Allgemeine News

Couchepin trifft Merkel (TA)

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Beim Treffen mit Bundespräsident Couchepin kündigte die Bundeskanzlerin Merkel einen Besuch in der Schweiz für an – dann werde auch über den Fluglärm-Streit gesprochen.

Couchepin zeigte sich nach seinen eintägigen Gesprächen mit der deutschen Regierung zuversichtlich, dass eine Lösung des Fluglärm-Streit zwischen der Schweiz und Deutschland möglich sei. «Es gibt einen wirklichen Dialog, die Gespräche stagnieren nicht», sagte er an einer Medienkonferenz in der Schweizer Botschaft.

Meinungen zum Flugplatz geteilt (TA)

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Dübendorfer Parteien nutzten die letzte Gemeinderatssitzung, um ihre Haltung zur Entwicklung des Militärflugplatzes zu äussern. Und der Stadtrat verteidigte sich.

Dübendorf. – Der Stadtrat hat im Dezember mit seiner Haltung zur Entwicklung des Dübendorfer Militärflugplatzes für Wirbel gesorgt. Damals sprach er sich zusammen mit den Gemeinderäten von Volketswil und Wangen-Brüttisellen gegen eine militärische und zivile fliegerische Nutzung des Areals nach 2014 aus.

Die Schneiser sind unzufrieden mit den Betriebsvarianten (TA)

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Fällanden. – Der Verein Flugschneise Süd – Nein (VFSN) kritisiert die drei optimierten Betriebsvarianten für den Flughafen Kloten, die vergangene Woche vorgelegt wurden.   Optimiert worden sei vor allem die Möglichkeit zur Kapazitätssteigerung, nicht aber der Lärmschutz der Bevölkerung, schreibt der VFSN in einer Mitteilung. Die zwei neuen Startrouten über den Süden hätten «verheerende Auswirkungen » für Schwamendingen, Dübendorf, das ganze mittlere Glattal und das Zürcher Oberland.

Vortragsabend „Klimawandel und Luftverkehr“ (SgFL)

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Stiftung gegen Fluglärm:

EINLADUNG zum Vortragsabend „Klimawandel und Luftverkehr“

Donnerstag, 6. März 2008 um 19.30 Uhr

im Kirchgemeindesaal der ev.-ref. Kirchgemeinde Zumikon

Der bekannte Klima-Wissenschafter Prof. Christoph Schär, Institut für Atmosphäre und Klima an der ETH Zürich, berichtet über  „Globaler Klimawandel: Hysterie oder Herausforderung?“.

SIL-Optimierung hängt in der Luft (Fluglärmforum Süd)

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Lösung mit Deutschland und Gekröpfter Nordanflug für tragfähigen SIL unabdingbar.

„Bevor der SIL-Optimierungsbericht ernsthaft diskutiert werden kann, muss Klarheit über den Gekröpften Nordanflug und die Verhandlungsfortschritte mit Deutschland bestehen“, erklärt Richard Hirt, Präsident des Fluglärmforums Süd. Der heute vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) veröffentlichte SIL- Optimierungsbericht hänge heute in der Luft. Es sei Aufgabe der Bundesräte Micheline Calmy-Rey und Moritz Leuenberger sowie des BAZL hier umgehend zu informieren.

Parallelpisten noch nicht vom Tisch (NZZ)

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Bund legt Bericht zu den Betriebsvarianten auf dem Flughafen Zürich vor

Für den künftigen Flugbetrieb in Zürich stehen derzeit Varianten auf den bestehenden drei Pisten und mit einer Pistenverlängerung im Vordergrund. Langfristig ist jedoch das Parallelpistensystem nicht vom Tisch, obwohl es vom Kanton Zürich abgelehnt wird.

(sda/ap)/tsf. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat am Freitag seinen Bericht zu den optimierten Betriebsvarianten am Flughafen Zürich vorgelegt.

Nach den Kampfjets lärmen die Politiker (TA)

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Die Debatte um die Zukunft des Flugplatzes Dübendorf ist voll im Gang. Zusätzlich Nahrung erhält sie durch die Initiative gegen Kampfjetlärm, über die wir am 24. Februar abstimmen.

Am 16. Dezember 2005, kurz vor dem Start einer F/A-18, geschieht Ungewöhnliches auf dem Rollfeld: Der Pilot öffnet das Cockpit seiner Maschine und streckt ein Spruchband heraus: «Goodbye Dübendorf». Kurz darauf verschwindet er donnernd in den Regenwolken.

Soeben ist in Dübendorf der letzte Kampfjet gestartet; die 90-jährige Militärflugzeug-Ära hat ihr Ende gefunden.

«Der Ball liegt in der Schweiz» (Südkurier)

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Die Züricher Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer hat im Fluglärmstreit den Spieß umgedreht. Sie fordert Lösungsvorschläge von der deutschen Seite, ferner eine Rücknahme des Nachtflugverbots (Interview von gestern auf Seite Baden-Württemberg). Deutsche Politiker sehen nach wie vor die Schweiz in der Pflicht. Landrat Tilman Bollacher erkennt aber auch positive Ansätze.

Kantonsrat bezeichnet Lockerung des Nachtflugverbots als Provokation (TA)

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Mit 106 Stimmen hat der Kantonsrat ein Postulat gegen die Lockerung des Nachtflugverbots für dringlich erklärt. Der Regierungsrat muss nun innerhalb von vier Wochen Stellung beziehen.

Grösste Eile sei geboten, wurde im Rat gesagt, weil der Bundesrat in den nächsten Wochen entscheiden werde. Nur die SVP war gegen das Postulat. Der Regierungsrat und insbesondere die Flughafenverantwortliche Rita Fuhrer hätten immer wieder sieben Stunden Nachtruhe versprochen, «vor allem vor den letzten Abstimmungen», sagte Priska Seiler (SP, Kloten).