicht unvorbereitet sein, für den Fall, dass Lufthansa-Tochter Swiss einen Teil ihres Verkehrs am Heimatdrehkreuz abzieht und beispielsweise nach München verlagert.

Schweizer Umweltministerin wünscht mehr Flugverkehr (infosperber)

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47 Prozent mehr Luftverkehr erwartet der Bund bis 2030. Damit das möglich wird, will Leuthard die Kapazität der Flughäfen erhöhen. Ende Jahr tritt Doris Leuthard als Bundesrätin zurück. Die verbleibende Zeit wollte die abtretende Umwelt-, Energie- und Verkehrsministerin noch nutzen, um den Beitrag der Schweiz zum globalen Klimaschutz zu stärken. Die Gelegenheit dazu bot ihr die UNO-Klimakonferenz in Katowice (Polen).

Der Anteil des Luftverkehrs am Ausstoss des Treibhausgases CO2 liegt in der Schweiz weit über dem globalen Durchschnitt.

«Der Steigflug über die Stadt würde Entlastung bringen» (SRF)

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Fluglotsen arbeiten an der Belastungsgrenze. Helfen würden Flug-Starts über Zürich, sagt Urs Lauener von «skyguide».

Das Zürcher Obergericht hat einen Fluglotsen zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Der Mann hatte im Jahr 2011 zwei Flugzeugen fast gleichzeitig die Starterlaubnis erteilt. Der Pilot eines Flugzeugs bemerkte den Fehler gerade noch rechtzeitig und brach den Start ab. Ansonsten wären die beiden Passagier-Flugzeuge miteinander kollidiert. Das Zürcher Obergericht verurteilte den Fluglotsen wegen dieses Fehlers, das Bezirksgericht Bülach hatte ihn noch freigesprochen.

Doris Leuthard: «Wir müssen zu unseren Landesflughäfen Sorge tragen» (NZZ)

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Nicht nur auf den Strassen und Schienen wächst die Mobilität, auch in der Luft. Weil Schweizer Flughäfen an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen, müsse die Schweiz handeln, schreibt Bundesrätin Doris Leuthard in ihrem Gastkommentar. Die Kompetenzen des Bundes seien allerdings sehr beschränkt.

Als 1910 in Dübendorf erste militärische Flugschauen durchgeführt wurden, ahnte kaum jemand, welch grosse Bedeutung die Aviatik für die breite Bevölkerung erlangen sollte.

Grounding für alle (TA)

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Fliegen zum Spass liegt nicht mehr drin. Eine Polemik.

In den 1920ern wurden in Europa die ersten Verkehrsampeln eingeführt. Ohne Ampeln rammen sich Autos öfters, oder sie überrollen die Fussgänger. Deshalb Ampeln. Deshalb das Verbot, bei Rot zu fahren, zu laufen, zu überqueren. Der Preis, den wir ohne dieses Verbot zu zahlen hätten, wäre zu hoch.

Knapp hundert Jahre später wird ein neues Verkehrsverbot nötig. Das Verbot, privat zu fliegen. Weiterfliegen wie bisher kommt uns schlicht zu teuer zu stehen.