Allgemeine News

Schweizer Umweltministerin wünscht mehr Flugverkehr (infosperber)

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47 Prozent mehr Luftverkehr erwartet der Bund bis 2030. Damit das möglich wird, will Leuthard die Kapazität der Flughäfen erhöhen. Ende Jahr tritt Doris Leuthard als Bundesrätin zurück. Die verbleibende Zeit wollte die abtretende Umwelt-, Energie- und Verkehrsministerin noch nutzen, um den Beitrag der Schweiz zum globalen Klimaschutz zu stärken. Die Gelegenheit dazu bot ihr die UNO-Klimakonferenz in Katowice (Polen).

Der Anteil des Luftverkehrs am Ausstoss des Treibhausgases CO2 liegt in der Schweiz weit über dem globalen Durchschnitt.

«Der Steigflug über die Stadt würde Entlastung bringen» (SRF)

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Fluglotsen arbeiten an der Belastungsgrenze. Helfen würden Flug-Starts über Zürich, sagt Urs Lauener von «skyguide».

Das Zürcher Obergericht hat einen Fluglotsen zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Der Mann hatte im Jahr 2011 zwei Flugzeugen fast gleichzeitig die Starterlaubnis erteilt. Der Pilot eines Flugzeugs bemerkte den Fehler gerade noch rechtzeitig und brach den Start ab. Ansonsten wären die beiden Passagier-Flugzeuge miteinander kollidiert. Das Zürcher Obergericht verurteilte den Fluglotsen wegen dieses Fehlers, das Bezirksgericht Bülach hatte ihn noch freigesprochen.

Doris Leuthard: «Wir müssen zu unseren Landesflughäfen Sorge tragen» (NZZ)

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Nicht nur auf den Strassen und Schienen wächst die Mobilität, auch in der Luft. Weil Schweizer Flughäfen an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen, müsse die Schweiz handeln, schreibt Bundesrätin Doris Leuthard in ihrem Gastkommentar. Die Kompetenzen des Bundes seien allerdings sehr beschränkt.

Als 1910 in Dübendorf erste militärische Flugschauen durchgeführt wurden, ahnte kaum jemand, welch grosse Bedeutung die Aviatik für die breite Bevölkerung erlangen sollte.

Grounding für alle (TA)

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Fliegen zum Spass liegt nicht mehr drin. Eine Polemik.

In den 1920ern wurden in Europa die ersten Verkehrsampeln eingeführt. Ohne Ampeln rammen sich Autos öfters, oder sie überrollen die Fussgänger. Deshalb Ampeln. Deshalb das Verbot, bei Rot zu fahren, zu laufen, zu überqueren. Der Preis, den wir ohne dieses Verbot zu zahlen hätten, wäre zu hoch.

Knapp hundert Jahre später wird ein neues Verkehrsverbot nötig. Das Verbot, privat zu fliegen. Weiterfliegen wie bisher kommt uns schlicht zu teuer zu stehen.

Jetzt solidarisieren sich die Piloten mit dem Fluglotsen (TA)

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Die Verurteilung eines Zürcher Lotsen hat Nachwirkungen. Piloten sprechen von einem Rückschritt, Flüge sind verspätet.

Das Urteil überraschte. Gestern Mittwoch verurteilte das Zürcher Obergericht den Fluglotsen, der vor fast acht Jahren beinahe eine Kollision zweier Swiss-Flugzeuge auf dem Flughafen Zürich verursachte, zu einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 210 Franken.

Nun solidarisieren sich die Piloten mit dem Fluglotsen und kritisieren das Urteil scharf.

Neue Hoffnungen durch Simonetta Sommaruga (zo)

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Simonetta Sommaruga (SP) steht neu dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) vor. Regionale Fluglärmgegner erhoffen sich dadurch eine Besserung in der Thematik rund um den Flughafen Zürich.

Die regionalen Fluglärmgegner schöpfen im Kampf gegen die geplanten Änderungen im Betriebsreglement des Flughafens Zürich sowie gegen den Konzeptteil des Sachplan Infrastruktur (SIL) wieder neue Hoffnungen. Grund dafür ist die Verteilung der sieben Departemente des neu zusammengesetzten Bundesrates.

Technische Lösungen gegen den Fluglärm (Lokalinfo)

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Die Flughafenpolitik ist geprägt vom Spagat zwischen Lärmschutz und wirtschaftlichem Wachstum. Der Kanton, der ein Drittel der Flughafenaktien besitzt, ist gemäss Paragraf 1 des Flughafengesetzes beidem verpflichtet.   Im Flughafenbericht 2018 (der das Jahr 2017 abbildet) hält der Kanton einerseits fest, dass der Flughafen aus Eigentümersicht die Ziele erreicht hat: Seine Erreichbarkeit im gesamteuropäischen Vergleich liegt genau wie gefordert auf Platz 8, weltweit auf Platz 7.

Warum das Nein zur CO2-Flugticketabgabe ein fataler Fehler ist (watson)

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Der Nationalrat hat’s versemmelt. Im Rahmen der Totalrevision des CO2-Gesetzes hat er die CO2-Abgabe auf Flugtickets bachab geschickt.

Wer 9000 Kilometer mit dem Flugzeug zurücklegt, stösst ungefähr 1,8 Tonnen CO2 aus. 9000 Kilometer – so viel fliegen Herr und Frau Schweizer im Durchschnitt pro Jahr. Tendenz steigend. Der Flughafen Zürich vermeldet jeden Sommer neue Rekordzahlen. Leidtragende ist die Umwelt: Der Flugverkehr ist global für fünf Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. In der Schweiz sind es satte 18 Prozent.

Zahl der Lärmgeplagten steigt an (20min)

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Mehr Flüge, aber auch das steigende Bevölkerungswachstum, führen dazu, dass mehr Menschen über Lärm klagen. Im Jahr 2017 waren es mehr als 65\'000 Personen.

Auch im vergangenen Jahr sind mehr Menschen rund um den Flughafen Zürich von Fluglärm gestört worden. Hauptgründe dafür sind leicht mehr Flüge sowie das Bevölkerungswachstum.

Der Zürcher Fluglärm-Index (ZFI) war 2007 eingeführt worden: Damit wird die Zahl der von Fluglärm geplagten Menschen rund um den Flughafen Zürich gemessen.

Höchste CO2-Emissionen der Welt: Bei den Schweizern fliegt das Gewissen nicht mit (AZ)

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Mal schnell über Weihnachten in die Karibik fliegen? Eine Flugreise ist das grösste ökologische Desaster, das der ­einzelne anrichten kann. In Schweden formiert sich nun eine Bewegung gegen Vielfliegerei.

Wer die Vielfliegerei kritisierte, wurde bis vor Kurzem noch als Ökofundi, grüne Socke oder Moralapostel abgestempelt. In den Ferien am Vierwaldstättersee wandern statt nach Mauritius düsen? Ach, wie asketisch.